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Aufrufe: 761 Created: 2021.11.12 Updated: 2021.11.12

Bei der Kräuterhexe*

Auch Anton muss zur Kräuterfrau

Auf dem Weg nach Hause schossen Jakob viele Gedanken durch den Kopf. Während der Behandlung bei Frau Net war ihm die ganze Situation nicht sonderlich unangenehm gewesen, aber was sollte er sagen wenn gleich zu Hause gefragt würde was er erlebt hatte ? Seine Mutter würde mit Sicherheit Fragen stellen, dafür kannte er sie. Zu Hause angekommen begegnete ihm ausgerechnet Franzi als Erste. “Na Brudi, ist ein Kraut gegen deine Käsefüße gewachsen oder muss Frau Nett jetzt tagelang lüften ?” Jakob ignorierte den Spruch einfach, er mochte Franzi, sie war die beste große Schwester die er sich vorstellen konnte, zugleich hätte er sie für solche Sprüche pausenlos in den Arsch treten können. Jakob beschloss weiteren Kommentaren aus dem weg zu gehen, zog seine Vans aus und lief nach oben in sein Zimmer. Dort angekommen zog er Hoodie, Jeans und Socken aus, zog seine Jogginghose an und warf sich auf sein Bett, an diesem Abend passierte nichts mehr.

Samstagmorgen, Jakob hatte schon gefrühstückt und schaute auf sein Handy. Eine Nachricht von Anton der nachmittags vorbei kommen wollte verbesserte Jakobs Laune nochmal deutlich. Der Vormittag verging ziemlich unspektakulär, gegen drei Uhr am Nachmittag vernahm Jakob ein Motorgeräusch das immer näher kam und schließlich vor seinem Haus stoppte- Anton war da. Da hörte er auch schon wie die Haustür geöffnet wurde und wieder ins Schloss fiel. “Ach Anton, na wie geht´s ? Jakob ist oben du kennst dich ja aus bei uns.” hörte er die Stimme seiner Mutter. “Ja alles bestens, Mama meldet sich nachher noch bei euch wegen eurem Treffen nächste Woche.” Anton war schon auf dem Weg nach oben während er das sagte - Jakob wartete schon breit grinsend auf seinen Kumpel und stand vor seinem Zimmer. Die beiden Teenager begrüßten sich und gingen in Jakobs Zimmer.

“Alter was hast du eigentlich bei der Nett gemacht ?” Jakob zuckte bei Antons Frage zusammen. “Ich bei der Nett” - “Tu nicht so, ich habe gesehen das du dein Bike da in den Garten geschoben hast, ich war mit dem Moped unterwegs, war mir auf die Entfernung nicht sicher aber dein Fahrrad habe ich sofort erkannt als ich da am Haus vorbei gefahren bin.” Scheiße, also konnte man es doch sehen, Jakob hatte wahrscheinlich vor Aufregung gar kein Motorgeräusch wahrgenommen. Ausreden brachten jetzt nichts, das war ihm klar und seinen besten Kumpel anlügen - nee das kam nicht in Frage, also die Flucht nach vorne. “Ja ich war bei der Nett, meine Mutter hatte mir da einen Termin gemacht, wegen meiner Schweißfüße und weil ich in letzter Zeit solche Probleme mit dem Magen hatte.” “Gibt´s jetzt Kräuter Käsefüße," lachte Anton während er auf Jakobs nackte Füße zeigte, der war nämlich wieder barfuß.

“Nein man, sie hat mir einen Einlauf gemacht ” sagte Jakob vollkommen ernst und Anton gefror auf der Stelle sein lachen. “Ein was ? Einlauf ???" Anton wusste nicht weiter was er sagen sollte, ob das ein Scherz war und Jakob ihn verarschen wollte oder nicht. Doch der meinte das toternst. “Ja man du hast mich schon verstanden, einmal Grundreinigung von innen.” Mittlerweile hatte Anton sich wieder gefangen und wurde neugierig. “Und wie lief das ? Also nur wenn du es erzählen willst !”

“Klar, ich bin zu ihr hin, dann kommt man in diese urige Bude. Erstmal hat sie mich gefragt was genau los ist. Dann sollte ich mich bis auf die Unterhose ausziehen, ich habe es kurz und schmerzlos gemacht und mich sofort nackt ausgezogen.” Anton schaute verwundert, doch eine Verarsche ?Jakob nackt vor der Kräuterhexe, schon merkwürdig aber Jakob war total ernst und staunte selber wie gelassen er das erzählen konnte. “Peinlich war mir das schon, als sie mich so angeschaut hat und Schweiß von meinen Füßen und unter den Achseln abgewischt hat. Dann meinte sie das sie mir einen Einlauf macht um den Darm zu reinigen. Wir sind dann in einen anderen Raum gegangen, da sollte ich mich auf eine Liege legen. Ab da kam ich mir dann vor wie ein Stück Fleisch an dem gearbeitet wird. Sie hat mir ein Rohr ins Poloch geschoben und danach war sie still. Einen Beutel mit Flüssigkeit habe ich noch gesehen den hat sie über mir aufgehangen dann habe ich irgendwann gespürt das etwas in mich reinläuft.” Anton rührte keine Mine und hörte der Erzählung zu.

“Das hörte dann auf und ich sollte zehn Minuten liegen bleiben. Erst habe ich noch nichts gespürt, dann aber umso mehr, bis ich dann endlich zum Klo durfte. da kam dann auh direkt ein ziemlicher Schwung raus, also nicht Kot wie sonst, braune stinkende Flüssigkeit. Und als ich dann dachte, das war es, sollte ich mich in Rückenlage auf den Boden legen. Dann hat sie erst meinen Bauch gestreichelt, mich dann an den Füßen gepackt und die Knie Richtung Brust gedrückt um nochmal Bewegung in den Darm zu bringen. Ich habe mir da einfach wieder vorgestellt, das mein Körper einfach nur Fleisch ist und ich das jetzt aushalten muss. Jedenfalls hat das seine Wirkung nicht verfehlt und ich habe nochmal was auf dem Klo raus lassen können. Danach war ich komplett leer, durfte mich noch waschen und sie hat mir den Po etwas eingeschmiert, der war schon wund. Dann konnte ich mich endlich wieder anziehen.”

Anton war erstmal sprachlos. “Es hört sich peinlich und brutal an, zugleich war es stellenweise sogar angenehm, " musste Jakob nachdenklich zugeben. Zu diesem Zeitpunkt ahnte Anton noch nicht, das er sehr bald selbst diese Erfahrung machen sollte. Denn Jakobs Mutter hatte der Mutter von anton unter guten Freundinnen vom Besuch ihres Sohnes bei der Kräuterhexe erzählt.