Ein schwieriges Thema...
Wenn der vorgesehene Lebenspartner kaum eigene abnorme Leidenschaften pflegt, versucht der "verdorbene" seine eigenen Süchte vorsichtig zu nennen, gleichsam anzubieten. Ob das schon das Bilden einer natürlichen, sexuellen Liebesbeziehung sprengt, ist eine erste Probe.
Wird die mitgeteilte unübliche Sehnsucht nicht grundsätzlich abgelehnt, und benötigt sie keine Mitwirkung des Partners, erfolgt wohl kein Bruch.
Sind die erwünschten Handlungen nur ohne Reiz für das ansonsten umworbene Wesen, beeinträchtigen sie, einseitig und allein gepflegt, die sonstige erfreuende Verbindungen geistig körperlicher Art nicht. Es wird durchaus ein gemeinsames erfreuendes (Familien-) Leben zu gestalten sein.
Welche Zugeständnisse an einsamen Lustgewinn dann zeitlich/ räumlich wachsend gewährt werden, hängt wohl vom Nutzen der hier postulierten Familieneinheit ab, den ein dieserart selbstzufriedener Gefährte dann für seine Gemeinschaft entwickelt.
Wenn eine Bindung dann jahrelang so funktionierte, der Nachwuchs aufgezogen und ausgeflogen ist, werden die lebenslang Verbundenen wohl mehr Verständnis für die Freudengewinnung des Partners haben. Dann kann erneutes Werben mehr Verständnis für Süchte erreichen.
Und dann kann ich nur hoffen, das lebenslang gewachsene Toleranz dazu führt, gemeinsam in neue Vernügensbereiche vorzudringen.
Denn ein verbunden gepflegtes Laster spendet auch alt gewordenen noch die ihnen zugänglichen Glückszustände
So hat nun wohl jeder im Leben ein Rezept für seine Bedürfnisse zu finden...
Viel Erfolg dabei wünscht den Suchenden
der alte
Klysophil