Im Buch "Die Macht der Frauenärzte" vor Gerhard Amendt kommen männliche Gynäkologen mit folgenden Aussagen zu Wort:
"Es gibt diese Sexualität zwischen Arzt und Patientin. Sie wird nicht plump sein. Ich werde einer Frau nicht sagen, dass sie eine schöne Möse hat. Aber dem Sinne nach kommt es so rüber, ohne dass ich vulgär oder aufdringlich wäre".
Gynäkologe 50 Jahre alt
"Natürlich untersucht man eine junge Hübsche lieber als eine alte Kranke, das ist ja klar..."
Gynäkologe 53 Jahre alt.
Hierzu noch ein Ausschnitt aus dem Artikel "Sexualität beim (männlichen) Frauenarzt"
Es geht hier nicht um sexuelle Grenzverletzungen von Frauenärzten, gar im Bereich strafrechrechtlicher Verantwortung. Es geht um „ normale „ Untersuchungshandlungen von Frauenärzten an ihren Patientinnen, Abtasten der Brüste, Untersuchung von Vagina und Rektum mit dem Finger, intimes Patientinnengespräch u.ä..
Wird dadurch ein Frauenarzt sexuell stimuliert?
Der Frauenarzt Prof. Dr. Hans Harald Bräutigam, Jahrzehnte lang Chefarzt einer Frauenklinik, in seinem autobiografischen Buch „Beruf Frauenarzt - Erfahrungen und Erkenntnisse eines Gynäkologen. „Natürlich sind Ärzte … sexuell lebendige Wesen. Auch zu meiner Zeit sind einige wenige Kollegen mit der Nähe zum anderen… Geschlecht nicht fertig geworden.
In Bremen berichteten die Teilnehmer einer Selbsterfahrungsgruppe freimütig, dass ihre Berufswahl auch mit dem Vergnügen an erotischen Empfindungen in der Begegnung mit Patientinnen zu tun gehabt habe .“
Wie denkt ihr darüber, welche Erfahrungen haben Frauen diesbezüglich gemacht?
Ich finde es nicht schlimm, wenn Frauenärzte ihre sexuellen Gefühle während der Untersuchung offen zugeben. Jedenfalls besser als diese Gefühle zu unterdrücken. Solange der Frauenarzt seine Gefühle unter Kontrolle hat und die gynäkologische Untersuchung sachlich und respektvoll durchgeführt wird, ist doch alles in Ordnung.
Was meint ihr?