1 members like this


Aufrufe: 1465 Created: 2015.05.25 Updated: 2015.05.25

App in die Vergangenheit

App in die Vergangenheit

Daniela, 22 Jahre jung, schwarzhaarig und braunäugig, ist geil auf die neuesten Smartphones. Ein schmuckes schwarzes Teil ersteht sie beim Fachhändler ihres Vertrauens. Gleich zuhause angekommen probiert sie es aus, durchwühlt die recht zahlreichen Apps, betätigt eine, und zwar ,,Zeitspiele. Sie findet diese App sehr interessant und clickt aus Jux gleich mal das Jahr 1921 an.

Plötzlich verändert sich alles im Zeitraffer, Daniela wird es schlecht und schwindelig, alles dreht sich in entgegengesetzter Richtung, so dass sie sich auf den Fußboden der Küche legen muss. Die Zeitreise setzt vorübergehend ihr Bewusstsein außer Gefecht. Sie erbricht und findet sich daraufhin im Bett der Frauenstation des Berliner Stadtkrankenhauses wieder. Ihr Kopf liegt seitlich, eine hübsche Krankenschwester hält eine Nierenschale an ihren Mund.

Als Daniela alles draußen hat, wird ihr Gesicht gereinigt, dabei kommt sie wieder zu sich, wobei Schwester Gundula sagt:,,Was haben sie bloß gemacht? Ein Kurierfahrer mit seinem Pferdefuhrwerk hat sie aufgelesen und hierher gebracht."

Daniela fragt gleich aufgeregt:,,Wo bin ich? Welche Zeit? Was ist hier los? Mein Bauch tut rechts weh." ,,Ich bin die Schwester Gundula und sie befinden sich hier im Berliner Stadtkrankenhaus, und zwar im Jahre 1921."kommt sehr dominant von ihr. Sie sieht noch 5 Betten stehen. Eine Patientin sitzt im Bett und strickt eine schmucke Wollmütze.

Sie richtet sich auf, wird aber gleich aufs Bett zurück gedrückt. Aus des Schwester Gundulas sehr hübschen Mund kommt barsch :,,Bleiben sie gefälligst liegen, weil gleich Temperatur gemessen werden muss. Sie geht zum Instrumentenschrank, kommt mit einem Thermometer wieder, das eher an Uromas Badethermometer mit dem Quecksilberknuppel erinnert.

Schwester Gundula, kurzes schwarzes Haar und Haube auf, schüttelt recht kräftig das Messinstrument, sagt:,,Hemd aufknöpfen!" Zaghaft und etwas ängstlich ihres recht barschen Tones wegen macht sie es. Kurz darauf wird es ihr in die Achselhöhle eingelegt. Die Krankenschwester schaut auf ihre recht alt wirkende Armbanduhr.Überhaupt wirkt alles sehr alt im Krankenzimmer. Jetzt glaubt Daniela, doch in einer anderen Zeit zu sein. Schwester Gundula sitzt auf dem Rand des Krankenbettes, misst gleichzeitig ihren Puls, wartet auf das Ende der Temperaturmessung.

Daniela schaut währenddessen in ihre recht hübschen schwarz schattierten braunen Augen, die trotz der äußerlichen Kälte und Dominanz Wärme ausstrahlen. Eine Frau, die bestimmt durch den Krieg viel durchgemacht hat, aber innerlich so geblieben ist. Daniela hat sich nicht verschätzt, was sich erst später herausstellen wird.

Sie nimmt das sehr altertümlich wirkende Fieberthermometer, geht zum in Zimmermitte stehenden Tisch, um Puls und ersten Temperaturwert aufzuschreiben, danach schüttelt sie erneut das Quecksilber herunter, taucht das Instrument wieder in Desinfektionslösung und geht zu Daniela ans Bett.

Barsch kommt dann von ihr:,,Schlüpfer runter und auf die Seite gelegt, weil ich noch rektal messen muss."Daniela fragt:,,Warum wird noch einmal so gemessen, Schwester Gundula.?

Schwester Gundula sagt resolut:,,Es muss sein, weil wahrscheinlich eine Blinddarmentzündung im Raume steht und durch diese Vergleichsmessung genauer festgestellt werden. Die Süße zieht ihren Schlüpfer runter und muss sich auf die Seite legen,

Plötzlich spürt Daniela ein leichtes Druckgefühl und das Gleiten des Thermometers in die Rosette. Welch herrliches Gefühl der Erregung steigt dabei im in ihr aug

Daniela wird etwas unruhig, was mit stärkerem Festuittiert wird. Sie schaut zum Milchglasfenster, das angelehnt offen steht. Ein Pferdefuhrwerk, das Nahrungsmittel fürs Krankenhaus bringt zieht vorbei. Sie mag das Aufschlagen der Hufe, hört es gern. Würde sich jetzt liebend gern auf ihren Braunen setzen und los reiten.

Daniela dreht den Kopf zur anderen Seite, sieht aufm Nachtschrank ihr Smartphone liegen.,,Hoffentlich hält der Akku durch."denkt sie sich gleich dabei. Aber zum Glück hat sie ihre schmucke Handtasche mit hello kitty Logo darauf beim Probieren des Smartphones nicht gleich abgelegt, sondern umgehängt gelassen. Sie hängt jetzt über der Lehne des Besucherstuhles am Bett. Darin befindet sich nämlich das Ladegerät , die Bedienungsanleitung, Leckerlie für ihren Westi, Autoschlüssel, Schminkzeug und ein paar Dollarscheine. Als Sammelobjekt sowie die Geldkarte. Beruhigt über die Feststellung schaut Daniela nach hinten zu Schwester Gundula, die immer noch am Messen ist.

Nach exakt 6 Minuten spürt Daniela das erlösende Herausziehen des Fieberthermometers. Wieder zurück am Tisch schreibt sie den rektal gemessenen Wert auf, welcher beträchtlich vom ersten nach oben hin abweicht. Mit ernster, sehr nachdenklicher Mine erstellt Schwester Gundula die Fieberkurve. Danach geht sie wieder zu Daniela, sagt ihr, dass tatsächlich eine Blinddarmentzündung vorliegt.

Unerwarteterweise streichelt Schwester Gundula über Danielas hübsches Gesicht, dabei kommt ein leichtes Lächeln in ihr sonst kaltes Gesicht. Sie geht raus, kommt mit einem Arzt wieder, der Daniela dann gründlich untersucht. Sie muss ihr weißes Spitzenhemd ausziehen, den BH abmachen und spürt gleich das Stethoskop auf ihrer Brust. Während des Abhörens fällt ihr der kunstvoll geschwungene Bart des noch jungen Arztes auf. Solche Bärte kennt sie noch aus dem Geschichtsunterricht der 9. Klasse, als sie die Weimarer Zeit behandelten.

,,Jetzt schön tief durchatmen gnädige Frau!"kommt aus des Arztes Mund. Danach klopft er noch den Rücken ab. Daniela kann sich wieder hinlegen. Nun tastet er ihren Bauch ab, der rechts schmerzt. Er rät daraufhin zu einer sofortigen OP des Blinddarmes und gibt Schwester Gundula die Anweisung, doch der Patientin einen Einlauf zwecks Darmreinheit zu verabreichen.

Daniela ist überhaupt nicht begeistert über den gleich folgenden Einlauf, sagt:,,Das ist doch nicht ihr Ernst mich solch einer Traktur zu unterziehen. Mutter gab mir mal einen, der war nicht ohne."

Schwester Gundula bleibt hart, sagt:,,Wir müssen das machen, daran führt kein Weg vorbei."Wieder geht sie raus. Eine Patientin neben ihr steht auf, setzt sich zu Daniela aufs Bett, sagt:,, Hallo Süße, ich bin die Eva! Darf ich Du sagen?"

Daniela nickt, hört der Eva aufmerksam zu. Eva gleich darauf.,,Man, du warst ja mächtig wehrhaft bei der zweiten Temperaturmessung! Aber ich kann dir nachfühlen, weil ich es selber nicht mag. Aber ich füge mich und lasse es mir gefallen, weil es mit der Messung im Allerwertesten schon seinen guten Grund hat. So ganz ist nämlich meine Lungenentzündung noch nicht auskuriert, habe noch etwas Temperatur."

Eva ergänzt noch:,,Die Schwester Gundula wirkt herrisch und kalt, hat aber ein sehr warmes Herz. Sie hat ihren Mann, der ihr alles bedeutete, im Kriege verloren."Nachdenklich stützt Daniela ihren Kopf seitlich ab, dann fließen Tränen des Mitgefühls über ihre roten Wangen.

Plötzlich kommt Schwester Gundula mit dem Instrumentenwagen, auf dem alles für den Einlauf liegt und stoppt ihn direkt an Danielas Krankenbett. Es riecht penetrant nach Desinfektionsmittel, das aufm Wagen sich in einer Waschschüssel befindet. Des weiteren steht ein 2 Liter fassendes Glasgefäß mit Kernseifenlösung darauf.

Schwester Gundula fordert Daniela auf, sich doch mal kurz aufs Bett zu setzen. Sie macht es und sieht, wie Schwester Gundula die Bettdecke zusammenrollt. Nun muss sie sich darüber beugen. Daniela ergibt sich artig ihrem Schicksal und lässt sich Strumpfhose und Schlüpfer ausziehen.

Schwester Gundula dabei :,,Wat, idn dat fürn Rock? Det Ding it ja viel zu kurz, sieht aber sehr hübsch aus!"Daniela erklärt gleich:,,Das ist ein Minirock der Extraklasse, ein Blickfang schlechthin. Das ist halt die Mode in unsrer Zeit."

Schwester Gundula gleich erstaunt fragend:,,Was meinen sie mit unserer Zeit?"

Daniela:,,Ich lebe normalerweise im Jahre 2015, wurde aber durch eine Zeitreise in ihre Zeit katapultiert."

Schwester Gundula, verwundert darüber, legt ein rotes Gummilagen zwischen Danielas gespreizte Oberschenkel, füllt den Irrigator und hängt ihn in den Ständer. Nun macht sie das lange Darmrohr aus Glas mit Vaseline schlüpfrig, danach entlüftet sie unter Anheben des Irrigators den Schlauch.

Während Daniela vorn mit ihrem Smartphone herumspielt, spürt sie hinten, wie ihr was ganz vorsichtig in den Darm geschoben wird und sich schließlich lauwarme Kernseifenlösung darin ergießt...

Comments

Sunnygirl Vor 9 Jahre  
berrez Vor 9 Jahre  
n/a Vor 9 Jahre  
Master1309 Vor 9 Jahre  
Doc Frank Vor 9 Jahre  
Jupiter Vor 9 Jahre  
DevPat Vor 9 Jahre  
Master1309 Vor 9 Jahre