>einmal eine Durchlaufanzeige, wo einerseits die Menge pro Zeiteinheit, z.B. pro Minute und eine Temperaturanzeige vorhanden sind
Die Temeraturanzeige ist trivial, wenn auch m.E. unnötig, außer man will auch eine Temperaturregelung integrieren. Solange nur mit einem großen
Spendergefäß gearbeitet wird, sollte die Temperatur ausreichend lange stabil bleiben, während der üblichen Dauer einer Behandlung.
Was wirklich schwierig ist, ist die Durchlaufmengenbestimming, sowohl für den Zufluß als auch für den Abfluß. Es reicht ja nicht, einfach im
Leerzustand zu messen, z.B. wieviel ml pro Sekunde aus dem Schlauch herkauskommen, um dann diesen Wert mit der anzahl der Öffnungszeit des
Zuluafventils zu multiplizieren. Denn leider ist der Zulauf ja nicht konstant, sondern kann immer wieder blockiert oder langsamer werden, je nachdem
wie der Darm nachgibt, bzw. welche Hindernisse vorhanden sind. Man kommt also um eine echte Durchflußmengenbestimmung nicht herum. Und die
ist schwierig, weil einschlägige Sensoren entweder für deutlich höhere Strömungsgeschwindigkeiten gedacht sind, oder es sich um winzige "Medikamentendosierunsmesser"
für den uL-Bereich handelt. Vermutlich ließe sich das noch am Einfachsten über das Wiegen des Spendergefäßes erreichen.
Das Gleiche gilt für den Ablauf, zumal wir es hier auch noch mit Schmutzwasser zu tun haben. Eventuell ist hier auch das Leiten in einen Kübel und Wiegen desselben der
einfachste Weg.
Müßte mal schauen, was hinreichend genaue Waagen (1 g Auflösung bei 100 kg Wägebereich dürften ja reichen) mit serieller oder NetzwerkSchnittstelle kosten.
Beruflich kannte ich nur die Profigeräte von Mettler-Toledo, die unseren Preisrahmen deutlich sprengen würden - diese hatten serielle Datenausgabe. (das war in den
späten 80er Jahren)
Die eigentliche Füllvolumenbestimmung durch Vergleich von Zulauf und Ablauf ist nur eine bloße Rechenaufgabe. Wobei hier natürlich auch die gelösten Sachen aus dem
Darm die Rechnung verfälschen, und wir bei "0" Füllungsgrad und keinem Meßfehler quasi den Darminhalt durch Wasser ersetzt hätten. Damit könnte man vermutlich
leben, da bei regelmäßiger Nutzung der Apparatur ja üblicherweise nicht mehr allzuviel kommen dürfte.
LG
-Michael