Klinikportal - Deine Vorbereitung auf Deine gynäkologische Untersuchung
Deine Vorberereitung auf die gynäkologische Untersuchung
**Klinikportal – Obligatorische Vorbereitung zur gynäkologischen Untersuchung**
**Wichtiger Hinweis**
Diese Seite ist Teil Deiner verbindlichen Vorbereitung auf den Termin in der Frauenklinik. Du liest den gesamten Inhalt aufmerksam, verstehst ihn und prägst ihn Dir ein, bevor Du Dich zur Untersuchung vorstellst.
Du wirst heute auf einem speziellen Stuhl untersucht, dem gynäkologischen Stuhl oder dem Gynäkologenstuhl. In der Klinik gelten nur diese Bezeichnungen. Von anderen Mädchen kennst Du vielleicht Bezeichnungen wie Folterbank, Thron, Bock, Kontrollstuhl, Pranger, Schamstuhl, Zwangsstuhl, Bravmacher, Hurenstuhl, Spreize oder Unterwerfungsstuhl. Diese Wörter verwenden wir in der Klinik nicht. Wenn Du den Stuhl benennen musst, besonders in der Einverständniserklärung, darfst Du „Frauenstuhl“ oder „Spreizstuhl“ sagen. Obwohl der Stuhl „Stuhl“ genannt wird, ist er in Wahrheit eher wie ein Tisch gebaut. Es handelt sich um eine flache, harte Liegefläche ohne Rückenlehne. Die Konstruktion dient nicht Deinem Komfort, sondern ausschließlich dazu, Dich maximal zu öffnen, freizulegen und festzuhalten. Du sitzt nicht darauf – Du wirst darauf ausgebreitet und präsentiert. Die Form der Liegefläche ist so gestaltet, dass sie Deinen Unterkörper nach vorne schiebt und gleichzeitig den unteren Rücken ins Hohlkreuz drückt. Das wölbt Deinen Bauch nach oben, stellt die Brüste deutlicher heraus, macht Deine gesamte Vorderseite ungeschützt sichtbar und erlaubt Deinem Arzt eine gründliche Untersuchung.
Bereits im Wartezimmer legst Du alle persönlichen Gegenstände ab. Schmuck, Uhren, Gürtel, Geldbörse, Handy und sämtliche weiteren persönlichen Dinge schließt Du in dem Dir zugewiesenen Schrank ein. Den Schlüssel gibst du beim Weitergehen in die Umkleide bei der Schwester ab. Du nimmst nur Deine Kleidung und Dein Haargummi oder Deine Haarspange mit in die Umkleide.
Sobald Deine Nummer aufgerufen wird, stehst Du sofort auf und gehst ohne Umwege, ohne zu sprechen und ohne Dich umzuschauen zur Sammelumkleide.
In der Sammelumkleide findest Du offene Umkleideplätze ohne Türen und ohne Vorhänge. Du ziehst Dich vollständig aus. Zuerst legst Du die Oberbekleidung ab, dann die Hose oder den Rock und danach die gesamte Unterwäsche einschließlich BH, Socken und Schuhe. Du legst Deine Kleidung ordentlich zusammen und hinterlässt sie in dem Dir zugewiesenen offenen Fach. Von jetzt ab bleibst Du vollständit nackt, es gibt keine Untersuchungsmäntel, keine Tücher und keine Abdeckungen. Brüste, Schamhügel, Schamlippen und After sind von diesem Moment an ungeschützt sichtbar, Du wirst auch die Hände nicht davorhalten. Spätestens hier bindest Du nun Deine Haare mit dem mitgebrachten Haargummi oder der Spange zu einem hohen Pferdeschwanz. Du setzt den Pferdeschwanz so an, dass Du auf dem Gynäkologenstuhl nicht darauf liegst. Kein einziges Haar darf unterhalb der Halslinie hängen. Beide Ohren sind vollständig frei. Auch Nacken und Hals sind frei. Danach stellst Du Dich in die markierte Warteschlange. Du stellst Dich mit dem Gesicht zur Wand, die Füße parallel und etwa schulterbreit auseinander, die Arme locker an den Seiten, die Handflächen zum Körper gerichtet. Der Blick bleibt geradeaus auf die Wand gerichtet. Du sprichst nicht, bewegst Dich nicht unnötig und versuchst nicht, Dich zu bedecken.
Wenn nun Deine Nummer zur Untersuchung aufgerufen wird, gehst Du weiter in den Untersuchungsraum. Die Tür schließt Du nicht selbst. Im Raum stehen mehrere gynäkologische Stühle. Du nimmst keinen Blickkontakt zu anderen Patientinnen auf. Du gehst direkt zu dem Dir zugewiesenen Stuhl, nimmst ohne weitere Aufforderung auf der vorderen Kante Platz und legst Dich nun vollständig zurück. Deinen Pferdeschwanz legst Du nach oben weg. Nun schiebst Dein Gesäß so weit nach vorne, bis dass es etwas über die vordere Kante der Liegefläche herausragt, und legst Dich auf den Rücken. Die Form des Stuhls drückt Dich ins Hohlkreuz. Die Knie legst Du nun in die Halter.
Die Kniehalter sind feste, tief geformte und nur leicht gepolsterte Schalen, die Deine Knie und den Schienbeinbereich von unten und von den Seiten eng umschließen. Deine Füße zeigen nun nach oben und liegen deutlich höher als Deine Knie. Die Unterschenkel sind schräg nach oben und leicht nach außen gedreht. Die Schalen sind bewusst so geformt und positioniert, dass Deine Oberschenkel bereits beim Einlegen maximal gespreizt sind. Die Klemmen und Riemen an den Kniehaltern lässt Du vorerst offen. Sie werden später vom Personal geschlossen und arretiert.
Nun hebst Du das Becken leicht an. Mit beiden Händen greifst Du von hinten fest in Deine Pobacken und ziehst sie so weit und so kräftig auseinander, dass der After vollständig freigelegt ist, sich öffnet und für die rektale Untersuchung uneingeschränkt zugänglich ist. In dieser Haltung setzt Du das Gesäß wieder fest auf der Liegefläche ab, dass Deine Pobacken weiterhin gespreizt bleiben.
Du streckst nun die Arme sofort schräg nach oben und außen, etwa in einem Winkel von fünfundvierzig Grad zum Körper. Die Handflächen zeigen nach oben.
Diese im Hohlkreuz liegende Position wölbt Deinen Oberkörper, stellt die Brüste nach oben und macht Deine gesamte Vorderseite ungeschützt zugänglich. Durch die nach oben weggestreckten Arme werden die Brüste dabei zusätzlich angespannt. Du versuchst nicht, die Arme näher an den Körper zu ziehen oder Dicirgendwie zu verdecken.
Den Kopf legst Du flach auf die Kopfstütze. Die Augen richtest Du fest auf den Stern an der Decke und lässt sie dort. Du bewegst sie nicht mehr weg. In dieser vollständigen Position – Gesäß weit vorne, Pobacken gespreizt, Beine in den Kniehaltern, Füße höher als die Knie, Oberschenkel maximal gespreizt, Schamlippen und After freiliegend, Arme nach oben gestreckt, die Brüste klar präsentiert – verharrst Du unbeweglich. Dein Körper ist in dieser Stellung vollständig ausgeliefert. Das Hohlkreuz hält Deinen Oberkörper in einer gewölbten, schutzlosen Haltung, die jede Möglichkeit nimmt, Dich zusammenzuziehen oder zu verbergen. Du wartest in dieser Haltung auf den Arzt. Du veränderst nichts an der Position, auch nicht, wenn andere Personen den Raum betreten oder Dich betrachten. Auch Dein Blick bleibt fest auf dem Stern.
Sobald Dein Arzt sich in Position gebracht hat und seine Hand auf Dinen Oberschenkel legt, sprichst Du die Einverständniserklärung laut, deutlich und ohne Stocken: „Mein Name ist [Vorname Nachname], geboren am [Geburtsdatum], Kennziffer [Nummer]. Ich spreize meine Beine zur gynäkologischen Untersuchung auf dem Frauenstuhl. Mein Schambereich und After sind über die vordere Kante des Frauenstuhls vorgestreckt. Meine Knie liegen in den offenen Haltern. Meine Füße zeigen nach oben. Meine Oberschenkel sind dadurch breit gespreizt. Meine Pobacken habe ich bein Hinlegen auseinandergezogen. Meine Schamlippen und After sind frei. Ich liege in einem deutlichen Hohlkreuz und habe die Arme nach oben weggestreckt. Dadurch präseniere ich auch meine Brüste zur Untersuchung. Ich weiß, dass die Untersuchung unangenehm, peinlich und demütigend sein wird. Ich weiß, dass mein Körper dabei vollständig sichtbar und zugänglich bleibt. Ich weiß, dass ich trotzdem vollständig folgsam bleiben muss und alle Anweisungen sofort und ohne Widerspruch, ohne Zögern und ohne Bitte um Schonung befolgen werde. Ich bin nun bereit für die Fixierung der Beine."