Kerstin und Konrad

Herr Doktor quält das Bäuchlein weiter

Er löste die Lederriemen und drehte seine Frau behutsam in die Seitenlage, die mit einem ganzen Liter Seifenlauge im Bauch durchaus komfortabler war.

„Ahh…“, stöhnte sie weinerlich.

Konrad fasste zärtlich in ihre Kniekehle und winkelt eines ihrer Beine an. Eine seiner behandschuhten Hände streichelte zur Beruhigung durch ihr Haar, die andere fuhr kreiselnd über ihre Pobacke.

„Du schaffst es, meine Süße. Du hättest eher sagen sollen, dass du verstopft bist. Dann hätte ein Zäpfchen vielleicht gereicht…“, erklärte er noch einmal belehrend. Sie nickte nur wehleidig mit dem Kopf, musste sie doch zugeben, dass sie sich selbst in diese missliche Lage verfrachtet hatte.

Ab und zu sickerte ein paar Tröpfchen aus dem kleinen, gekräuselten Loch heraus. Konrad tupfte sie jedes Mal gewissenhaft mit einem Tupfer weg.

„Oh, oh… das tut so weh. Mein Bauch krampft so. Bitte, lass mich doch aufs Klo“, wimmerte sie verzweifelt. Vielleicht ließ er sich ja doch erweichen.

„Nein, auf gar keinen Fall. Du musst es halten, sonst wirkt es nicht.“

Er betrachtete ihr kleines, gewölbtes Bäuchlein. Es erinnerte ihn an die Zeit als sie die beiden Mädchen erwartet hatte- eine Zwillingsschwangerschaft. Sie war damals so wunderschön gewesen, so rund in der Blüte ihrer Weiblichkeit. Und lustvoll war sie, seine Kerstin, verlangte ständig nach seiner Männlichkeit und seinem heißen Samen.

„Ohh…“ Ihr leidliches Stöhnen riss ihn aus seinen Gedanken und er tupfte auch wieder.

„Fühl mal, dein Bauch. Du siehst aus als wärst du schwanger“, sagte er. „Streichele ihn. Ich möchte es gern sehen.“

Sie tat es für ihn und musste dabei tatsächlich ein wenig lächeln, denn auch sie trieben nun wunderbare Erinnerungen um.

„Oh, jetzt kommt was. Ich weiß nicht, ob ich es halten kann“, sie knirschte die Zähne zusammen, doch Konrad presste seinen Finger unter ihrem Maunzen an das kleine Loch und verhindert das Schlimmste.

„Du hast es gleich geschafft. Du bist ein braves Mädchen.“

Sein Lob erfüllte sie mit einer wohligen Wärme. Er küsste sie, zärtlich und innig. Die Lippen, die Stirn, ihre Nasenspitze und dann bahnte er sich eine Spur über ihre Brüste und saugte an ihren herrlichen Nippeln.

Sie streichelte seinen Kopf, streckte die Arme nach ihm aus und er umarmte sie tatsächlich.

„Ich liebe Sie, Herr Doktor.“

„Das weiß ich.“, erwiderte er grinsend und ein winziges Bisschen voller Selbstgefälligkeit.

Die zehn Minuten waren nun um, er half ihr behutsam sich aufzurichten und ließ sie des Kreislaufes wegen kurz sitzen. Dann hob er sie vom Stuhl und stütze sie, während sie sich langsam zum Badezimmer im Nebenraum bewegten, wie eine Karawane auf der Zielgeraden.

Er hatte zur Sicherheit ein Handtuch zwischen ihren Beinen hindurchgeführt. Es war ihr erster Einlauf, ein Malheur konnte er ihr nicht zum Vorwurf machen.

„Setz dich, Süße“, wies er sie an und sie ließ sich dankbar auf die Kloschüssel sinken.

„Gehst du bitte raus?“ Sie konnte sich unmöglich entspannen und den Scheiß, im wahrsten Sinne des Wortes, aus sich herauspressen, während er neben ihr stand. Das war nun weder grazil, noch sexy.

„Nein, ich würde gern bei dir bleiben. Ich habe Sorge, dass dein Kreislauf nicht mitspielt. Du bist blass.“

„Ich kann aber nicht“, jammerte sie verzweifelt. Es war eine furchtbare Situation. Sie hatte solche Krämpfe, alles in ihren Gedärmen brannte und der Druck war unaushaltbar.

„Du musst natürlich nicht, wenn du nicht willst“, antwortete er. Aber er blieb geduldig, er musste nur warten und tatsächlich, da hörte er plötzlich doch ein Plätschern.

„Na, siehst du. Das ist mein braves Mädchen…“ Er strich mit seinen Fingerspitzen durch ihre dunklen Locken und kraulte ihre Kopfhaut.

Sie stöhnte und ächzte, das war so furchtbar entwürdigend. Ihr Gesicht presste sie an seinen Bauch und er ließ sie gewähren.

„So ist gut. Lass alles raus. Du musst dich nicht schämen…“

Irgendwann schien alles vorbei. Sie atmete flach, Konrad erinnerte sie daran, ganz langsam und tief Luft zu holen.

„Jetzt spülen wir nur noch einmal nach und dann darfst du dich ausruhen, versprochen.“

„Nachspülen? Muss das denn…“, doch ehe sie aussprechen konnte, unterbrach er sie: „Ja, es muss sein.“

Er streichelte ihr Gesicht, drückte ihr einen sanften Kuss auf die Stirn und half seiner nackten Frau auf.