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Aufrufe: 297 Created: Vor 1 Woche Updated: Vor 1 Woche

Krank aufgewacht...

Krank aufgewacht...

Ich wache mit einem dumpfen Pochen im Kopf auf. Der Körper fühlt sich schwer und heiß an, als hätte jemand eine Decke aus Blei über mich gelegt. Die Bettdecke klebt an meiner schweißnassen Haut. Ich greife nach dem Fieberthermometer auf dem Nachttisch – 39,8 °C. Grippe. Richtig heftig.

Mit zitternden Fingern wähle ich die Nummer meines Hausarztes. Die Bandansage ist klar und unerbittlich: „Dr. Meier befindet sich bis Ende nächster Woche im Urlaub. In dringenden Fällen wenden Sie sich bitte an den Vertretungsarzt…“ Ich wähle die Vertretungsnummer. Nach drei Anrufen und einer gehetzten Sprechstundenhilfe steht fest: komplett ausgebucht. Kein einziger Termin mehr frei.

Die Verzweiflung wächst mit jedem Schüttelfrost. Durch das Fenster sehe ich das Schild der Kinderärztin im Nachbarhaus. Dr. Lena Hartmann. Ich kenne sie nur flüchtig vom Grüßen über den Zaun. In meiner Not greife ich zum Telefon.

„Ja, hallo? Hier spricht Sabine Schmidt…“ Meine Stimme klingt heiser und brüchig. Ich erkläre die Situation. Kurze Pause am anderen Ende. Dann sagt sie ruhig: „Komm einfach rüber. Ich habe gerade eine Lücke. Aber ich bin Kinderärztin, du weißt das?“

„Mir ist egal“, keuche ich. „Ich brauche irgendwen.“

Zehn Minuten später stehe ich vor ihrer Praxis im Erdgeschoss. Sie öffnet selbst, in weißer Ärztinnenkleidung, das Stethoskop um den Hals. Ende dreißig, dunkle Haare zum Pferdeschwanz, klare Augen, die mich prüfend mustern.

„Komm rein. Du siehst aus, als würdest du umfallen.“

Sie führt mich in den Behandlungsraum. Alles ist hell, kindgerecht eingerichtet – bunte Poster an den Wänden, eine schmale Untersuchungsliege mit Papierauflage, Schubladen mit Aufklebern.

„Zieh dich komplett aus“, sagt sie sachlich, während sie sich die Hände wäscht. „Alles. BH und Slip auch. Bei so hohem Fieber will ich dich richtig untersuchen können.“

Ich zögere. Sie hebt eine Augenbraue. „Los, Sabine. Ich habe keine Zeit für Scham. Du bist krank.“

Meine Hände zittern, als ich das T-Shirt über den Kopf ziehe, dann den Jogginganzug, zuletzt BH und Slip. Nackt stehe ich da, die Haut von Fieber gerötet, die Brüste schwer und empfindlich, die Schamhaare leicht feucht vom Schweiß. Die Kühle der Praxisluft lässt mich noch mehr zittern und meine Nippel hart werden.

„Gut. Hinlegen. Auf die Seite, Beine anziehen.“

Ich lege mich auf die schmale Liege. Das Papier raschelt unter mir. Sie zieht dünne Handschuhe an, das Geräusch von Latex lässt mir einen Schauer über den Rücken laufen.

„Wir messen jetzt erst einmal deine Temperatur“, sagt sie ruhig und einfühlsam. „Am besten rektal, das ist am genauesten und am schonendsten bei so hohem Fieber.“

Sie öffnet eine Schublade und holt ein altes, klassisches Glasthermometer hervor – kein digitales Ding, sondern das schmale, silberne mit dem Quecksilberfaden, wie man es früher bei Kindern benutzt hat. Daneben eine Tube Gleitgel.

„Beine fester anziehen. Knie hoch. Pobacken entspannen.“

Ich gehorche, das Gesicht in den Kissenbezug gedrückt. Ihre behandschuhte Hand legt sich auf meine rechte Pobacke und spreizt sie weit. Der kühle Gel-Tropfen trifft genau auf meinen Po. Dann spüre ich die glatte, kalte Spitze des Thermometers.

„Entspann dich jetzt richtig“, murmelt sie. „Ich führe es tief ein, damit es richtig misst.“

Das Glas gleitet langsam, aber bestimmt in mich hinein. Zentimeter für Zentimeter. Ich spüre, wie der enge Ring sich um das Thermometer legt, wie es weiter nach innen wandert, bis nur noch der äußere Teil herausschaut. Es fühlt sich sehr intensiv, kühl, peinlich und intim an. Genau wie damals bei der Kinderärztin.

Sie hält das Thermometer mit einer Hand fest an Ort und Stelle. Mit der anderen beginnt sie, langsam und beruhigend über meine Pobacke zu streicheln. Warme, kreisende Bewegungen, die sich merkwürdig tröstend und zugleich demütigend anfühlen.

„Das machst du ganz toll, Sabine“, sagt sie leise und streichelt weiter. „Wirklich tapfer. Genau wie ein braves Mädchen. Bleib schön entspannt, du schaffst das.“

Nach etwa einer Minute höre ich, wie sie sich leicht vorbeugt. Ihre Finger greifen wieder nach dem Thermometer, während die andere Hand weiterhin sanft über meinen Po gleitet.

„Ich schaue zwischendurch nach“, sagt sie ruhig. „Muss sehen, ob es schon steigt.“

Vorsichtig zieht sie es ein kleines Stück heraus, gerade weit genug, dass sie den Quecksilberfaden ablesen kann, ohne es ganz zu entfernen. Ich spüre die Bewegung in mir – das Herausgleiten, das kurze Verharren, das erneute Tiefer-Schieben. Gleichzeitig streicht ihre freie Hand weiter über meine Pobacke, fast liebevoll.

„Schon 39,4“, murmelt sie. „Steigt. Ich schiebe es wieder richtig rein. Du machst das wirklich sehr gut.“

Das Thermometer gleitet erneut tief in mich hinein. Noch ein Stück tiefer als zuvor. Sie dreht es minimal, drückt es fest gegen die innere Wand und hält es wieder ruhig. Die streichelnde Hand rutscht ein Stück tiefer und massiert die andere Pobacke.

„Noch zwei Minuten. Nicht anspannen. Du bist so tapfer, Sabine. Ganz genau so sollst du liegen bleiben.“

Es fühlt sich wie eine kleine Ewigkeit an. Ich spüre jeden Millimeter des Thermometers in mir, das leichte Zittern meiner Muskeln, die Wärme meines Körpers, die das Thermometer langsam erwärmt. Zwischen meinen Beinen fühle ich mich unwillkürlich feucht an – eine peinliche Mischung aus Fieberhitze und der demütigenden, zugleich tröstenden Berührung.

Nach einer weiteren Minute beugt sie sich erneut vor.

„Noch mal kurz nachsehen.“

Wieder dieses vorsichtige Herausziehen. Das Thermometer gleitet ein Stück heraus, bleibt aber noch ein bisschen in meinem Po stecken. Sie hält es gegen das Licht, prüft den Faden, während ihre andere Hand weiterhin langsam über meinen Po streicht.

„39,7. Weiter gestiegen. Ich lasse es noch die volle Zeit drin. Du hältst das ganz wunderbar aus.“

Sie schiebt es erneut tief hinein, diesmal mit etwas mehr Druck, bis es wieder fest sitzt. Ihre Finger halten es diesmal besonders ruhig, und die streichelnde Hand legt sich flach auf meine Pobacke, drückt leicht und beruhigend.

„Noch ein bisschen. Du bist ein ganz tapferes Mädchen, Sabine. Das schaffst du.“

Als die drei Minuten endlich um sind, zieht sie das Thermometer langsam und vollständig heraus. Das Gefühl des Herausgleitens ist fast genauso intensiv wie das Einführen. Sie hält das Glas gegen das Licht, dreht es und liest ab.

„39,9. Hoch. Wir machen das richtig.“

Sie legt das Thermometer beiseite und holt eine Packung Zäpfchen aus dem Schrank – die dicken, weißen Fieberzäpfchen, wie man sie bei Kindern verwendet.

„Leg dich bitte auf den Bauch. Beine etwas gespreizt.“

Ich drehe mich um. Das Papier knistert. Sie zieht meine Pobacken auseinander, drückt das Zäpfchen mit dem Zeigefinger tief hinein. Der Finger bleibt einen Moment länger, drückt das Zäpfchen fest nach oben, damit es nicht wieder herausrutscht. Die Intimität der Geste lässt mich zusammenzucken.

„Gut so. Jetzt die restliche Untersuchung.“

Sie tastet meinen Bauch ab, hört die Lunge ab, prüft die Lymphknoten am Hals und unter den Achseln. Dann lässt sie mich auf den Rücken drehen, Beine angezogen und weit gespreizt. Ihre behandschuhte Hand legt sich zwischen meine Oberschenkel, schiebt die Schamlippen behutsam auseinander und untersucht mich gründlich – erst äußerlich, dann mit einem Finger vorsichtig innen. Die Berührung ist professionell, aber auch sehr intim. Es fühlt sich peinlich an wie früher beim Kinderarzt, nur dass ich jetzt eine erwachsene Frau bin und meine Feuchtigkeit unübersehbar auf dem Handschuh glänzt.

„Du reagierst stark auf die Untersuchung“, stellt sie fest, ohne den Blick von meiner geöffneten Scham zu nehmen. „Das ist normal bei Fieber und Anspannung. Aber wir sind noch nicht fertig.“

Ein zweites Zäpfchen folgt – diesmal eines gegen die Entzündung. Wieder spreizt sie mich, wieder gleitet ihr Finger tief in meinen Po, drückt, dreht leicht, bis das Medikament verschwunden ist. Diesmal lässt sie den Finger einen Moment länger in mir, bewegt ihn minimal, als würde sie prüfen, ob alles richtig sitzt.

„Fertig“, sagt sie schließlich und streift die Handschuhe ab. „Du kannst dich wieder anziehen. Die Zäpfchen sollen jetzt einwirken, aber du musst nicht länger hierbleiben.“

Sie setzt sich an den Schreibtisch, schreibt etwas auf und reicht mir dann ein Rezept.

„Hier hast du ein Rezept für Fieberzäpfchen. Nimm sie alle sechs Stunden, solange das Fieber über 38,5 bleibt. Und ich möchte dich morgen früh noch einmal sehen – gegen zehn Uhr. Dann kontrollieren wir die Temperatur noch mal und schauen, ob es besser geworden ist.“

Ich ziehe mich an, noch immer heiß und ein wenig benommen. Draußen hört man Kinderstimmen vom Wartezimmer. Dr. Hartmann begleitet mich zur Tür.

„Ruh dich heute gut aus, Sabine. Und sei brav und nimm die Zäpfchen regelmäßig.“

Genau wie damals als Kind. Nur dass ich jetzt erwachsen bin und die Scham und die Erregung gleichzeitig in mir brennen, während ich mit dem Rezept in der Hand und dem Folgetermin im Kopf nach Hause.

Comments

Kati Vor 2 Stunden
Privatpatient Vor 1 Woche
Tempi Vor 1 Woche
WRoberts Vor 1 Woche