Die Behandlung gegen das Krankfeiern
Der nächste Morgen
Der nächste Morgen brach hell und kühl an. Lara saß bereits am Frühstückstisch, als Sabine in die Küche kam. Die 18-jährige trug ein weites T-Shirt und kurze Hose. Ihr langes hellbraunes Haar war zu einem lockeren Zopf gebunden, die blauen Augen wirkten noch etwas müde. Unter dem Stoff zeichnete sich ihre schlanke Figur ab – die schmalen Schultern, die zarte Taille und der runde, feste Po, der bei jeder Bewegung leicht wippte. An den Einstichstellen vom Vortag spürte sie noch ein dumpfes Ziehen.
Sabine, die Arzthelferin, stand in ihrer gewohnten Praxis-Kleidung: weiße Hose und hellblaues Polo. Das kurze dunkelblonde Haar lag ordentlich, die graugrünen Augen hinter der schmalen Brille musterten die Tochter prüfend. Ihre schlanke, durchtrainierte Gestalt wirkte energisch, als sie die Kaffeetasse abstellte.
„Na, wieder gesund?“, fragte sie mit ruhiger Stimme. „Oder brauchst du noch eine Runde der Behandlung?“
Lara senkte den Blick und rührte nervös in ihrem Joghurt. „Ich… ich fühle mich besser, Mama. Ehrlich.“
Sabine lächelte dünn. „Wirklich? Du wirkst immer noch ein bisschen blass. Und gestern hast du dich so schlecht gestellt. Ich habe die Spritzen schon vorbereitet – falls nötig.“
Sie holte aus ihrer Tasche erneut die kleine Box. Darin lagen wieder vier große Spritzen mit langen, dicken Nadeln, gefüllt mit der harmlosen, aber unangenehm brennenden Lösung.
Lara schluckte. „Mama, bitte nicht…“
„Aufstehen. Hose runter. Über den Küchentisch lehnen.“
Zögernd erhob sich Lara. Sie schob die kurze Hose und den Slip hinunter, bis sie um die Knöchel lagen. Dann beugte sie sich vor und stützte die Unterarme auf die Tischplatte. Ihr nackter Po ragte heraus – prall, rund und noch leicht gerötet an den vier Einstichstellen vom Vortag. Die glatte, blasse Haut spannte sich über dem festen Muskel.
Sabine trat hinter sie, strich einmal fest über die linke Backe und spannte die Haut. „Ruhig bleiben.“
Die erste dicke Nadel setzte sie genau neben einer der alten Einstichstellen an. Der Druck der Spitze, dann der harte, tiefe Stich. Lara keuchte auf, als die lange Kanüle in den empfindlichen Muskel eindrang. Der Schmerz war sofort stechend und heiß. Sabine drückte den Stempel langsam herunter – die Flüssigkeit breitete sich brennend aus, ein dumpfes, ziehendes Gefühl, das den ganzen Po durchdrang. Lara krallte die Finger in die Tischkante, die Beine zitterten leicht.
„Eins.“
Ohne Pause griff Sabine zur zweiten Spritze und stach etwas tiefer in dieselbe Backe. Wieder der scharfe Einstich, das langsame Eindringen der dicken Nadel, das quälende Einspritzen. Lara stöhnte gedämpft, der Po spannte sich reflexartig an. Der Schmerz war intensiver als am Vortag, weil die Stelle noch empfindlich war.
„Zwei.“
Sabine wechselte zur rechten Pobacke. Mit zwei Fingern preßte sie die Haut straff und setzte die dritte große Nadel an. Der Stich ging tief, Lara zuckte heftig und stieß ein lautes „Ah!“ aus. Die Flüssigkeit brannte, während sie hineingepresst wurde, und hinterließ ein anhaltendes, pochendes Gefühl.
„Drei.“
Die letzte Spritze setzte Sabine etwas weiter außen an. Wieder der stechende Schmerz, das lange, langsame Eindringen der Kanüle, das brennende Ausbreiten der Lösung. Lara lag mit dem Gesicht auf dem Tisch, atmete stoßweise und hatte die Augen fest geschlossen. Tränen rollten über ihre Wangen.
Sabine zog die Nadel heraus, tupfte die neuen Einstichstellen ab und strich einmal fest über den jetzt deutlich geröteten und empfindlichen Po. „So. Jetzt weißt du endgültig, dass man sich nicht krank stellt.“
Sie packte die Spritzen ein und setzte sich wieder an den Tisch, als wäre nichts gewesen. „Zieh dich an und iss fertig. Schule beginnt in einer Stunde.“
Lara richtete sich langsam auf, die Beine noch etwas wackelig. Der Po pochte und brannte an acht Stellen. Sie zog die Hose hoch, setzte sich vorsichtig und starrte auf ihren Teller. Sabine trank ihren Kaffee und beobachtete sie ruhig.