Die Fastenkur
Teil 1. Die ersten Tage
So in den 2010er hatte ich noch einmal das Vergnügen, eine Fastenkur zu machen, die etwa 2 Wochen dauerte. Am Anreisetag gab es die üblichen Untersuchungen mit Blutentnahme. Dann am Abend gab es einen Vortrag der den Ablauf der Fastentage erklärte und ein leichtes Abendessen. So gegen 22:00 Uhr kam die Nachtschwester ins Zimmer und gab mir 2 grüne Tabletten, die ich sofort nehmen musste. Erst dann sagte sie, dass das gerade ein Abführmittel (20mg Bisacodyl) war und ich morgen früh noch einmal eines bekomme, das zur initialen Darmreinigung gegeben wird. Sie verabschiedete sich dann von mir, wünschte mir eine gute Nacht und sagte "Wir sehen uns morgen früh". Ich bin dann zeitig ins Bett gegangen. So gegen 6:00 Uhr bin ich mit unheimlich starken Stuhldrang wach geworden und gleich zur Toilette gestürmt. Etwa gegen 7:00 Uhr kam die Nachtschwester von gestern Abend wieder ins Zimmer, stellte einen großen Krug mit einer klaren Flüssigkeit auf den Tisch und meinte, dass ich den Inhalt möglichst zügig leer trinken soll. Als ich ein Glas füllte und den ersten Schluck nahm, schmeckte es sehr salzig und leicht bitter. Sie schaute mich an und sagte, dass es sich um einen Glaubersalz Trunk handle, der zusätzlich meinen Darm reinigen sollte. Beiläufig sagte sie, dass ich das Haus heute Vormittag besser nicht verlassen sollte, warum sagte sie aber nicht. Die Schwester verabschiedete sich und wünschte mir einen schönen Aufenthalt. Ich trank Glas für Glas den Inhalt des Kruges leer und bin dann zum Frühstücksraum gegangen.
Dort gab es aber nur eine trockene Semmel, einen Jogurt ohne Früchte und eine Tasse Früchtetee. Als ich am Tisch saß, fing es plötzlich in meinem Bauch zu blubbern an. So gegen 9:00 Uhr bin ich zurück in mein Zimmer gegangen. Es Rumorte immer mehr in meinem Bauch. Jetzt wusste ich, was die Schwester meinte, als sie sagte, dass ich besser nicht das Haus verlassen sollte. Als ich mich im Zimmer umschaute, lag auf dem Schreibtisch ein Zettel auf dem stand, dass ich mich um 16:00 Uhr von dem Behandlungsraum der Station einfinden solle. Es Stand aber nicht dabei warum ich dorthin kommen soll. Inzwischen war wieder eine halbe Stunde vergangen und jetzt hatte ich starken Stuhldrang. und bin dann zur Toilette gegangen. Die Entleerung war wie Durchfall genauso dünn. An diesem Vormittag musste ich noch einige male zur Toilette.
Fortsetzung folgt ....