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Der überraschende Einlauf

Die neue Erfahrung Teil 3

Wo ist der Wasserkran? Nebenan, in der Küche! Ich fülle dann mal den Irrigator und gebe etwas Glyzerin dazu, das löst die Verhärtung! „Legen sie sich bitte entspannt auf die linke Seite, ich komme gleich“! Dann kam sie an den Bettrand, streifte sich Einmalhandschuhe über, legte einen Schutz unter das Gesäß und fettete das Darmrohr mit Vaseline. So, dann schauen wir mal...das rechte Bein etwas anziehen bitte, damit ich besser arbeiten kann! Sie spreizte die Pobacken leicht und sagte: Das scheint etwas eng zu sein, ich werde erst einmal den Schließmuskel mit etwas Vaseline behandeln. Nun spürte ich wie ihr Zeigefinger leicht eindrang und die Creme mit leicht kreisender Bewegung verteilte. Da ich mit dem Eindringen des Fingers nicht gerechnet hatte, kniff ich als Reaktion den Schließmuskel fest zusammen. Na, ganz lockerlassen, sagte sie! Ich werde jetzt das Darmrohr einführen, zuerst ein wenig, dann mit dem einlaufenden Wasser etwas höher! Nachdem sie das Rohr eingeführt hatte, sagte sie: Ich öffne jetzt den Hahn, dann spüren sie wie das Wasser einläuft! Wenn der Druck zu groß wird, sagen sie Bescheid, dann machen wir eine kurze Pause! Sie hielt den Behälter etwas höher und ich merkte wie das Wasser sich im Darm verteilte. Der Druck war spürbar und ich fragte, ob sie mal kurz unterbrechen könne. Ja, ich warte mal einen Moment, sagte sie. Atmen sie gleichmäßig, dann müsste es wieder gehen! Dann öffnete sie wieder den Wasserfluss und ich spürte wie sie das Darmrohr immer höher schob. Es war ein völlig ungewohntes Gefühl, einen Gegenstand so tief im Darm zu spüren. „Gleich haben wir es geschafft“! War mir das peinlich, ich versuchte mir jedoch nichts anmerken zu lassen. So, ich ziehe jetzt das Darmrohr zurück und sie sollten den Einlauf dann fünf bis zehn Minuten einhalten. Drehen sie sich mal bitte auf den Rücken, ich massiere ihnen noch leicht den Bauch, damit sich das Wasser besser verteilen kann! Also drehte ich mich um und sie massierte vorsichtig den Unterbauch. War mir das nun peinlich, da sie sah „wie sich bei mir etwas gewisses erregte“. Sie ließ sich aber höflicherweise nichts anmerken, vielleicht war sie an solche körperlichen Reaktionen gewöhnt. Gehen sie jetzt mal zur Toilette, ich hoffe das hat jetzt geholfen!

Auf dem WC kam zuerst eine große Menge Flüssigkeit, anschließend eine kleine Menge Stuhl. Sie fragte dann, ob viel gekommen sei und schaute sich die Menge kurz selber an. Da scheint noch einiges festzusitzen, sagte sie. Wir sollten es nochmal mit einem Hebe Senkeinlauf versuchen, das hilft meistens! Oh, was ist das jetzt schon wieder….Ich fühlte mich jetzt völlig ausgeliefert und ließ alles auf mich zukommen….Heute Morgen zwei Klistiere und jetzt einen großen tiefgehenden Einlauf. Sie war sehr nett und erklärte eigentlich alles was gemacht werden musste. Dann meinte sie, das war bestimmt anstrengend für sie, lassen wir den Popo mal zur Ruhe kommen. Wir belassen es heute bei der Behandlung, es könnte ja sein dass sie nachher noch einmal auf Toilette müssen. Sind sie einverstanden wenn ich morgen früh um zehn Uhr wieder vorbeischaue. Wenn wir bis dahin keinen Erfolg hatten, mache ich den Hebe Senkeinlauf. Ich erkläre dann vorher genau was wir da machen werden! Meine Nachbarin fragte noch: "war es schlimm, das ich dir den Einlauf nicht selber gemacht habe"? Es waren ja die Geräte der Schwester, deswegen wollte ich mich da nicht einmischen! Da geht mir jetzt bestimmt noch einiges durch den Kopf, bis die Schwester morgen wiederkommt. Die Nachbarin meinte anschließend noch, ich solle nächstens nicht so lange warten, bis die Verstopfung so hartnäckig ist, sie könnte mir ja früh genug ein Zäpfchen oder ein Kistier verabreichen. Ja das verspreche ich, auf jeden Fall lasse ich es nicht mehr so weit kommen! Wenn die Schwester mir morgen Früh noch den Einlauf gemacht hat, dann achte ich anschließend mehr darauf regelmäßig auf Toilette zu gehen.