Der überraschende Einlauf
Die neue Erfahrung
Es war etwa ein halbes Jahr vergangen. Ich traf meine Nachbarin auf dem Flur. Sie fragte wie es mir ginge. Da ich seit ein paar Stunden leichte Bauchschmerzen hatte, erwähnte ich dies. Sie fragte mich in welchem Bereich es sich bemerkbar macht. Ich sagte, hier so im Unterbauchbereich. „Hattest du eventuell länger keinen Stuhlgang“? Ich antwortete, wenn sie so fragen, das kann drei oder vier Tage her sein. Sie meinte dann, setz dich mal auf die Toilette und lass dir etwas Zeit. Manchmal funktioniert das dann trotzdem. Ich folgte ihr und begab mich zur Toilette. Nach fünfzehn Minuten gab ich auf, es hatte keinen Erfolg. Dann wollte ich ihr von meinem Misserfolg berichten und klopfte an ihre Türe. Komm herein, sagte sie…hattest du Erfolg. Nein, es hat bis jetzt noch nicht geklappt! „Lass mich deinen Bauch mal bitte abtasten“! Ich legte mich auf ihre Couch und machte mich oben herum etwas frei. Als sie mir den Unterbauch abtastete sagte sie: „Das fühlt sich sehr hart an, du musst wirklich ein paar Tage nicht abgeführt haben“! Geh bitte nachher noch mal auf Toilette und versuch´s noch mal mit leichtem Druck, sonst sollte ich dir noch einmal ein Klistier verabreichen! Wir haben das ja noch von damals. Der nächste Versuch brachte wieder keinen Erfolg. „Ich sollte dir dann doch besser mal einen kleinen Einlauf machen“! Die Prozedur war mir ja schon vom letzten Mal bekannt. Zieh dich bitte mal unten herum aus, ich bereite alles vor, sagte sie. Dann kam sie wieder mit der weißen Emailleschüssel mit dem blauen Rand, gefüllt mit wohlriechendem Seifenwasser und der roten Gummispritze. Sie bat mich dann das ich mich auf der linken Seite positionieren solle. Das leichte spreizen der Pobacken und das Einführen des Klistiers waren wieder relativ ungewohnt. Lass uns mal zwei Einläufe machen, sagte sie, dann schauen wir mal ob das hilft. Sie führte einen nach dem anderen gekonnt aus indem sie das Wasser mit dem gewohnten Geräusch einsog und das Bällchen nach dem einführen mit der rechten Hand vorsichtig zusammendrückte. Bei mir wurde der innere Druck relativ schnell sehr groß und ich begab mich auf´s WC. Die ganze eingespritzte Flüssigkeit ergoss sich in die Schüssel, ohne dass sonst etwas mit herausgekommen wäre. Als ich es ihr berichtete, sagte sie: „Oh, das scheint dann relativ weit oben fest zu sitzen. In solchen Fällen hilft dann oft nur ein Hoher Einlauf mittels Irrigator. Ich kenne hier in der Straße im Kloster eine Nonne, sie ist Krankenschwester, sie leiht mir bestimmt einen Irrigator. Nach der Mittagszeit gehe ich mal zu ihr und frage danach. Dann kam Frau Müller irgendwann zurück und sagte, dass die Schwester an der Pforte gesagt hätte, die Schwester sei momentan nicht erreichbar da sie einen Krankenbesuch hätte. Sobald sie wieder zurück wäre, würde sie es ihr ausrichten und sie mit den Gerätschaften vorrbei schicken.