Computerfehler
Ehrlich wärt am Längsten
Celinas Reaktion auf die Ehrlichkeit
Celina sah Sarah einen Moment lang einfach nur an. In ihren Augen lag etwas Weiches und gleichzeitig Erleichtertes – als hätte genau diese Art von direkter, vorsichtiger Ehrlichkeit sie mehr berührt als jede große Geste.
Dann lächelte sie klein und müde.
„Es stört mich nicht“, sagte sie leise. „Im Gegenteil.“
Sie trat einen Schritt näher, löste ihr eigenes Handtuch und legte es über den Wäschekorb.
„Ich finde es gut, dass du fragst. Und dass du klar sagst, was du brauchst und was nicht. Nach dem heutigen Tag ist das … wichtig.“ Celina streckte die Hand aus und streifte Sarahs Handtuch leicht. „Komm. Nackt ist in Ordnung. Kuscheln ist in Ordnung. Und wenn sich irgendetwas davon plötzlich nicht mehr richtig anfühlt, sagst du es einfach. Das gilt in beide Richtungen.“
Sie nahm Sarahs Handtuch entgegen, als diese es öffnete, und legte auch dieses beiseite. Für einen kurzen Moment standen sie sich nackt im schmalen Bad gegenüber – ohne Absicht, ohne Druck, nur mit der Erschöpfung und der Nähe des Tages.
Celina nickte Richtung Schlafzimmer.
„Bett. Decke. Und einfach nur da sein.“
Ihre Stimme war warm und ruhig. Sarahs Ehrlichkeit hatte sie nicht überfordert – sie hatte sie spürbar erleichtert.