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Bitte um die Nacht
Teil 131: Bitte um die Nacht
Sarah saß noch eine Weile stumm da, den Blick auf den Boden gerichtet. Dann hob sie den Kopf und sah Celina an. Die Augen waren gerötet, die Stimme rau und leise.
„Celina …“ Sie räusperte sich. „Wenn es für dich in Ordnung ist … darf ich die Nacht bei dir verbringen?“
Sie machte eine kurze Pause, als müsste sie die Worte selbst erst glauben.
„Ich will nicht hier schlafen. Nicht allein in diesem Zimmer. Nicht mit dem Gedanken, dass er irgendwo in einer Zelle sitzt und ich hier liege und an alles denke. Ich brauche keinen Sex. Keine großen Gespräche. Ich brauche nur … nicht allein zu sein. Bei dir.“
Sarahs Finger spielten nervös am Saum ihres Shirts.
„Nur wenn es wirklich okay für dich ist. Wenn du Abstand brauchst, sage es. Ich verstehe das. Aber wenn du mich bei dir haben kannst … dann möchte ich das. Heute Nacht.“
Sie hielt Celinas Blick aus, verletzlich und ohne jede Forderung. Nur die offene Bitte, nicht in dem leeren Einzelzimmer bleiben zu müssen.