Computerfehler

Konsil zu Ende

Teil 108: Sarah willigt ein

Sarah nickte langsam.

„Ja“, sagte sie. „Ich möchte die weiteren Gespräche. Ein bis zwei Termine in den kommenden Wochen sind in Ordnung.“

Dr. Sommer machte eine kurze Notiz. „Gut. Meine Mitarbeiterin wird Ihnen die Termine mitteilen. Einer davon sollte in den nächsten sieben bis zehn Tagen liegen.“

Er legte den Stift beiseite und sah sie noch einmal an.

„Wenn zwischen den Sitzungen etwas eskaliert – starke Schuldgefühle, Panik, das Gefühl, die Kontrolle über die Dynamik komplett zu verlieren – können Sie sich an die Station oder direkt an mich wenden. Das ist kein Scheitern, sondern Teil des Prozesses.“

Sarah atmete hörbar aus. „Verstehe.“

„Dann beenden wir das heutige Konsil an dieser Stelle.“ Dr. Sommer stand auf und reichte ihr die Hand, ein formeller, kurzer Händedruck. „Sie bekommen eine Kopie meiner kurzen Stellungnahme für Ihre Unterlagen, sobald sie geschrieben ist. Ansonsten: Achten Sie in den nächsten Tagen auf sich. Sowohl körperlich als auch emotional.“

Sarah verließ das Zimmer. Auf dem Flur blieb sie einen Moment stehen und ließ die Schultern sinken.

Sie hatte Celina geschützt.
Sie hatte den weiteren Gesprächen zugestimmt.
Und sie hatte zum ersten Mal seit Tagen das Gefühl, dass irgendjemand in der Klinik die ganze Last zumindest in Umrissen kannte – auch wenn die wichtigste Person darin fehlte.

Das Handy in ihrer Tasche vibrierte.
Eine Nachricht von Marcus:

Wie war es?