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Der Kuss
Teil 92: Der Kuss
Sarah hob die Arme, griff fest in Marcus’ Nacken und zog ihn mit einem plötzlichen, entschlossenen Ruck zu sich herunter. Bevor er ausweichen oder den Abstand wiederherstellen konnte, hatte sie seine Lippen mit den ihren gefunden.
Der Kuss war tief und innig. Sarah öffnete den Mund, drängte ihre Zunge gegen die seine und hielt seinen Kopf mit beiden Händen so fest, dass er sich nicht sofort lösen konnte. Sie küsste ihn hungrig und gleichzeitig zärtlich – mit dem ganzen aufgestauten Verlangen der letzten Tage, der Untersuchung, der Nacht mit Celina und dem Gefühl, ihn endlich tief in sich zu haben.
Marcus spannte sich kurz an. Der alte Reflex, den Mundkuss abzubrechen, zuckte durch ihn. Doch Sarahs Hände im Nacken, ihr Mund an seinem und die enge, feuchte Wärme um seinen Schwanz ließen den Widerstand nur einen Herzschlag lang bestehen. Dann erwiderte er den Kuss.
Zuerst kontrolliert, dann tiefer und fordernder. Seine eine Hand stützte sich neben ihrem Kopf ab, die andere griff fest in ihre Hüfte, und er stieß härter in sie, während ihre Zungen sich berührten. Ein raues, unterdrücktes Geräusch kam aus seiner Kehle – Überraschung, Erregung und das Durchbrechen einer Grenze, die er selbst gesetzt hatte.
Sarah ließ nicht locker. Sie hielt ihn am Nacken, küsste ihn weiter, als wollte sie den Kuss nachholen, den er unter der Dusche abgebrochen hatte, und bewegte die Hüften ihm entgegen.
Als sie sich schließlich einen Spaltbreit lösten, um Luft zu holen, blieben ihre Lippen fast aneinander. Marcus’ Atem ging schwer, seine Stirn lag an ihrer, und er stieß weiter tief und rhythmisch in sie.
„Das … hast du dir einfach genommen“, keuchte er.
Sarah nickte, die Lippen feucht und gerötet, und zog ihn erneut in den Kuss – diesmal etwas langsamer, aber genauso bestimmt.
Marcus wehrte sich nicht mehr.