Computerfehler
Ausführlicher Bericht
Sarah saß nackt neben Marcus auf der Bettkante, seine Erektion direkt in ihrem Blickfeld, seine Hand am ihrem Nacken. Sie atmete einmal tief durch und begann, ohne auszuweichen.
„Die Nacht bei Celina war anders als alles mit dir. Wir haben stundenlang geredet. Über dich, über sie, über mich. Darüber, dass ich bei dir die Kontrolle abgeben will und gleichzeitig Angst habe, mich nur noch über dich zu definieren. Dass ihr Körper und ihre Art, mich anzufassen, mich genauso stark treffen. Irgendwann habe ich aufgehört zu grübeln und sie geküsst. Ich habe gesagt, dass ich die Nacht einfach nur genießen will.“
Sie schluckte, die Augen auf seine harte Erektion gerichtet.
„Sie hat mich ausgezogen. Ganz langsam, mit vielen Küssen. Dann hat sie mich berührt – zuerst nur die Haut, die Brüste, die Innenseiten der Schenkel. Als sie mit dem Mund zwischen meine Beine gegangen ist, war es weich und gründlich. Lange Licks, sanftes Saugen an meiner Klitoris, zwei Finger in mir. Ich bin gekommen, ohne zu schreien, einfach warm und tief. Danach habe ich das Gleiche bei ihr gemacht. Ich habe ihre Brüste gesaugt, bin mit der Zunge zwischen ihre Beine und habe sie geleckt, bis sie gezittert und meinen Namen gestöhnt hat. Wir haben uns mehrmals berührt, mal mit den Händen, mal mit dem Mund, mal hat sie sich an meinem Bein gerieben. Es war nass, zärtlich und ohne jeden Befehl. Am Morgen habe ich mich bei ihr bedankt und sie noch einmal zum Kommen gebracht, bevor wir zurückmussten.“
Marcus’ Daumen strich langsam über ihre Wange. Er sagte nichts, aber seine Erektion zuckte.
Sarah fuhr fort, die Stimme heiserer:
„Als ich zurückkam, lag der Zettel im Postfach. Sofort zur Gynäkologie. Dr. Vogel hat gesagt, die Werte seien auffällig – Reizungen, kleine Läsionen, Entzündungsmarker. Sie hat mich untersucht. Spekulum, Abstrich, Tastuntersuchung. Dann hat sie einen Blasenkatheter gelegt und später gegen einen Ballonkatheter getauscht, weil sie eine Spülung machen wollte. Die Blase wurde mit Lösung gefüllt. Das hat stark gedrückt. Gleichzeitig hat sie meine Brüste stramm mit elastischen Binden abgebunden, ganz eng, damit sie besser Knoten tasten kann. Der Druck in den Brüsten und in der Blase zusammen… das hat mich sofort erregt. Ich bin feucht geworden, die Nippel steinhart, die Atmung schnell. Ich habe es ihr gesagt.“
Sarahs Stimme zitterte leicht, aber sie hielt nicht inne.
„Dann hat sie Reizstrom an meine Schamlippen und direkt an die Klitoris gelegt. Erst niedrig, ein Kribbeln und Pulsieren. Es hat die Erregung noch verstärkt. Und dann ist sie an den Regler gekommen. Aus Versehen. Die Stromstärke ist steil nach oben gegangen. Es war wie ein Schlag. Ich bin so heftig gekommen, wie nie zuvor. Es hat mich komplett zerrissen. Ich habe geschrien und gesquirtet – stark und anhaltend, Schub um Schub, während der Strom noch kam. Die Liege war nass, ihre Hände, meine Schenkel. Sie hat das Gerät abgeschaltet, aber ich bin immer noch in Wellen gekommen und habe weiter Flüssigkeit verloren.“
Sie blickte zu Marcus auf. Die Augen waren feucht, die Wangen rot.
„Ich habe ihr danach erklärt, dass ich stark masochistisch bin. Dass Schmerzen, die nicht vom Rheuma kommen – Druck, Dehnung, Strom, enges Abbinden, Katheter – bei mir in Lust umschlagen. Automatisch. Dass ich das nicht steuern kann. Dass der Orgasmus und das Squirten die direkte Folge davon waren. Sie hat zugehört, es notiert und gesagt, sie wird künftig anders damit umgehen.“
Sarah atmete aus. Zwischen ihren Beinen war sie wieder deutlich feucht geworden, allein vom Erzählen und von dem Anblick seiner Erektion.
„Das ist alles. Die Nacht war zärtlich und klar. Die Untersuchung war medizinisch und gleichzeitig das Intensivste, was mein Körper seit Langem durchgemacht hat. Und jetzt sitze ich hier, pocht noch von beidem, und werde nass, weil du hart bist und mir zuhörst.“
Marcus’ Hand am ihrem Nacken wurde fester.
Seine Erektion war zum Greifen nah.
Er hatte jedes Wort gehört.