Computerfehler
Druckschmerz
Teil 80: Druck, Schmerz und Erregung
Der doppelte Druck ließ sich nicht länger nur als medizinisch abtun.
Die straffen Binden um Sarahs Brüste erzeugten einen gleichmäßigen, ziehenden Schmerz – das Gewebe war eng komprimiert, die Nippel fest eingedrückt und überempfindlich. Gleichzeitig dehnte die Spüllösung ihre Blase, der Ballonkatheter hielt alles an Ort und Stelle und verstärkte das dumpfe, unausweichliche Druckgefühl im Unterleib. Beides zusammen war zu viel und genau richtig für den Teil in ihr, der Schmerz schon immer in Erregung umgewandelt hatte.
Sarahs Atmung wurde schneller und flacher. Die Brust hob und senkte sich unter den engen Binden stoßweise. Zwischen ihren Beinen, trotz der klinischen Situation und dem Spekulum, das noch in Reichweite lag, wurde sie deutlich feucht. Die Nässe sammelte sich spürbar, und die Nippel, die unter dem straffen Stoff der Binden eingequetscht waren, spannten sich hart und pochten mit jedem Herzschlag.
Dr. Vogel merkte die Veränderung. Ihre Hände pausierten kurz auf dem abgebundenen Gewebe.
„Ihre Atmung ist beschleunigt“, stellte sie sachlich fest. „Und die Brustwarzen sind deutlich eregiert. Tut der Druck zu stark weh – oder ist es etwas anderes?“
Sarah schluckte, die Wangen heiß. Die Ehrlichkeit vom Anfang der Untersuchung machte es schwer, jetzt auszuweichen.
„Es … zieht und drückt. In den Brüsten und in der Blase. Und das macht etwas mit mir.“ Ihre Stimme war heiser. „Ich werde davon erregt. Das passiert manchmal bei Druck und Schmerz. Ich kann es nicht verhindern.“
Ein kurzer, unwillkürlicher Laut entkam ihr, als Dr. Vogel bei der Tastuntersuchung etwas fester über eine besonders gespannte Stelle strich. Die Feuchtigkeit zwischen ihren Schenkeln nahm zu, und die harten Nippel rieben bei jedem Atemzug gegen die engen Binden.
Dr. Vogel notierte etwas in der Akte, ohne die Miene zu verziehen, und setzte die Untersuchung fort – ruhig, gründlich und mit dem Wissen, dass die Patientin unter ihren Händen nicht nur Schmerzen, sondern auch deutliche sexuelle Erregung empfand.
Die dreißig Minuten Einwirkzeit waren noch nicht vorbei. Sarah lag da, eng abgebunden, die Blase voll, den Katheter spürbar, und kämpfte damit, die Erregung nicht noch sichtbarer werden zu lassen.