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Dank und Abschied

Teil 74: Dank und Abschied

Das Morgenlicht fiel schwach durch den Vorhang. Sarah lag noch immer eng an Celina geschmiegt, den Kopf auf ihrer Brust, und hörte den ruhigen Herzschlag unter dem Ohr. Eine Weile sagte keine von beiden etwas. Die Nacht lag warm und schwer zwischen ihnen – voller langsamer Berührungen, leiser Stöhner und dem Gefühl, sich wirklich gesehen zu haben.

Sarah hob den Kopf, stützte sich auf einen Ellbogen und sah Celina an. Die blonden Haare waren zerzaust, die Lippen noch leicht gerötet. Sarah strich eine Strähne aus ihrem Gesicht und küsste sie weich.

„Danke“, flüsterte sie. „Für diese Nacht. Fürs Zuhören. Fürs Nicht-Drängen. Für … alles. Es war wunderschön.“

Celina lächelte müde und zärtlich. „Für mich auch.“

Sarah küsste sie erneut, tiefer diesmal, und ließ die Hand über Celinas Bauch gleiten. „Bevor wir zurückmüssen … will ich dich noch einmal spüren. Dich kommen lassen.“

Celina atmete hörbar aus und nickte. Sarah schob die Decke beiseite, küsste sich den Weg über die vollen Brüste, verweilte an den Nippeln und glitt weiter nach unten. Sie legte sich zwischen Celinas Beine, strich mit den Daumen über die Innenseiten der Oberschenkel und küsste zuerst nur die warme Haut.

Dann legte sie die Zunge an. Langsam, flach, von unten nach oben. Celina seufzte und öffnete die Beine weiter. Sarah nahm sich Zeit – kreiste um die Klitoris, saugte behutsam, ließ zwei Finger gleiten und bewegte sie in demselben ruhigen, zärtlichen Rhythmus wie in der Nacht. Die andere Hand legte sie auf Celinas Brust und streichelte den Nippel mit dem Daumen.

Celinas Atem wurde schneller. Ihre Finger fanden Sarahs Haar und ruhten dort. „Sarah …“

Sarah erhöhte den Druck nur minimal, saugte etwas fester und krümmte die Finger im Inneren. Celina kam mit einem langen, zitternden Stöhnen, die Hüften hoben sich leicht, die Schenkel schlossen sich für einen Moment um Sarahs Kopf. Sarah hielt den Kontakt, bis die Wellen abgeklungen waren, und küsste danach den feuchten Bauch und die Innenseiten der Oberschenkel.

Als sie wieder nach oben rutschte, zog Celina sie in einen engen, dankbaren Kuss.

„Danke“, murmelte Celina gegen ihren Mund.

Sie lagen noch ein paar Minuten still, bevor die Realität der Klinik zurückkehrte. Sarah strich Celina über die Wange.

„Wir müssen.“

„Ich weiß.“

Sie standen auf, duschten nacheinander kurz und zogen sich an – Sarah in ihre Klinikkleidung, Celina in frische Sachen für die Arbeit. Am Türrahmen blieb Sarah noch einmal stehen, nahm Celinas Gesicht in beide Hände und küsste sie zum Abschied.

„Wir sehen uns in der Klinik“, sagte sie leise.

Celina nickte. „Und wir reden. Richtig.“

Dann verließen sie die Wohnung.
Die Nacht war vorbei.
Der Tag in Bad Bergzabern wartete.