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Die zärtliche Nacht

Teil 73: Die zärtliche Nacht

Celina blieb bei den sanften Berührungen. Ihre Finger glitten langsam zwischen Sarahs Schamlippen, verteilten die Feuchtigkeit und kreisten mit ganz leichtem Druck um die Klitoris. Zwischendurch streichelte sie tiefer, ohne einzudringen, nur um die Wärme und die Nässe zu spüren. Sarah lag entspannt auf dem Rücken, den Mund leicht geöffnet, und ließ jedes Aufatmen und jeden leisen Laut frei.

Nach einer Weile küsste Celina sich den Weg nach unten. Über den Bauch, die Innenseiten der Oberschenkel, bis sie sich zwischen Sarahs Beinen niederließ. Sie atmete erst warm gegen die feuchte Haut, dann legte sie die Zunge flach und leckte langsam von unten nach oben. Ein langer, weicher Strich. Dann ein zweiter, gezielter um die Klitoris herum. Sarahs Hüften zuckten sanft, ihre Hand fand Celinas Haar und ruhte dort, ohne zu drücken.

Celina nahm sich Zeit. Sie saugte ganz behutsam an der geschwollenen Klitoris, ließ die Zunge kreisen, unterbrach immer wieder mit Küssen auf die Innenseiten der Schamlippen. Zwei Finger glitten langsam in Sarah ein – nass, warm, ohne Eile – und bewegten sich in demselben ruhigen Rhythmus wie der Mund. Sarah stöhnte leiser und tiefer, die Beine öffneten sich weiter von selbst.

Als Sarah dem Höhepunkt nahe war, verlangsamte Celina absichtlich. Sie küsste die Innenseite des Oberschenkels, flüsterte „Noch nicht … lass es noch ein bisschen dauern“ und setzte erst wieder an, als Sarahs Atem sich etwas beruhigt hatte. Dann führte sie sie mit gleichbleibender Zärtlichkeit weiter, bis Sarah mit einem langen, weichen Stöhnen kam. Der Orgasmus war warm und rollend, ohne die heftige Härte der vorangegangenen Tage. Celina hielt den Kontakt, bis die letzten Wellen abgeklungen waren, und küsste danach den feuchten Bauch und die Innenseiten der Schenkel.

Sarah zog sie nach oben und küsste sie tief, schmeckte sich selbst auf Celinas Lippen. Ihre Hände glitten über Celinas Rücken und zu den vollen Brüsten. Sie wog sie behutsam, strich über die harten Nippel und beugte sich, um selbst daran zu saugen – langsam, mit viel Zunge und wenig Druck. Celina seufzte und legte den Kopf zurück.

Sarah ließ sich weiter nach unten gleiten. Sie küsste den Bauch, die Hüften und legte sich zwischen Celinas Beine. Auch hier blieb alles zärtlich: lange, flache Licks, sanftes Saugen an der Klitoris, zwei Finger, die sich behutsam bewegten. Celina hielt Sarahs Kopf mit beiden Händen, die Finger locker im Haar, und stöhnte ihren Namen, als sie kam – leise und zitternd.

Danach lagen sie eng umschlungen, die Beine ineinander geschoben, die Haut feucht und warm. Celina streichelte Sarahs Rücken in langen, ruhigen Bahnen. Sarah küsste immer wieder Celinas Schulter und Schlüsselbein.

Sie schliefen nicht sofort. Zwischendurch wachten sie auf, küssten sich, berührten sich erneut – mal nur mit den Händen, mal mit dem Mund, immer langsam und ohne Ziel. Einmal führte Celina Sarahs Hand zwischen ihre eigenen Beine und ließ sich von ihr streicheln, während sie Sarah gleichzeitig von hinten umfasste und an die Brust drückte. Ein anderes Mal lag Sarah auf dem Rücken und Celina ritt ganz behutsam ihr Bein, die nassen Schamlippen gegen den Oberschenkel, bis beide erneut leise kamen.

Gegen Morgen lagen sie still. Sarahs Kopf auf Celinas Brust, Celinas Finger in Sarahs Haar. Draußen begann es langsam hell zu werden.

Die Nacht war explizit gewesen – voller Nässe, Zungen, Finger und leiser Stöhner – und gleichzeitig durchgehend zärtlich.
Kein Schmerz.
Keine Befehle.
Nur zwei Körper, die sich Zeit nahmen, einander zu spüren.