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Die Erektion

Teil 52: Die Erektion

Als Sarah und Celina aus dem Bad traten, blieb der Raum einen Moment still.

Marcus saß immer noch auf der Bettkante, den Rücken gerade, die Hände flach auf den Oberschenkeln. Doch diesmal war etwas anders. Unter dem Stoff seiner Boxershorts zeichnete sich deutlich und unübersehbar eine starke Erektion ab – hart, angespannt, und so präsent, dass beide Frauen sie sofort sahen.

Sarah stockte mitten im Schritt. Die Liebeskugeln in ihr rollten bei dem plötzlichen Halt. Ihr Blick blieb an der Stelle haften, die sie seit der Dusche am Vorabend für unerreichbar gehalten hatte. Celina blieb direkt hinter ihr stehen, die Augen ebenfalls auf Marcus gerichtet, die Lippen leicht geöffnet.

Marcus bemerkte ihre Blicke. Er senkte den eigenen Blick kurz nach unten, als würde er selbst überprüfen, was dort geschah, dann hob er den Kopf wieder und sah die beiden an. In seinen graublauen Augen lag etwas Rohrs, fast Überraschtes – gemischt mit der gewohnten, kontrollierten Intensität.

„Das … passiert nicht oft“, sagte er rau. Die Stimme klang enger als sonst. „Seit Mainz. Seit der Lähmung. Meistens gar nicht.“

Er machte keine Anstalten, es zu verbergen. Er blieb sitzen, die Erektion deutlich sichtbar unter dem Stoff, und ließ die beiden weiter darauf starren.

Sarah spürte, wie ihr Mund trocken wurde. „Marcus …“

„Ich weiß.“ Er atmete einmal tief aus. „Es war euer Geräusch. Dein Pissen unter ihrer Aufsicht. Die Art, wie ihr euch angeschaut habt. Und die Tatsache, dass meine Kugeln immer noch in dir sind, während sie zusieht.“ Seine Hand legte sich flach auf die Innenseite seines Oberschenkels, ganz nah, ohne sich zu berühren. „Der Körper macht manchmal, was er will. Heute will er das.“

Celina schluckte hörbar. „Und was jetzt?“

Marcus’ Blick wanderte von einer zur anderen. Die Erektion zuckte einmal sichtbar unter dem Stoff.

„Jetzt kommt ihr beide her. Langsam. Und kniet euch hin – vor mich. Sarah, du zuerst. Celina daneben.“

Er lehnte sich leicht zurück, die Beine etwas breiter, und ließ die Kontrolle trotz der unerwarteten körperlichen Reaktion nicht los.

„Wir finden heraus, wie weit das heute geht.“