Computerfehler

Celinas Sicht auf die Situation

Ich stand direkt vor ihr, während sie den Slip herunterschob und sich auf die Toilette setzte. Die Tür zum Zimmer war weit offen. Marcus konnte jedes Geräusch hören – und ich wollte, dass er es tat.

Sarah sah mich an, die Wangen schon rot. „Musst du wirklich zuschauen?“

„Ja.“ Meine Stimme klang ruhiger, als ich mich fühlte. „Er hat gesagt: Aufsicht. Und ich will zusehen.“ Ich trat noch einen halben Schritt näher. „Setz dich. Jetzt.“

Sie gehorchte. Ich hörte das leise metallische Geräusch, als sich die Liebeskugeln in ihr verschoben. Der Gedanke daran, dass seine Kugeln gerade in ihr lagen, während sie vor mir saß und pinkeln musste, machte etwas mit mir, das ich nicht mehr professionell nennen konnte.

„Es ist peinlich“, flüsterte sie.

„Mir nicht.“ Ich hielt ihren Blick fest. „Ich hatte vor einer Stunde meine Finger in dir. Ich habe dich stöhnen gehört, während du seinen Namen gesagt hast. Das hier ist nichts dagegen.“ Ich neigte den Kopf. „Oder doch? Spürst du die Kugeln gerade besonders stark?“

Sie nickte nur, knapp und ehrlich.

„Dann lass los.“ Ich sagte es weicher, aber es war trotzdem ein Befehl. „Ich will es hören. Und sehen. Du musst dich vor mir nicht verstecken. Nicht nach dem, was im Becken war.“

Als der Strahl einsetzte, spürte ich, wie sich alles in mir zusammenzog. Das Geräusch war deutlich, unvermeidlich, und Sarahs Gesicht zeigte diese Mischung aus Erleichterung, Scham und Erregung, die mich schon im Wasser fertiggemacht hatte. Ich zwang sie, mich anzusehen, während sie es tat. Ihre Augen waren feucht und dunkel.

Ich sah, wie sich ihre Schenkel leicht bewegten, wie das Bändchen der Kugeln sich spannte. Als es vorbei war und sie nach dem Papier griff, reichte ich es ihr absichtlich nicht.

„Du bist immer noch feucht“, sagte ich leise. „Nicht nur vom Pippi. Ich seh’s.“

„Celina …“

„Slip hoch. Und raus zu ihm.“ Ich trat zurück, obwohl ein Teil von mir sie am liebsten sofort wieder angefasst hätte. „Aber denk dran: Ich bin nicht nur seine Aufsicht. Ich bin auch die, die dich vorhin im Wasser hatte. Das vergisst weder er noch ich.“

Als sie an mir vorbeiging, streifte ihre Hand meine. Ich erwiderte den Druck, kurz und fest, bevor ich ihr folgte.

Im Zimmer saß Marcus und hatte alles gehört.

Ich spürte seinen Blick auf mir, als ich hinter Sarah eintrat.

Und zum ersten Mal seit dem Becken war ich mir nicht mehr sicher, wer hier eigentlich die Kontrolle hatte – und wen das mehr erregte.