Computerfehler

Sarahs Reaktion

Sarahs Reaktion auf Celinas Bedingung

Sarah stand da und spürte, wie beide Paar Augen auf ihr lagen – Marcus’ ruhiger, prüfender Blick und Celinas angespannter, hoffnungsvoller.

Die Liebeskugeln in ihr schienen plötzlich noch schwerer. Jeder Atemzug ließ sie rollen. Sie suchte nach Worten und merkte, dass alles, was sie sagte, Gewicht haben würde.

„Es passt“, sagte sie schließlich leise, aber klar. „Ich will dich nicht verlieren, Celina. Was vorhin im Wasser war … das war nicht nur ein Ausrutscher für mich. Ich will, dass du bleibst. Dass du Teil davon bist.“

Sie drehte den Kopf zu Marcus, die Stimme wurde weicher, aber bestimmte nicht weniger.

„Und ich will auch nicht, dass du sie benutzt. Nicht als Test, nicht als Strafe, nicht als zusätzliches Spielzeug. Wenn sie bleibt, dann so, wie sie es gesagt hat – eigenständig. Nicht unter dir. Neben dir. Neben uns.“

Sarah schluckte, die Wangen heiß. „Ich habe dir gestern die Kontrolle gegeben. Das nehme ich nicht zurück. Aber Kontrolle heißt für mich nicht, dass du über jeden Menschen entscheidest, der mir nah ist. Besonders nicht über sie.“

Sie sah abwechselnd beide an.

„Ich will beides. Dich und das, was wir haben. Und sie, ohne dass sie sich klein machen oder wehrlos machen muss. Wenn das nicht geht … dann muss ich das jetzt wissen.“

Die letzten Worte zitterten leicht, aber sie nahm sie nicht zurück.

Marcus betrachtete sie lange. Etwas in seinem Gesicht regte sich – Überraschung vielleicht, oder Respekt. Celina atmete neben ihr hörbar aus, als hätte Sarah genau die Grenze gezogen, die sie gebraucht hatte.

Die Spannung im Zimmer veränderte sich.
Sie blieb dicht und geladen, aber sie war nicht mehr nur Konfrontation.
Sie war Verhandlung.