Computerfehler

Celinas Zwiespalt

Ich hätte die Hand zurückziehen sollen.

Als sie dieses eine Wort geflüstert hat – „Mehr …“ – ist etwas in mir gerissen. Professionell war das schon lange nicht mehr, ab dem Moment, in dem ich mich hinter sie gestellt und meine Brüste absichtlich an ihren Rücken gedrückt habe. Aber dieses eine, atemlose „Mehr“ hat den letzten Rest Kontrolle weggespült.

Ich bin aus dem Becken gestiegen, nass, mit harten Nippeln und einem Puls, der bis in die Fingerspitzen pochte. Das Licht ausgemacht. Die Tür abgeschlossen. Den Schlüssel absichtlich stecken lassen, damit niemand von außen einfach aufschließen kann. Als das Klicken kam, habe ich kurz die Stirn gegen die Tür gelehnt und gemerkt, dass meine Hände zitterten.

Was tust du gerade, Celina?

Die Frage war da, klar und schuldbewusst. Und trotzdem bin ich zurück ins Wasser gestiegen.

Sie stand genau so da, wie ich sie verlassen hatte. Nackter Oberkörper, nasse Haut, die großen Brüste, die dunklen Nippel, die schon vorher von irgendjemandem markiert worden waren. Als ich mich wieder hinter sie stellte und meine Brust an ihren Rücken pressste, habe ich ein Geräusch gemacht, das ich nicht mehr zurücknehmen konnte. Zu gierig. Zu ehrlich.

Meine Hand fand den Slip und das dünne Bändchen. Liebeskugeln. Schwer und deutlich spürbar. Jemand hatte sie ihr heute Morgen eingeführt und sie den ganzen Tag tragen lassen. Der Gedanke daran hat mich noch nasser gemacht, als ich ohnehin schon war.

Ich habe ihre Brust genommen – fest, ohne Rücksicht auf therapeutische Grenzen – und gleichzeitig gegen die Kugeln gedrückt, während meine Finger ihre Klitoris suchten. Sie war tropfnass. Nicht vom Wasser.

„Jetzt bist du nur noch bei mir“, habe ich gegen ihren Nacken geflüstert.

Und in dem Moment habe ich gewusst, dass ich die Grenze nicht nur überschritten hatte.

Ich hatte sie absichtlich hinter mir zugeschlossen.