Computerfehler
Der Tagesbeginn im Zimmer
Teil 36 (mit mehr Dialog)
Sarah stand nackt in der Dusche, die Beine leicht gespreizt. Der Strahl traf den Abfluss. Marcus lehnte im Türrahmen und sah zu.
Als sie fertig war und der letzte Tropfen fiel, räusperte sie sich unsicher.
„Fertig“, sagte sie leise. „Darf ich … spülen?“
Marcus blieb unverändert stehen. „Noch nicht. Bleib so stehen.“
Sarah spürte, wie die Scham heiß in ihre Wangen stieg, vermischt mit einer klaren, stechenden Erregung. „Du guckst immer noch.“
„Ja.“ Seine Stimme war ruhig, noch leicht rau vom Schlaf. „Gefällt mir.“
Sie schluckte. „Ist das … eine Strafe? Weil ich aufgehört habe, dich zu streicheln?“
Marcus schüttelte kaum merklich den Kopf. „Keine Strafe. Ich wollte es einfach sehen. Und du hast es gemacht.“
Eine kurze Pause entstand. Nur das leise Tropfen von irgendwo war zu hören.
Sarah biss sich auf die Unterlippe. „Und jetzt?“
„Jetzt spülst du ab. Kurz. Dann kommst du zurück ins Zimmer. Nackt.“
Sie drehte das kalte Wasser auf, ließ es kurz über ihre Beine und den Unterkörper laufen und drehte es wieder ab. Als sie die Dusche verließ, reichte Marcus ihr kein Handtuch. Er trat einfach zur Seite und ließ sie an sich vorbei.
„Ins Bett“, sagte er. „Meins. Hinlegen. Beine angewinkelt, so wie gestern.“
Sarah blieb einen Moment vor ihm stehen. „Marcus …“
„Ja?“
„Du warst vorhin noch komplett weg. Und jetzt … bist du sofort wieder so.“
Er sah sie an, den Kopf leicht geneigt. „Ich schlafe leicht, wenn jemand an meinem Bett sitzt und mich anfasst. Besonders wenn diese Person gestern noch mit Klammern und Plug vor mir gekommen ist.“
Sarah spürte, wie sich bei seinen Worten alles in ihr zusammenzog. „Das war ehrlich.“
„Ja.“ Er deutete mit dem Kinn zu seinem Bett. „Hinlegen. Ich will dich sehen, bevor der Tag richtig anfängt.“
Sie gehorchte. Während sie sich auf sein Bett legte – nackt, Beine angewinkelt, der kleine Eisbär nur Zentimeter von ihrem Kopf entfernt – setzte sich Marcus auf die Bettkante neben sie und legte eine Hand flach auf ihren Oberschenkel.
„Guten Morgen, Sarah“, sagte er leise.
„Guten Morgen“, flüsterte sie zurück.