Computerfehler

Sarahs morgendliche Gedanken

Sarahs innere Gedanken (korrigiert)

Er schläft wirklich.

Sarah saß auf der Bettkante und ließ die Hand ganz langsam über den Stoff seines T-Shirts gleiten. Unter ihrer Hand hob und senkte sich seine Brust in einem tiefen, gleichmäßigen Rhythmus. Kein kontrolliertes Atmen wie in der Nacht. Echtes Schlafen.

Gestern hat er mich kommen lassen, während er zusah. Hat mir Klammern an die Schamlippen gesetzt und den Plug in mich geschoben. Hat gesagt, meine Hingabe ist das, was ihn befriedigt. Und jetzt liegt er hier und sieht aus, als könnte ihm nichts etwas anhaben – außer dass der kleine Bär neben seinem Kopfkissen liegt und er im Schlaf das Gesicht eines Menschen hat, der irgendwann einmal alles verloren hat.

Ihre Hand strich weiter, ganz leicht.

Ich sollte aufstehen. Zurück in mein Bett. Oder duschen. Oder so tun, als hätte ich ihn nicht die halbe Nacht gehört und von ihm geträumt.
Aber sie blieb.

Er hat den Kuss abgebrochen. Hat klar gesagt: nicht den Mund. Und trotzdem sitze ich hier und streichele ihn, als hätte ich das Recht dazu. Vielleicht habe ich es. Vielleicht hat er es mir gestern gegeben, als er sagte, ich soll ihm geben, was er braucht.

Ein warmer, enger Schmerz zog sich durch ihre Brust – keine Erregung diesmal, sondern etwas Weicheres und gleichzeitig Schwereres.

Ich will ihn nicht wecken. Ich will nur … hier sein. Seine Wärme spüren. Wissen, dass er atmet. Dass er nicht in dem Krankenhausbett in Mainz liegt und nichts bewegen kann. Dass der Bär nur ein Rest ist und nicht die ganze Geschichte.

Ihre Hand glitt etwas tiefer, über den weichen Bauch, und wieder nach oben.

Was wird er sagen, wenn er aufwacht und mich hier sitzen sieht? Wird er die Kontrolle sofort zurücknehmen? Wird er mich wegschicken? Oder wird er einfach liegen bleiben und es zulassen?

Sarah biss sich leicht auf die Unterlippe.

Ich glaube, ich hoffe, dass er es zulässt.
Nur dieses eine Mal.
Nur diesen Morgen.