Computerfehler

Sarah träumt

Sarahs Traum in dieser Nacht

Im Traum lag Sarah wieder auf dem Untersuchungstisch, die Beine in den Halterungen. Doch diesmal war es nicht Dr. Vogel, die vor ihr saß. Marcus stand zwischen ihren geöffneten Schenkeln, nackt, den kleinen abgegriffenen Eisbären in einer Hand. Das schiefe Auge des Bären starrte sie an.

Er sagte nichts. Er setzte nur die silbernen Klammern an ihre Schamlippen – langsamer als in der Wirklichkeit, fast zeremoniell. Jedes Klicken hallte überlaut. Der Schmerz war klar und grell, und gleichzeitig floss warme Nässe aus ihr. Als er den Plug hineindrückte, spürte sie die Dehnung bis in den Unterbauch, doch diesmal vibrierte etwas tief in ihr, als hätte der Plug ein Eigenleben.

Dann veränderte sich der Raum. Die Untersuchungsliege wurde zu seinem Klinikbett in Mainz. Marcus lag plötzlich selbst darauf, beide Beine regungslos, der Eisbär fest an die Brust gedrückt. Sarah stand neben ihm und wollte ihn berühren, doch ihre Hände gingen durch seinen Körper hindurch. Er sah sie an und flüsterte: „Nicht den Mund. Alles andere, aber nicht den Mund.“

Im nächsten Atemzug war sie wieder diejenige, die lag. Marcus beugte sich über sie, küsste sie diesmal doch – fest, tief, fordernd. Der Kuss schmeckte nach Wasser und Metall. Gleichzeitig zogen die Klammern an ihren Schamlippen, und der Plug pulsierte. Sie kam im Traum heftig, mit einem lautlosen Schrei, während er ihren Mund nicht freigab.

Als der Höhepunkt abebbte, lag der kleine Eisbär plötzlich auf ihrer Brust, genau zwischen ihren Brüsten. Sein schiefes Auge sah sie an, und aus dem abgewetzten Fell tropfte Wasser, als käme es direkt aus der Dusche.

Sarah wachte mit einem Ruck auf.

Das Zimmer war noch dunkel. Nebenan atmete Marcus ruhig. Der echte Eisbär lag auf seinem Bett, unsichtbar im Dunkeln, aber sie wusste genau, wo er war. Zwischen ihren Beinen pochte es feucht und stark, die Nippel waren hart, und der Nachgeschmack des Traumkusses lag noch auf ihren Lippen.

Sie drehte sich vorsichtig auf die Seite und starrte in Richtung seines Bettes.
Der Traum ließ sie nicht los.
Und der Morgen war noch weit.