Computerfehler
Was kann ich für dich tun?
Teil 31: Was kann ich für dich tun?
Sarah blieb eng an Marcus’ nassen Rücken geschmiegt, die Stirn gegen seinen Nacken gelegt. Das Wasser lief weiter über sie beide. Nach einer Weile hob sie den Kopf ein Stück und sprach leise gegen seine Haut:
„Was kann ich dir Gutes tun … damit auch du Befriedigung findest?“
Die Frage war offen und ohne Druck. Kein Versuch, das Problem zu „lösen“. Eher ein ehrliches Angebot.
Marcus blieb still. Die Muskeln unter ihren Händen spannten sich kurz an, dann entspannten sie sich wieder. Er atmete einmal tief aus, bevor er antwortete. Die Stimme war rau und kontrolliert.
„Nicht das, was die meisten denken.“ Er drehte den Kopf ein wenig zur Seite. „Penetration ist … selten möglich. Und der Druck danach macht alles nur schlimmer. Was funktioniert, ist etwas anderes.“
Er legte eine Hand über ihre Finger an seiner Hüfte und hielt sie dort fest.
„Langsame Berührung. Ohne Ziel. Ohne dass du versuchst, mich hart zu machen. Manchmal reicht es, wenn du mich so massierst wie gerade. Oder wenn du mich im Mund nimmst – ganz ruhig, ohne Erwartung. Manchmal reicht schon die Kontrolle über dich. Dich zu sehen, wie du dich hingibst, wie du kommst, weil ich es will. Das gibt mir mehr als alles andere.“
Er pausierte kurz. Das Wasser tropfte.
„Und manchmal geht gar nichts. Dann reicht es, wenn du einfach da bleibst und es nicht zu einem Problem machst.“
Sarah hörte zu, die Wange wieder an seinen nassen Rücken gelegt. Sie spürte die Ehrlichkeit in seinen Worten – und die Verletzlichkeit, die dahinter lag, auch wenn er sie streng kontrollierte.
„Okay“, flüsterte sie. „Dann zeig mir, was du brauchst. Oder sag es mir. Ich will das für dich tun.“
Marcus drückte ihre Finger kurz fester. „Später. Jetzt bleib einfach so. Und hör auf, dir Sorgen zu machen.“
Das Wasser lief weiter. Die Frage war gestellt. Und zum ersten Mal hatte er darauf geantwortet.