Computerfehler
Marcus muss gehen
Marcus blieb noch einen Moment sitzen und betrachtete sie.
Sarah lag nackt und zitternd auf dem Bett, die Beine leicht geöffnet, die Haut mit einem feinen Glanz aus Schweiß und Erregung überzogen. Die Nippel waren dunkelrot und geschwollen von den Klammern, die Bettwäsche unter ihr feucht. Ihr Atem ging immer noch stoßweise, und die Augen waren glasig, als hätte der Orgasmus sie für einen Moment komplett ausgelöscht.
Er griff nach der Decke und zog sie langsam bis über ihre Hüften hoch – nicht aus Scham, sondern als klare Geste, dass er entschied, wann und wie viel von ihr bedeckt war. Dann stand er auf.
„Ich muss zur Einzeltherapie“, sagte er ruhig. „Psychologe. Fünfzig Minuten.“
Sarah blinzelte, versuchte sich aufzurichten, aber er legte ihr eine Hand auf die Schulter und drückte sie sanft, aber bestimmt zurück ins Kissen.
„Bleib liegen.“
Die Anweisung war leise und unmissverständlich.
„So, wie du bist. Ich will, dass du noch spürst, was gerade passiert ist, wenn ich zurückkomme.“
Er nahm den Vibrator und die Klammern, legte sie zurück in den schwarzen Samtbeutel und stellte den Beutel sichtbar auf den Nachttisch. Dann griff er nach seinem Zimmerkey und ging zur Tür.
Bevor er sie öffnete, drehte er sich noch einmal um. Sein Blick glitt über ihren halb zugedeckten Körper, verweilte kurz bei den noch sichtbaren, gereizten Nippeln und kehrte zu ihrem Gesicht zurück.
„Ruh dich aus. Denk nach. Und rühr die Sachen nicht an, bis ich wieder da bin.“
Das Klicken des Schlosses, als er die Tür hinter sich schloss, klang endgültig.
Sarah lag still.
Der Raum war plötzlich sehr leer.
Zwischen ihren Beinen pulsierte es noch nach, die Nippel pochten dumpf und empfindlich, und sein letztes „Gut“ hallte in ihrem Kopf wider.
Sie war allein.
Nackt.
Zitternd.
Und genau so, wie er sie zurückgelassen hatte.