Computerfehler
Der Therapieplan ist ganz schön voll
Celina beendete die letzte Übung im Wasser. „Gut. Das reicht für heute. Die Gelenke sind gut durchblutet, aber nicht überlasten.“ Ihre Stimme war wieder sachlich, doch der Blick streifte noch einmal kurz Sarahs Brust, wo die harten Nippel unter dem nassen Bikini immer noch deutlich sichtbar waren.
Sie stiegen nacheinander aus dem Becken. Das Wasser lief in dicken Tropfen von ihren Körpern. Sarah spürte, wie der knappe Bikini an ihrer erregten Haut klebte, die Stoffe dunkel und durchscheinend. Celina ging vor, der nasse dunkelblaue Badeanzug schmiegte sich eng an ihre üppige Oberweite und betonte jede Bewegung.
In der Umkleide war es still. Nur das Tropfen von Wasser und das entfernte Rauschen der Lüftung. Sarah trat in ihre Kabine, zog den nassen Bikini aus und blieb einen Moment nackt stehen. Die Erregung war nicht verschwunden. Die Nippel waren immer noch hart, die Schamlippen feucht und empfindlich, und zwischen ihren Beinen pulsierte es dumpf. Sie trocknete sich langsam ab, bewusst, dass Celina nur eine dünne Wand entfernt dasselbe tat.
Sie hat es gesehen. Klar und deutlich. Und sie hat nichts gesagt.
Sarah schloss kurz die Augen und stellte sich vor, wie Celina jetzt den Badeanzug herunterzog, die schweren Brüste freigab, die nasse Haut abtupfte. Der Gedanke ließ einen neuen Schauer durch ihren Körper laufen.
Als sie fertig war und das trockene Poloshirt und die Jogginghose anzog, trat sie hinaus. Celina kam fast gleichzeitig aus ihrer Kabine – wieder im weiten hellblauen Poloshirt, das die volle Brust nur andeutete. Ihre Wangen waren leicht gerötet, aber das Lächeln war professionell.
„Ergotherapie ist in zwanzig Minuten im Erdgeschoss, Raum 3“, sagte sie. „Und nachmittags die Schmerzgruppe bei Herrn Dudek. Viel Erfolg, Frau Schmidt.“
Sarah nickte. „Danke … für heute.“
Ihre Blicke trafen sich einen Moment zu lang. Dann drehte Celina sich um und ging.
Die Ergotherapie war ruhig und konzentriert. Feine Motorik, Greifübungen, Wärmebehandlungen für die Hände. Sarah saß an einem Tisch, formte weichen Ton und versuchte, die steifen Finger zu bewegen, während ihre Gedanken noch zwischen dem warmen Wasser, Celinas Händen und den harten Nippeln hin- und herwanderten. Die Therapeutin war älter, sachlich, und bemerkte nichts.
Als die Stunde vorbei war, blieb noch etwas Zeit bis zur Gruppentherapie. Sarah ging langsam den Flur entlang, die Gelenke angenehm durchwärmt, der Körper aber immer noch in einem Zustand leiser Unruhe.
Der Gruppenraum lag im psychosomatischen Trakt. Helle Wände, Stuhlkreis, große Fenster zum Garten. Sarah betrat den Raum und blieb einen Moment an der Tür stehen.
Marcus saß bereits da.
Er trug ein dunkles T-Shirt und bequeme Hose, die Hände locker auf den Oberschenkeln. Als er sie sah, hob er den Blick und nickte ihr kurz zu – ruhig, aufmerksam, mit diesem graublauen Blick, der mehr zu sehen schien, als er zeigte. Sarah spürte, wie sich etwas in ihrem Bauch zusammenzog. Die Erregung aus dem Bewegungsbad war nicht ganz abgeklungen, und jetzt saß er hier, in derselben Gruppe.
Herr Dudek, ein Mann Mitte fünfzig mit graumeliertem Bart und ruhiger Ausstrahlung, begrüßte die Runde. „Guten Tag. Heute sprechen wir über den Umgang mit Kontrollverlust – körperlich wie emotional. Wer möchte beginnen?“
Sarah setzte sich auf den freien Stuhl schräg gegenüber von Marcus. Ihre Knie berührten sich fast, als sie die Beine anzog. Sie spürte seinen Blick auf sich, kurz, prüfend, bevor er sich dem Therapeuten zuwandte.
Er ist hier. In derselben Gruppe. Und ich sitze hier mit noch feuchten Gedanken an Celinas Brüste und dem Gefühl seiner Stimme von heute Morgen.
Herr Dudek begann die Runde. Marcus hörte aufmerksam zu, die Arme vor der Brust verschränkt, der Ausdruck undurchdringlich. Sarah versuchte, sich auf die Worte zu konzentrieren – doch ihr Körper erinnerte sie noch immer an das warme Wasser, an harte Nippel und an die Tatsache, dass der Mann, über den sie seit dem Morgen nachdachte, jetzt nur wenige Meter entfernt saß.