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Die erste Physiotherapie
Der Physio-Bereich lag im Erdgeschoss des hinteren Trakts. Große Fenster zeigten auf den Wald, und durch die geöffneten Lüftungsschlitze roch es nach feuchtem Holz und leicht nach Chlor aus dem angrenzenden Bewegungsbad. Sarah hatte sich in der Umkleide in die übliche Klinikkleidung geworfen: weite Jogginghose und ein hellblaues Poloshirt, das allen Patienten ausgegeben wurde. Es hing lose an ihrem molligen Körper und versteckte die weichen Kurven, die sie sonst nicht besonders betonte.
Celina Lotz wartete bereits in einem der Behandlungsräume. Anfang, vielleicht Mitte zwanzig, schlanke normale Figur, sportlich wirkend. Unter dem gleichen weiten Poloshirt zeichnete sich jedoch deutlich ab, was sie zu verbergen suchte: eine im Verhältnis zur schmalen Taille auffällig große, volle Oberweite. Das Shirt war bewusst eine Nummer zu groß gewählt, die Schulternanten fielen nach außen, und doch ließ sich die Form nicht ganz verleugnen, wenn sie sich bewegte oder die Arme hob.
„Frau Schmidt? Ich bin Celina Lotz, Ihre Physiotherapeutin für heute.“ Ihre Stimme war freundlich, klar, mit einem leichten pfälzischen Einschlag. „Wir fangen vorsichtig an. Zuerst Beweglichkeitsprüfung, dann mobilisierende Übungen im Liegen und zum Schluss ein paar Minuten im Bewegungsbad, wenn die Gelenke mitmachen.“
Sarah nickte und legte sich auf die Bank. Jung. Frisch. Und die Brüste … verdammt. Selbst unter dem weiten Shirt sieht man, wie schwer und voll sie sind. Wie sie sich bewegen, wenn sie sich über mich beugt.
Celina begann, Sarahs Knie und Handgelenke behutsam durchzubewegen. Ihre Hände waren warm und fest, die Finger lang und kräftig. Bei jedem leichten Druck auf die gereizten Gelenke zuckte Sarah unwillkürlich zusammen.
„Tut weh, ja?“, fragte Celina ruhig. „Sag Bescheid, wenn es zu viel wird. Wir wollen reizen, nicht zerstören.“
Reizen, nicht zerstören. Das Wort blieb in Sarahs Kopf hängen. Sie beobachtete aus dem Augenwinkel, wie sich Celinas Oberweite unter dem Stoff verschob, als sie sich über sie beugte, um das rechte Handgelenk zu rotieren. Das Poloshirt spannte kurz über der Brust, bevor es wieder in Falten fiel. Sarah schluckte.
Sie versteckt sie. Bewusst. Und trotzdem sind sie da. Groß, weich, schwer. Ich könnte mir vorstellen, wie sie sich anfühlen würden …
Die Gedanken drifteten, während Celina weiterarbeitete. Schultern, Ellenbogen, Finger. Immer wieder der leichte Schmerz, den Sarah nicht nur ertrug, sondern irgendwo auch registrierte. Und dazwischen immer wieder der Blick auf die junge Frau über ihr – die konzentrierte Miene, die volle Brust, die sich unter dem weiten Stoff nicht ganz bändigen ließ.
„Gut so“, sagte Celina nach einer Weile. „Jetzt auf die Seite, bitte. Wir mobilisieren die Hüfte.“
Sarah drehte sich, spürte das Ziehen in den Knien und das leichte Brennen in den Handgelenken. Celina legte eine Hand fest auf ihre Hüfte, die andere führte das Bein in einer kontrollierten Bewegung. Der Druck war bestimmt, fast dominant in seiner Ruhe.
Feste Hände. Junge Frau. Und diese Brüste, die sie unter dem Klinikshirt versteckt, als wollte sie nicht, dass man sie sieht … aber ich sehe sie trotzdem.
Sarah schloss kurz die Augen. Irgendwo im Haus war Marcus. Und hier lag sie unter den Händen einer jungen Therapeutin, die nichts davon ahnte, welche Gedanken gerade durch ihren Kopf gingen.
Celina ließ das Bein langsam sinken. „Soweit erstmal. Wir gehen rüber ins Bad. Das warme Wasser wird den Gelenken guttun.“
Sarah setzte sich auf, das Poloshirt klebte leicht am Rücken. Sie warf Celina einen kurzen Blick zu – die volle Oberweite, die sich beim Aufrichten erneut unter dem Stoff abzeichnete – und folgte ihr aus dem Raum.
Der Tag hatte gerade erst richtig begonnen.