Die Forumsbekanntschaft
Kapitel 10
Alex zog die Handschuhe aus und warf sie in den Mülleimer.
„Bisher war alles unauffällig. Gerade deshalb möchte ich eine mögliche Ursache weiter oben im Enddarm bzw. im Übergang zum Sigma ausschließen. Dafür brauche ich Sie jetzt bitte in die Knie-Ellenbogen-Lage – also auf alle Viere. In dieser Position kann ich etwas tiefer und anders tasten.“
Fabienne schluckte. Langsam und widerstrebend richtete sie sich auf und ging auf alle Viere. Die Matratze gab unter ihren Händen und Knien nach. Sie spürte, wie die Luft an ihrer nackten Haut entlangstrich und wie sehr diese Haltung sie bloßstellte.
Alex trat hinter sie.
„Senken Sie bitte den Oberkörper ab. Die Arme nach vorne ausstrecken und den Kopf auf die Seite legen. Das Becken bleibt oben.“
Sie gehorchte. Ihr Oberkörper sank nach unten, die Brust und die Wange berührten das Laken. Nur ihr Po blieb hochgestreckt. Durch die Haltung öffnete sich ihr Arschloch von selbst und präsentierte sich ihm unverhüllt.
Die Scham war überwältigend. Viel stärker als bei der eigentlichen Untersuchung vorhin. Sie lag da, komplett nackt, den Po dargeboten, und konnte nichts sehen. Nur spüren, dass er hinter ihr stand und sie betrachtete.
Alex ließ sich Zeit. Er sagte nichts. Er schaute einfach nur. Die Sekunden dehnten sich. Fabienne hörte, wie er leise atmete, und spürte seinen Blick auf ihrer intimsten Stelle.
Dann hörte sie das Rascheln der Handschuhpackung. Das leise Schnalzen, als er die Gummihandschuhe überstreifte, ließ ihren Schließmuskel unwillkürlich zusammenzucken.
Er gab Gleitgel auf den Finger. Das bekannte schmatzende Geräusch erfüllte das Zimmer.
„Entspannen Sie den Schließmuskel, Frau Berger.“
Sein behandschuhter Finger fand den Eingang und glitt langsam hinein. Diesmal war die körperliche Unannehmlichkeit geringer als zuvor. Fabienne spürte die Dehnung, das Eindringen, das Tasten – aber es war erträglich. Was sie wirklich traf, war die Position selbst. Der hochgereckte Po, das offen präsentierte Arschloch, die absolute Wehrlosigkeit.
Alex untersuchte gründlich und langsam. Er tastete tiefer als beim ersten Mal, drehte den Finger, drückte in verschiedene Richtungen. Zwischendurch pausierte er kurz und ließ den Finger einfach nur in ihr liegen, als wollte er den Anblick noch länger genießen.
Fabienne atmete flach ins Kissen. Die Peinlichkeit der Haltung brannte heißer als die Untersuchung selbst. Und genau das war es, was sie gleichzeitig so stark empfand.
Nach einer gefühlten Ewigkeit zog er den Finger langsam zurück.
„Gut. Das genügt vorerst.“
Er wischte sich die Hand ab, blieb aber noch einen Moment hinter ihr stehen und betrachtete sie in dieser Position.
Die bisherigen Kapitel dieser Serie sin…
Wunderbar geschlafen. Ich freue mich au…