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Kapitel 9: Das Thermometer und die vaginale Untersuchung
lex hielt das dicke, alte Glasthermometer zwischen den Fingern und wärmte es kurz in der Hand.
„Bleiben Sie genau so liegen, Frau Berger. Beine etwas spreizen und die Pobacken entspannen.“
Fabienne presste das Gesicht tiefer ins Kissen. Sie spürte, wie er mit Daumen und Zeigefinger ihre Pobacken leicht zur Seite schob. Das kühle Glas berührte ihren Eingang. Dann schob er das Thermometer langsam, aber bestimmt ein. Es war dicker, als sie erwartet hatte, und das unangenehme Dehnungsgefühl ließ sie unwillkürlich die Zähne zusammenbeißen.
„Ganz ruhig atmen“, murmelte er. „Es muss ein paar Minuten drin bleiben.“
„Ist das in Ordnung für Sie?“, fragte er.
„Es zieht ein bisschen, aber es geht schon“, antwortete sie.
Danach folgten zwanzig Sekunden, in denen er einfach den Moment und den Anblick genoss. Er sah, wie das Thermometer aus ihrem Po ragte. Er überlegte, wie es für sie noch unangenehmer werden könnte, und versuchte es mit Smalltalk.
„Haben Sie für heuer einen Urlaub geplant?“
Die Taktik funktionierte. Fabienne war total verunsichert. Sie dachte sich: Er hat Nerven, jetzt Smalltalk zu führen, während ich gerade ein Thermometer in meinem Arsch habe. Beschämender geht es wohl nicht. Sie wollte sich aber nichts anmerken lassen und antwortete:
„Ja, ich fliege mit meinem Mann nach Spanien für eine Woche.“
„Oh, wie schön. Wohin genau?“
„In den Süden, nach Andalusien. Ich glaub, der Fiebermesser ist fertig.“
„Oh, schön. Ich war einmal in Málaga und Marbella, aber das ist schon länger her…“
Währenddessen zog er das Thermometer heraus. Die Rosette zog sich reflexartig zusammen. Er blickte kurz darauf und sagte:
„Oh, das war zu früh. Ein bisschen muss es noch drin bleiben.“
Gekonnt führte er den Fiebermesser noch einmal ein – diesmal etwas tiefer als vorher, sodass das Thermometer nur noch wenig hervorragte.
Die Minuten zogen sich. Fabienne lag still, die Hose an den Knien, den Po entblößt, das Thermometer tief in ihr. Die Scham war dumpf und allgegenwärtig. Sie hörte nur seinen ruhigen Atem und das leise Ticken der Hotelzimmeruhr.
Schließlich zog er das Thermometer heraus, betrachtete es und nickte.
„Temperatur unauffällig. Gut.“
Er legte es beiseite.
„Drehen Sie sich bitte wieder auf den Rücken. Wir machen jetzt die gynäkologische Untersuchung.“
Fabienne drehte sich langsam um. Die Jeans und das Höschen hingen immer noch tief an ihren Oberschenkeln. Sie lag wieder flach auf dem Rücken, obenrum komplett nackt, untenrum halb entblößt. Ihr Blick ging zur Decke, während Alex frische Handschuhe anzog und etwas Gleitgel auf die Finger gab.
„Ziehen Sie die Hose und das Höschen bitte ganz aus und spreizen Sie die Beine.“
Mit zitternden Händen schob Fabienne die Kleidung die Beine hinunter und ließ sie zu Boden fallen. Nun lag sie völlig nackt vor ihm. Sie spreizte die Beine, so gut sie konnte, und spürte, wie die kühle Luft ihre intimste Stelle berührte.
Alex setzte sich auf den Rand des Bettes. Seine behandschuhten Hände legten sich zuerst äußerlich an, tasteten die Schamlippen ab, drückten leicht. Dann glitt ein Finger vorsichtig in sie hinein, gefolgt von einem zweiten. Er untersuchte gründlich, drehte die Finger, drückte gegen verschiedene Stellen.
„Sagen Sie mir, wenn etwas unangenehm oder schmerzhaft ist.“
Fabienne schluckte und antwortete nur mit einem leisen „Mhm“. Die Bloßstellung war diesmal anders als bei der rektalen Untersuchung – direkter, offener. Sie spürte jeden seiner Fingerbewegungen.
Alex nahm sich Zeit. Er tastete den Muttermund ab, prüfte die Wände, drückte gegen den Unterbauch von innen. Zwischendurch schaute er ihr kurz ins Gesicht, als wollte er ihre Reaktion beobachten.
„Alles unauffällig so weit“, sagte er schließlich und zog die Finger langsam zurück. „Aber ich möchte noch etwas genauer nachschauen.“