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Kapitel 8: Was bekomme ich in den Po

Alex legte das Stethoskop beiseite und richtete sich auf.

„Gut, Frau Berger. Die rektale Untersuchung war unauffällig. Herz und Organe hören sich ebenfalls unauffällig an. Ihre Bauchschmerzen bleiben damit aber weiterhin unerklärlich. Ich werde Sie deshalb jetzt wirklich sehr gründlich untersuchen und alles abklären.“

Während er das sagte, wollte Fabienne sich umdrehen. Doch Alex legte ihr kurz eine Hand auf den unteren Rücken.

„Nein. Bleiben Sie bitte gleich auf dem Bauch liegen.“

Fabienne schluckte. Leichte Panik stieg in ihr auf. Warum? Was wollte er jetzt machen? Jetzt kam sicher die Spritze. Er sagte nichts, aber sie hörte, dass er irgendetwas vorbereitete. Die Ungewissheit war für sie unerträglich. Bekam sie wieder etwas in den Po? Die rektale Untersuchung hatte sie hinter sich gebracht und die Situation an sich erregend gefunden – aber das Gefühl, etwas im Hintern zu haben, war nicht angenehm gewesen. Oder würde es eine Spritze in die Pobacke? Sie hatten zwar vereinbart, dass es keine Nadel sein würde… aber was, wenn doch? Kannte er sich damit aus? Was, wenn er stach? Würde es wehtun?

Der Doktor raschelte mit irgendetwas. Sie lag mit heruntergezogener Hose da. Er genoss den Anblick noch einmal, bevor er zu ihr trat.

„So, Frau Berger. Ziehen Sie bitte nun Ihre Pobacken weit auseinander. Ich werde einen rektalen Abstrich nehmen und dafür ein Abstrichstäbchen tief einführen müssen. Dabei werde ich an Ihrer Darmwand abschaben, um Probenmaterial zu sammeln.“

Fabienne hatte zwar Panik, dachte sich aber, dass so ein Wattestäbchen ja sehr klein war. Wenn sie den Finger schon überstanden hatte, würde das auch machbar sein. Sie vergrub das Gesicht im Kissen und griff mit beiden Händen zu ihrem Po. Sie zog die Backen auseinander. Die Scham hätte nicht größer sein können. Der kalte Luftzug an ihrer Rosette ließ den Schließmuskel zusammenziehen.

„Sehr brav, Frau Berger“, sagte Alex ruhig. „Aber ein bisschen weiter müssen Sie die Backen noch spreizen… Jawohl. Jetzt sieht es gut aus. Beißen Sie kurz die Zähne zusammen – jetzt könnte es unangenehm werden.“

Er hatte extra ein Abstrichstäbchen mit größerer Wattelage besorgt, das mehr Reibung verursachte. Als er das Stäbchen einführte, zuckte der Schließmuskel noch weiter zusammen.

„Aua… das ist sehr unangenehm. Aua, aua, aua…“

Fabienne war es äußerst unangenehm. Ihre Fingernägel pressten sich vor Schmerz in die Haut ihrer Pobacken.

„Sie machen das sehr gut, Frau Berger. Gleich haben Sie es geschafft. Das Einführen und das Wiederrausziehen sind am unangenehmsten. Jetzt gerade sollte es erträglicher sein.“

Sie atmete tief durch und gab ihm recht.

„Ich kann das Stäbchen gerne ein paar Sekunden drin lassen, um mehr Probenmaterial zu sammeln. Sagen Sie mir einfach, wann ich es rausziehen soll. Dann können Sie noch einmal alle Kräfte sammeln.“

„Danke… ja, bitte noch ein paar Sekunden warten.“

Sie ließ die Hände von den Pobacken sinken, weil sie diese jetzt gerade nicht spreizen musste. Alex genoss den Anblick des Stäbchens, das aus ihrem Po herausschaute.

„So, Frau Berger. Ewig habe ich auch nicht Zeit.“

„Okay… ja, ich bin bereit.“

Sie zog ihre Pobacken wieder auseinander.

„Aua, aua, aua… das tut wirklich weh…“, keuchte sie und strampelte unwillkürlich mit den Beinen.

„Super. Sie haben es jetzt geschafft.“

Sie ließ die Pobacken wieder fallen, drehte den Kopf zur Seite und sah, wie dick der Watteteil des Stäbchens war. Sie atmete ganz schnell und war stolz, dass sie es geschafft hatte.

Doch der Moment sollte nur kurz währen.

Alex hielt bereits das Thermometer in der Hand – ein altes, dickes Glasthermometer.

„Frau Berger, Sie können gleich so liegen bleiben. Ich messe Ihnen nur schnell die Temperatur. Sie waren gerade so tapfer – da wird Ihnen das Thermometer auch nichts ausmachen.“