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Kapitel 6: Die rektale Untersuchung

Alex ließ seine Hand noch einen Moment auf ihrem Unterbauch liegen, als wollte er ihr Zeit geben, sich auf das Kommende einzustellen. Dann sprach er mit ruhiger, aber bestimmter Arztstimme:

„Gut, Frau Berger. Drehen Sie sich bitte einmal auf die Seite – die linke Seite, wenn’s geht – und ziehen Sie Ihre Hose bis zu den Knien herunter. Ich werde Sie jetzt einmal rektal abtasten.“

Fabienne erstarrte für einen kurzen Augenblick. Die Worte trafen sie wie ein sanfter, aber unerbittlicher Schlag. Rektal. Hier und jetzt. Ihr Gesicht brannte, als hätte jemand eine heiße Lampe direkt darauf gerichtet.

Damit hatte sie eigentlich nicht gerechnet. Sie hatte gedacht, dass sie nackt sein und sich dafür schämen würde, dass er sie abhört, maximal vaginal abtastet und ihr dann die Fake-Spritze in den Po verabreicht. Aber einen Finger in den Po? Ihr Ehemann hatte beim Sex mehrmals seinen Finger in ihren Po gesteckt, aber weil sie das nicht mochte, hatte er damit aufgehört.

Sie überlegte kurz, ob sie das Safeword sagen sollte. Doch sie dachte sich, dass er vielleicht nur antäuscht – und sie wollte den Zauber und die Aufregung jetzt noch nicht brechen. Sie wollte tapfer sein und das durchstehen. Außerdem müsste sie es ja auch aushalten, wenn sie wirklich Bauchweh hätte und ein echter Arzt eine rektale Untersuchung machen würde.

Trotzdem versuchte sie es noch einmal abzuwenden:

„Muss… muss das wirklich sein?“, flüsterte sie, ohne ihn anzusehen. Ihre Stimme war klein und unsicher.

Alex blieb professionell, aber seine Augen zeigten ein ganz leichtes Verständnis.

„Es ist wichtig, um die Ursache Ihrer Bauchschmerzen genauer einzugrenzen. Es wird ein bisschen unangenehm sein, aber es ist gleich vorbei. Ich bin vorsichtig.“

Fabienne atmete zitternd ein. Langsam drehte sie sich auf die linke Seite, das Gesicht zum Fenster gewandt. Sie konnte Alex nicht mehr direkt ansehen – und genau das machte es noch schlimmer. Mit beiden Händen griff sie hinter sich, schob die enge Jeans langsam über ihre Hüften. Der Stoff glitt über ihren prallen, runden Po, der nun nur noch von dem dünnen hellen Slip bedeckt war. Sie zog die Jeans weiter herunter, bis sie an ihren Knien hing.

Sie war total beschämt und sah gleichzeitig doch auch den Vorteil des Ganzen. Es war etwas, mit dem sie nicht gerechnet hatte, etwas Unangenehmes, eine Art Machtdemonstration – und sie wusste gerade nicht, ob sie es aufregend oder unangenehm fand.

Die kühle Luft des Hotelzimmers strich über ihre nackte Haut. Sie fühlte sich unglaublich bloßgestellt – halb nackt, mit heruntergelassener Hose, den Po fast vollständig entblößt. Zudem hatte sie immer noch die Hoffnung, dass er die Untersuchung auch nur antäuscht.

Alex zog sich frische Handschuhe an und sagte, dass er nun ihren Po spreizen und sich zuerst das Rektum ansehen werde, bevor er die rektale Untersuchung mache. Er zog die Pobacken auseinander und sofort setzte der Reflex des Schließmuskels ein und zog sich zusammen. Fabienne erschrak und atmete kurz, unkontrolliert und hörbar ein.

„Ganz ruhig bleiben, Frau Berger. Ich weiß, dass es Ihnen unangenehm und peinlich ist, aber gleich ist es vorbei.“

Genau dieser Satz war es, der Fabienne gefiel und die Mischung aus Unbehagen und Erregung vereinen ließ. In Wahrheit war das ein fremder Mann, der gerade auf ihre intimste Körperstelle sah. Ein fremder Mann, der sie entblößte – und das nur aufgrund seiner Profession.

Ihr Gedankenkreisen wurde unterbrochen, als er ihre Pobacken wieder losließ. Sie wusste, dass es nun ernst wurde. Alex gab etwas Gleitgel auf seinen Zeigefinger. Das leise, schmatzende Geräusch ließ Fabienne zusammenzucken.

„Versuchen Sie, sich ein wenig zu entspannen“, sagte er leise. Mit der einen Hand hob er die obere Pobacke an.

Fabienne vergrub ihr Gesicht halb im Kissen. Ihr Atem ging schnell und flach. Die Scham war überwältigend. Sie spürte, wie Alex’ behandschuhter, kühler Finger langsam und vorsichtig zwischen ihre Pobacken glitt und den Eingang ihres Anus suchte. Sie riss die Augen groß auf und die Hoffnung, dass er die Untersuchung nur antäuscht, verflüchtigte sich sofort.

„Ganz ruhig atmen…“, murmelte er, während er langsam eindrang. Nur ein kleines Stück zuerst, tastend, prüfend. Fabienne gab einen leisen, verlegenen Laut von sich – halb Stöhnen, halb Wimmern. Das Gefühl war fremd, unangenehm und intim zugleich. Sie presste die Lippen fest zusammen, während Alex vorsichtig tiefer ging und die Innenwände abtastete.

„Spüren Sie hier Druck?“, fragte er ruhig, während sein Finger eine bestimmte Stelle berührte.

„Ja…muss es wirklich so tief sein?!“, hauchte sie, fast tonlos. Ihr ganzer Körper war angespannt. Der pralle Po zitterte leicht unter der Berührung.

Alex untersuchte gründlich, aber behutsam. Er drehte den Finger leicht, tastete in verschiedene Richtungen. Die Zeit schien sich endlos zu dehnen. Fabienne fühlte jede kleinste Bewegung, jede Berührung mit brennender Intensität. Die Scham darüber, dass Alex sie so sah und berührte – an dieser intimsten, verbotenen Stelle – ließ sie innerlich glühen.

„Mir ist das sehr unangenehm“, sagte Fabienne.

„Gleich haben Sie es geschafft. Sie sind sehr tapfer“, antwortete er professionell.

Nach einer gefühlten Ewigkeit zog er den Finger langsam zurück.

„Gut gemacht“, sagte er sanft und wischte alles sorgfältig ab. „Sie können sich wieder auf den Rücken drehen und die Hose hochziehen.“

Fabienne blieb noch einen Moment auf der Seite liegen, das Gesicht tief im Kissen vergraben. Sie war sich immer noch nicht sicher, was sie davon halten sollte. Der Finger im Po war zwar wirklich unangenehm – sie mochte immer noch keine analen Spiele. Aber sie fand das Gefühl erregend, dass sie diese Untersuchung nur deshalb machen musste, weil der Mann, der ihr das antat, aufgrund seiner Profession es so machen musste. Es war diese gesellschaftlich akzeptierte Dominanz.

Ihr Herz raste. Die Demütigung saß tief, und doch spürte sie, wie sehr ihr Körper auf die Situation reagierte.

Sie drehte sich langsam zurück, ohne ihm in die Augen zu sehen. Ihre Jeans hing noch immer an ihren Knien.

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4711koeln Vor 2 Tage