Die Reha in Bad Nauheim

Kapitel 24 Lauras Wochenendbesuch

Das Wochenende stand bevor, und Marcus war nervös. Laura hatte angekündigt, dass sie kommen würde – „um zu sehen, wie es dir geht“, hatte sie am Telefon gesagt, mit diesem vielsagenden Unterton, den er so gut kannte.

Am Freitagnachmittag stand sie plötzlich in der Eingangshalle der Reha-Klinik. Laura sah fantastisch aus: 44 Jahre, sportlich-schlank mit weiblichen Kurven, das dunkle Haar offen. Sie trug ein leichtes Sommerkleid, das ihre Figur betonte. Als sie Marcus sah, lächelte sie breit und umarmte ihn fest.

„Du siehst besser aus“, flüsterte sie ihm ins Ohr, während sie ihn drückte. „Irgendwie… lebendiger.“

Sie checkte gemeinsam in ein Doppelzimmer ein, das die Klinik für Angehörige bereithielt. Kaum war die Tür zu, küsste Laura ihn leidenschaftlich. Ihre Hand wanderte sofort nach unten und strich über seinen Schritt.

„Und? Funktioniert er wieder besser?“, fragte sie direkt, mit einem frechen Grinsen.

Marcus nickte. „Deutlich besser. Die Therapien… wirken.“

Laura lachte leise. „Das glaube ich gern. Erzähl mir alles. Ich will Details.“

Am Abend gingen sie gemeinsam zum Essen in den Speisesaal. Carla saß bereits an einem Tisch und warf Marcus einen wissenden Blick zu, als sie Laura sah. Die beiden Frauen musterten sich kurz – Carla mit offenem Interesse, Laura mit neugieriger Gelassenheit.

Später im Zimmer erzählte Marcus stockend von Elena, von Carla und den intensiven Therapien. Laura hörte aufmerksam zu, ihre Hand lag auf seinem Oberschenkel.

„Klingt, als hättest du hier wirklich gute Fortschritte gemacht“, sagte sie schließlich. Sie zog ihr Kleid aus und stand nur in Spitzenwäsche vor ihm. „Ich bin nicht eifersüchtig. Im Gegenteil. Ich finde es heiß.“

Sie schob ihn aufs Bett, setzte sich auf seinen Schoß und küsste ihn tief. „Zeig mir, was du gelernt hast.“

Marcus’ Hände glitten über ihren Körper. Er war aufgeregt, aber auch etwas unsicher. Laura spürte es und lächelte.

„Keine Sorge. Wir haben Zeit. Und wenn du willst… können wir auch Carla oder Elena einladen. Ich bin offen für alles.“

Das Wochenende versprach spannend zu werden. Laura blieb bis Sonntagabend – und sie hatte ganz offensichtlich vor, die Zeit intensiv zu nutzen.