Die Reha in Bad Nauheim

Kapitel 23 Der Reha-Alltag

Die nächsten Tage in der Reha verliefen in einem angenehmen, aber aufgeladenen Rhythmus. Neben den intensiven Sitzungen bei Elena und den heimlichen (oder weniger heimlichen) Treffen mit Carla gab es die „offiziellen“ Therapien – die Marcus zunehmend in einem neuen Licht sah.

Wassertherapie im Bewegungsbad

Im warmen Thermalwasser des Bewegungsbecks fühlte sich sein Körper fast schwerelos an. Die Therapeutin, eine sportliche Frau Mitte vierzig namens Frau Keller, führte ihn durch sanfte Bewegungsübungen. Das Wasser umspielte seinen molligen Körper, strich zwischen seinen Beinen hindurch und massierte bei jeder Bewegung unauffällig seinen Schritt.

Frau Keller stand nah bei ihm, stützte ihn bei den Hüftkreisen und Beinübungen. Immer wieder berührten ihre Hände seine Taille, seine Oberschenkel oder den unteren Rücken. „Genau so, Herr Berger. Schöne, große Bewegungen. Lassen Sie das Becken richtig kreisen.“

Marcus spürte, wie das warme Wasser und die sanften Berührungen seine Durchblutung anregten. Sein Penis reagierte mit einem leichten, angenehmen Schweregefühl – nicht hart, aber deutlich spürbar unter der Badehose.

Manuelle Lymphdrainage

Bei der Lymphdrainage lag er auf der Liege, nur mit einem Handtuch bedeckt. Der Therapeut, ein ruhiger Mann namens Herr Berg, arbeitete konzentriert an seinen Beinen und dem Beckenbereich. Die sanften, pumpenden Griffe entlang der Leisten und Innenschenkel fühlten sich überraschend intim an. Jedes Mal, wenn die Hände nah an seinem Schritt arbeiteten, spürte Marcus ein warmes Kribbeln, das langsam in seinen Penis zog.

„Sehr gut. Die Gewebeentwässerung funktioniert hervorragend“, kommentierte Herr Berg sachlich. Marcus fragte sich, ob der Therapeut bemerkte, wie sein Glied unter dem Handtuch leicht anschwoll.

Rückengymnastik und Beckenbodentraining

In der Gruppe machte er Übungen zur Stabilisierung der Wirbelsäule. Besonders das Beckenbodentraining hatte es in sich: Anspannen, halten, loslassen – wieder und wieder. Marcus dachte dabei unwillkürlich an Elenas und Carlas Berührungen. Jedes bewusste Anspannen des Beckenbodens erinnerte ihn daran, wie empfindlich und lebendig dieser Bereich inzwischen wieder war.

Carla war oft in derselben Gruppe. Sie warf ihm immer wieder vielsagende Blicke zu, besonders wenn sie bei den Übungen auf dem Rücken lagen und das Becken anhoben. Ihre großen Brüste zeichneten sich unter dem Sporttop ab, und Marcus musste sich stark konzentrieren, um nicht sofort wieder erregt zu werden.

Elektrotherapie

Die Elektrotherapie war besonders interessant. Mit Klebeelektroden an Leisten und Damm wurden sanfte Stromimpulse gesetzt. Das Kribbeln und Pulsieren breitete sich genau in den Bereichen aus, die durch die OP beeinträchtigt gewesen waren. Marcus lag entspannt da, während die Impulse kamen und gingen – ein tiefes, angenehmes Vibrieren, das seinen Penis regelmäßig leicht anschwellen ließ.

Elena beaufsichtigte eine dieser Sitzungen persönlich. Sie überprüfte die Elektrodenplatzierung, ihre Finger strichen „zufällig“ über seine Haut. „Sehr gute Reaktion“, flüsterte sie ihm zu, als sie sah, wie sich unter dem Tuch etwas regte.

Die Tage waren gefüllt mit diesen Therapien, die alle auf ihre Weise seinen Körper wiedererweckten – nicht nur medizinisch, sondern auch sinnlich. Marcus fühlte sich von Tag zu Tag lebendiger, kräftiger und selbstbewusster. Gleichzeitig wuchs die Vorfreude auf die „Spezialtherapien“ bei Elena und die nächtlichen Treffen mit Carla.

Sein innerer Konflikt mit den Gedanken an Laura blieb – aber er wurde leiser, vermischte sich mehr und mehr mit einer neuen, aufregenden Freiheit.