Die Reha in Bad Nauheim

Kapitel 22 Die Sicherung der Probe

Elena lächelte leicht entschuldigend, aber auch mit einem sichtbaren Funken Neugier in den Augen. Sie stellte den kleinen, sterilen Probenbecher auf den Beistelltisch neben der Liege und zog sich frische Einweghandschuhe über.

„Dann machen wir das jetzt ordentlich“, sagte sie ruhig. „Bleiben Sie einfach entspannt liegen, Marcus.“

Sie begann systematisch, aber keineswegs distanziert. Mit zwei Fingern strich sie zuerst über seinen Bauch, wo die größten Mengen seines Samens gelandet waren. Langsam und sorgfältig schob sie die dicke, noch warme Flüssigkeit zusammen, sammelte sie in kleinen Bahnen und ließ sie dann in den Becher tropfen. Das leise, schmatzende Geräusch war deutlich zu hören.

„Sehr gutes Volumen“, murmelte sie fast wie zu sich selbst. „Deutlich mehr als beim Durchschnitt nach einer OP.“

Marcus lag da, noch immer schwer atmend, und beobachtete sie. Die Situation war gleichzeitig klinisch und extrem intim. Elena arbeitete konzentriert weiter. Sie strich mit den Fingern über seine Brust, fuhr durch die Spermaspuren, die bis zu seinem Hals reichten, und kratzte vorsichtig alles ab, was sie finden konnte. Dabei berührten ihre behandschuhten Finger immer wieder seine Haut, seine Brustwarzen und seinen Bauch.

Dann widmete sie sich dem Bereich um seinen Penis. Sein Schwanz lag noch halbhart und glänzend da, mit Resten von Sperma am Schaft und an der Eichel. Elena umfasste ihn sanft mit einer Hand, zog die Vorhaut zurück und strich mit dem Daumen der anderen Hand über die Eichel, um die letzten Tropfen herauszupressen. Sie sammelte alles sorgfältig und ließ es in den Becher laufen.

„Perfekt“, sagte sie leise. „Noch ein bisschen hier…“

Sie beugte sich tiefer, nahm seinen Schaft zwischen Daumen und Zeigefinger und massierte ihn langsam von der Wurzel bis zur Spitze, als wollte sie wirklich den letzten Rest herausmelken. Marcus zuckte leicht zusammen – er war noch sehr empfindlich nach dem intensiven Orgasmus.

Elena lächelte. „Entschuldigung. Aber für eine gute Probe ist das wichtig.“

Zum Schluss wischte sie mit einem sterilen Tupfer über seinen Bauch und seine Brust, um auch die kleinsten Reste zu sichern, und gab alles in den Becher. Sie verschloss ihn sorgfältig, beschriftete ihn mit Datum, Uhrzeit und Patientennummer und stellte ihn in ein kleines Kühlfach.

Dann zog sie die Handschuhe aus und sah Marcus an.

„Danke für Ihre Kooperation. Das war eine hervorragende Probe – sowohl in Menge als auch in Konsistenz. Dr. Gärtner wird sich freuen.“

Sie nahm ein warmes, feuchtes Tuch und begann nun, ihn richtig sauber zu machen – sanft und gründlich, fuhr über seinen Bauch, seine Brust und schließlich auch über seinen noch immer empfindlichen Penis.

„Wie fühlen Sie sich jetzt?“, fragte sie leise, während sie ihn abwischte. „Der innere Konflikt… ist er noch da?“

Marcus nickte nur. Die Mischung aus Erschöpfung, Scham und der klinisch-erotischen Nachsorge ließ ihn sprachlos zurück.

Elena beugte sich vor und gab ihm einen leichten Kuss auf die Stirn.

„Ruhen Sie sich etwas aus. Die nächste Sitzung wird noch interessanter.“