Die Reha in Bad Nauheim
Kapitel 21 Die vergessene Probe
Elena strich noch immer sanft über Marcus’ Bauch, verteilte dabei unbewusst etwas von seinem eigenen Samen auf seiner Haut. Plötzlich hielt sie inne, als wäre ihr etwas Wichtiges eingefallen.
„Oh nein…“, murmelte sie und schlug sich leicht mit der flachen Hand gegen die Stirn. „Das tut mir wirklich leid, Marcus.“
Sie sah ihn mit einer Mischung aus professionellem Bedauern und leichter Belustigung an.
„Ich habe völlig vergessen, eine Probe aufzufangen. Dr. Gärtner wollte eigentlich eine Spermaprobe für die Laboruntersuchung – Hormonstatus, Spermienqualität, Nervenfunktion und so weiter. Das ist Standard bei solchen Therapien, um den Fortschritt objektiv zu messen.“
Marcus lag noch immer schwer atmend da, sein Körper klebrig von seinem eigenen Sperma, das in mehreren dicken Bahnen auf seinem Bauch, seiner Brust und sogar bis zum Hals gelandet war. Er starrte sie ungläubig an.
Elena lächelte entschuldigend und nahm ein paar Zellstofftücher, begann aber nicht sofort, ihn sauber zu machen.
„Es tut mir wirklich leid. Ich war… etwas zu sehr bei der Sache.“ Sie biss sich leicht auf die Unterlippe. „Normalerweise fange ich das mit einem speziellen Becher auf. Aber bei dir war der Orgasmus so intensiv und plötzlich, dass ich es komplett vergessen habe.“
Sie strich mit zwei Fingern durch eine der größeren Spermaspuren auf seinem Bauch, nahm etwas davon auf und betrachtete es nachdenklich.
„Andererseits… ist das hier eine ziemlich gute Probe. Reichlich Volumen, gute Konsistenz. Dr. Gärtner wird zufrieden sein.“
Marcus wurde rot. Die Mischung aus Nachglühen, Scham und dem klinischen Ton machte die Situation noch surreeller.
Elena stand auf, holte einen kleinen, sterilen Probenbecher aus einem Schrank und hielt ihn hoch.
„Wäre es okay, wenn ich… noch etwas nachhelfe? Nur damit wir genug Material haben. Ich könnte Sie noch ein bisschen stimulieren, solange Sie noch empfindlich sind. Oder wir warten bis zur nächsten Sitzung.“
Sie sah ihn mit diesem professionell-verführerischen Blick an, den er inzwischen schon gut kannte.
„Oder ich sammle einfach das ein, was schon da ist“, fügte sie hinzu und tauchte zwei Finger erneut in die Spermaspuren auf seiner Brust. „Das wäre am einfachsten. Was meinen Sie, Marcus?“
Sie wartete geduldig, während ihr Finger langsam durch die warme, klebrige Flüssigkeit strich – als wäre es das Normalste der Welt.
Marcus schluckte schwer. Die Reha entwickelte sich wirklich in Richtungen, die er nie erwartet hätte.