Die Reha in Bad Nauheim
Kapitel 2 Der Therapieplan
Elena lehnte sich mit dem Rücken gegen die geschlossene Zimmertür und musterte Marcus mit einem ruhigen, aber intensiven Blick. Das leise Klicken des Schlosses hallte in der Stille nach. Die Deckenlampe warf ein warmes Licht auf ihre Haut, und die offene Bluse gab den Ansatz ihres Dekolletés frei – prall und einladend.
„Setzen Sie sich doch, Herr Berger“, sagte sie sanft und deutete auf das Bett. Marcus ließ sich schwerfällig nieder. Sein Rücken schmerzte noch von der langen Fahrt, und er war sich seines molligen Körpers nur zu bewusst.
Elena nahm sich einen Stuhl und setzte sich direkt vor ihn, ihre Knie fast zwischen seinen Beinen. Sie zog eine Mappe aus ihrer Tasche und schlug sie auf.
„Ihr persönlicher Therapieplan“, begann sie. Ihre Stimme war leise, professionell, aber mit einem warmen Unterton. „Wir arbeiten hier ganzheitlich. Neben Krankengymnastik, Wassertherapie und Rückentraining gibt es auch Maßnahmen, die speziell auf die Nebenwirkungen der Operation abzielen.“
Sie blätterte um und fuhr mit dem Finger über die Zeilen – eine Geste, die Marcus’ Blick unwillkürlich auf ihre schlanken Hände und die gepflegten Nägel lenkte.
„Zweimal pro Woche manuelle Lymphdrainage und intensive Beckenbodentherapie. Das ist wichtig, weil die Nervenbahnen rund um die Lendenwirbelsäule oft beeinträchtigt sind. Viele Männer in Ihrer Situation verlieren nicht nur die Erektionsfähigkeit, sondern auch das Gefühl für… Durchblutung im Beckenbereich.“
Marcus spürte, wie sein Puls schneller wurde. Elenas Augen blieben auf ihn gerichtet.
„Dann haben wir die Elektrotherapie“, fuhr sie fort und lehnte sich etwas vor. Ihr Parfum umhüllte ihn. „Sanfte Stromimpulse, die die Nerven stimulieren. Manche Patienten berichten schon nach wenigen Sitzungen von deutlich stärkeren… Reaktionen. Morgendlichen Erektionen. Länger anhaltender Festigkeit.“
Sie machte eine kleine Pause und lächelte leicht. „Und dann ist da noch die Partner- oder Einzeltherapie zur Sensibilisierung. Wir ermutigen die Patienten, ihre Sexualität aktiv wiederzuentdecken. Ohne Druck, aber mit gezielter Unterstützung.“
Marcus räusperte sich. „Und… wie genau sieht diese Unterstützung aus?“
Elena legte die Mappe beiseite und legte eine Hand leicht auf sein Knie. Die Berührung war warm, professionell – und doch alles andere als unschuldig.
„Manchmal reicht schon eine erfahrene Hand, die die richtigen Stellen stimuliert. Entspannungsmassagen im Intimbereich, um die Durchblutung anzuregen. Wir haben hier speziell geschulte Therapeutinnen. Ich selbst bin dafür qualifiziert.“ Ihre Finger strichen ganz leicht über seinen Oberschenkel. „Würden Sie das gerne ausprobieren, Herr Berger? Nur zur Probe, damit Sie wissen, was Sie erwartet.“
Marcus’ Atem ging schwerer. Zum ersten Mal seit Wochen spürte er ein deutliches Ziehen in seiner Hose – kein voller Ständer, aber ein klares Lebenszeichen. Sein molliger Bauch hob und senkte sich schneller.
Elena bemerkte es natürlich. Ihr Blick glitt kurz nach unten, dann wieder hoch in seine Augen.
„Ich sehe schon, Ihr Körper reagiert positiv auf die Vorstellung“, murmelte sie. „Das ist ein sehr gutes Zeichen. Soll ich Ihnen gleich heute Abend die erste Übung zeigen? Ganz sanft, ganz entspannt. Nur, um zu testen, wie viel Sensibilität noch da ist…“
Ihre Hand blieb auf seinem Oberschenkel liegen, wartete auf seine Antwort. Durch die halb geöffnete Bluse sah er den Ansatz eines schwarzen Spitzen-BHs. Die Luft im Zimmer schien plötzlich dicker zu sein.
Marcus nickte langsam, die Stimme rau: „Ja… bitte.“
Elena stand auf, schloss die Vorhänge und drehte das Licht etwas herunter. Dann trat sie wieder zu ihm.
„Ziehen Sie die Hose aus, Herr Berger. Und legen Sie sich entspannt hin.“