Sarah, Lisa & Tante Gabi ( Stethoskop Geschichte)
Ein heißer Nachmittag Teil 3
Die Hitze des Nachmittags schien noch intensiver zu werden, als Gabi das pinkfarbene Stethoskop wieder in die Hand nahm. Der triumphierende Blick, den Lisa nach ihrer bestandenen „Untersuchung“ zu Sarah warf, machte die Situation für Sarah nicht einfacher.
Sarah stand unschlüssig am Rand des Schattens. Ihr Blick war eine Mischung aus Trotz, Scham und einer tief sitzenden Nervosität, die sie verzweifelt zu verbergen suchte. Sie sah Gabi genervt an, die Augen leicht verengt, die Arme defensiv vor ihrem üppigen Cup-D-Busen verschränkt, was das schwarze Bikini-Oberteil nur noch enger anliegen ließ. „Muss das jetzt wirklich sein, Gabi? Ich will einfach nur ins Wasser“, murmelte sie und verlagerte ihr Gewicht vom einen Bein auf das andere, wobei das knappe String-Höschen jede ihrer Bewegungen betonte.
Gabi lachte nur, ein tiefes, kehliges Lachen, das keine Widerrede duldete. „Nun komm schon, stell dich nicht so an. Es dauert nur einen Moment, und Vorsorge ist besser als Nachsorge, meine Kleine“, sagte Gabi mit einem gespielten, mütterlichen Tonfall, in dem jedoch eine absolute Bestimmtheit mitschwang.
Bevor Sarah auch nur einen Schritt zurückweichen konnte, machte Gabi einen schnellen Schritt nach vorne. Ihre Hand, warm von der Sonne, griff zielsicher nach Sarahs nacktem Unterarm. Der Griff war fest, aber nicht schmerzhaft, doch er raubte Sarah jede Fluchtmöglichkeit. Mit sanftem, aber unwiderstehlichem Druck zog Gabi die 20-Jährige zu sich heran, bis sie nur noch wenige Zentimeter voneinander entfernt standen. Sarah spürte die Wärme, die von Gabis Körper ausging, und den vertrauten Duft ihrer Sonnencreme.
Lisa beobachtete die Szene vom Beckenrand aus. Sie hatte sich lässig gegen den kühlen Stein gelehnt, die Arme auf dem Rand abgestützt. Ein breites, amüsiertes Schmunzeln lag auf ihren Lippen. Sie genoss es sichtlich, ihre sonst so kontrollierte beste Freundin so aus der Fassung gebracht zu sehen. Ihre Augen funkelten vor Vergnügen, als sie sah, wie Gabi Sarah in Position brachte.
Sarahs Herz begann augenblicklich, wie ein eingesperrter Vogel gegen ihre Rippen zu hämmern. Das Pochen war so laut, dass sie befürchtete, Gabi könnte es auch ohne Stethoskop hören. Ihre Haut prickelte, und eine leichte Röte stieg ihr ins Gesicht, nicht nur wegen der 36 Grad Hitze. Sie ließ die Arme sinken und ergab sich ihrem Schicksal, unfähig, Gabis intensivem Blick standzuhalten.
Gabi steckte sich die Oliven des Stethoskops mit einer routinierten Bewegung in die Ohren. Das pinkfarbene Kabel blitzte in der Sonne. „Tief ein- und ausatmen, Sarah. Ganz entspannt“, wies sie sie an, während ihre Stimme einen ruhigen, fast klinischen Ton annahm, der so gar nicht zu ihrem schelmischen Grinsen passte.
Mit der rechten Hand hob Gabi das kalte Metall-Bruststück. Sie sah Sarah direkt in die Augen, während sie die Membran langsam auf Sarahs Haut sinken ließ. Der erste Kontakt war ein Schock. Obwohl das Metall in der Sonne warm geworden war, fühlte es sich auf Sarahs erhitzter Haut eisig an. Sie zuckte unwillkürlich zusammen, ein leises Einatmen entwich ihren Lippen.
„Ruhig…“, murmelte Gabi und hielt das Stethoskop fest an Ort und Stelle, knapp unterhalb von Sarahs rechtem Schlüsselbein. Sie lauschte konzentriert. Sarah versuchte, der Anweisung zu folgen, doch ihre Atmung war flach und unregelmäßig. Sie spürte, wie Gabis Blick auf ihrem Gesicht ruhte, während sie auf die Geräusche in ihrer Lunge hörte.
Nach einer gefühlten Ewigkeit versetzte Gabi das Stethoskop. Dieses Mal wanderte es tiefer, direkt in den oberen Bereich von Sarahs Dekolletee. Gabi war hierbei von einer fast provozierenden Gründlichkeit. Sie schob die Membran behutsam unter den Rand des schwarzen Bikini-Stoffs, um direkt auf der empfindlichen Haut zu lauschen. Sarah hielt den Atem an. Sie spürte den leichten Druck des Metalls und Gabis Fingerspitzen, die kurz ihre Haut berührten. Das Pochen in ihrer Brust wurde noch heftiger.
Gabi schien die Gründlichkeit zu genießen. Sie wanderte zentimeterweise über Sarahs Oberkörper. Sie lauschte an der linken Seite, direkt über dem Herzen, wo das pochende Geräusch am lautesten war. Dann wanderte sie weiter nach unten, in die Vertiefung zwischen Sarahs Brüsten. Der Metallkopf drückte sich sanft in die weiche Haut. Gabi lauschte auf die Herztöne, ihre Augen fixierten Sarahs Gesicht, als ob sie jede Regung darin lesen könnte.
Zentimeter für Zentimeter arbeitete sie sich vor. Sie ließ sich Zeit, viel Zeit. Sie wanderte zu den Seiten, unter den Rippenbogen, wo die Haut besonders empfindlich war. Sarah musste sich zusammenreißen, um nicht loszukichern, als das kühle Metall dort ankam. Gabis Gründlichkeit grenzte fast schon an eine Zeremonie. Es war eine seltsame Mischung aus medizinischer Untersuchung und einer stillschweigenden Machtdemonstration.
Lisa beobachtete alles mit wachsender Faszination. Ihr Schmunzeln war einem konzentrierten Blick gewichen. Sie sah, wie sich Sarahs Cup-D-Busen bei jedem tiefen Atemzug hob und senkte, wie sich das schwarze Bikini-Oberteil dabei spannte und wieder lockerte. Sie bemerkte die leichte Gänsehaut, die trotz der Hitze auf Sarahs Haut entstand.
Gabi hatte nun fast zehn Minuten lang jeden Winkel von Sarahs Oberkörper abgehört. Sie wanderte zum Abschluss noch einmal zurück zur Mitte, direkt über das Herz. Sie lauschte auf die schnellen, kräftigen Schläge, die Sarahs Aufregung verrieten.
„Dein Herz schlägt ja wie verrückt“, bemerkte Gabi leise, ein wissendes Lächeln auf den Lippen, während sie das Stethoskop noch immer an Ort und Stelle hielt. Sie hob den Kopf und sah Sarah direkt an.
Dann, kurz bevor sie die Untersuchung beenden wollte, wandte Gabi ihren Kopf. Ihr Blick glitt an Sarah vorbei und fixierte Lisa, die noch immer am Beckenrand wartete. Ein schelmisches Funkeln trat in Gabis Augen.
„Sag mal, Lisa…“, begann Gabi mit einer Stimme, in der eine plötzliche, aufregende Idee mitschwang. „Du hast ja vorhin so neugierig zugeschaut. Willst du vielleicht auch einmal Sarah abhören?“
Die Frage hing in der heißen Nachmittagsluft wie ein elektrisch geladenes Gewitter.
Sarahs Herz, das ohnehin schon raste, schien für einen Moment komplett auszusetzen, bevor es mit doppelter Geschwindigkeit wieder einsetzte. *Puck-puck-puck-puck.* Das Blut rauschte in ihren Ohren. Sie sah Gabi fassungslos an, unfähig, ein Wort herauszubringen. Sie spürte, wie ihr Gesicht nun endgültig tiefrot anlief. Die Vorstellung, dass ihre beste Freundin, die sie eigentlich mehr liebte, als sie zugeben wollte, sie so berühren und abhören würde, ließ ihr Innerstes erbeben. Es war eine Mischung aus panischer Angst und einer unerwarteten, prickelnden Vorfreude.
Lisa verarbeitete die Frage für einen kurzen Moment. Ihre Augen wurden groß, ein kurzer Ausdruck von Überraschung huschte über ihr Gesicht, der jedoch sofort von einem breiten, unglaublich frechen Grinsen abgelöst wurde. Die Vorstellung schien ihr sichtlich zu gefallen.
Sie stieß sich vom Beckenrand ab und watete mit langsamen, bewussten Schritten durch das flache Wasser zur Treppe. Das rote Bikini-Oberteil (Cup C) spannte über ihrer n Brust. Sie stieg aus dem Pool, das Wasser tropfte von ihrer gebräunten Haut. Sie trat auf die Terrasse, direkt neben Gabi und Sarah.
„Ja, klaro!“, entgegnete Lisa mit einer Stimme, die vor Begeisterung und Neckerei nur so triefte. Sie sah Sarah direkt in die Augen und zog eine Augenbraue hoch. „Das lass ich mir doch nicht entgehen. Ich muss doch überprüfen, ob Tante Gabis Diagnose auch stimmt.“
Sie streckte ihre Hand aus, bereit, das pinkfarbene Stethoskop entgegenzunehmen.
Danke. Ja da kommen noch einige Teile. …
Du schreibst das so toll! Geht’s noch w…