Der Hausbesuch des falschen Arztes
Die Vorgeschichte – Wie alles begann
Es war ein ruhiger Samstagabend. Alex und Clara lagen eng aneinander gekuschelt im Bett, hatten gerade miteinander geschlafen und waren noch ganz entspannt und verschwitzt.
Alex streichelte sanft ihren Rücken und sagte leise:
„Ich habe da eine Fantasie, die mich schon länger beschäftigt…“
Er erzählte ihr detailliert von der Idee mit einem „fremden Arzt“, der zu einem Hausbesuch kommt und eine sehr gründliche, intime Untersuchung durchführt – ohne dass die Frau vorher weiß, dass es sich um ein Rollenspiel handelt.
Clara hörte aufmerksam zu. Sie schwieg einen Moment, dann sagte sie mit einem kleinen Lächeln:
„Du weißt, dass dieser ganze Arzt- und Untersuchungs-Fetisch nicht wirklich meiner ist, oder? Das ist eher dein Ding.“ Sie zwinkerte ihm zu. „Aber… du kennst mich. Ich probiere fast alles einmal aus und mache mir dann selbst ein Bild davon; und wer weiß, vielleicht finde ich dann auch Gefallen daran. Außerdem wäre es ja nicht der erste Mann, der in unserem Schlafzimmer wäre.“
Sie drehte sich zu ihm und schaute ihm direkt in die Augen: „Wenn du das wirklich machen willst, bin ich einverstanden. Und weil ich dich so gut kenne und weiß, dass du sicher Bedenken haben wirst, gebe ich dir das gerne auch schriftlich. Das kannst du dann dem Glücklichen und Auserwählten geben, damit auch er sich absolut sicher fühlen kann.“
Die beiden besprachen danach noch ausführlich die klaren Grenzen. Sie waren bereits ein eingespieltes Team und echte Profis, was das Ausprobieren neuer Dinge anging. Das vereinbarte Safewort hatten sie in all den Jahren noch nie benutzen müssen, weil sie immer genau spürten, wo die Grenzen des anderen lagen.
Clara dachte bei sich, dass es wahrscheinlich sowieso nur ein Hirngespinst von Alex bleiben würde und nie wirklich dazu kommen würde.
Sie besiegelten die Abmachung mit einem langen, intensiven Kuss.
Alex dachte am nächsten Tag sofort an Thomas, den er in einem Fetisch-Forum kennengelernt hat. Er zögert zwar, schreibt ihn dann aber doch an.
Alex:
Hey Thomas, ich habe da eine Idee, die mir einfach nicht mehr aus dem Kopf geht. Du weißt ja, dass ich mit meiner Frau Clara eine sehr offene und sexuell aufgeschlossene Beziehung habe. Wir haben schon einiges ausprobiert.
Was hältst du davon: Ich erzähle ihr, dass sie für ihren neuen Job eine offizielle Einstellungsuntersuchung braucht. Und du kommst als „Dr. Hartmann“ zu uns nach Hause. Ganz echt mit Tasche, professionellem Auftreten und allem Drum und Dran. Normale Untersuchungen am Anfang, dann kannst du dich ausleben und intime Untersuchungen machen, ohne dass es auffällt, dass du gar kein echter Arzt bist.
Ich kann dich gleich vorwarnen: Clara hasst eigentlich alles, was mit Anal zu tun hat. Selten erlaubt sie mir, einen Finger in ihren Po zu stecken. Hin und wieder lasse ich während dem Sex einen Finger rein, weil ich es liebe – sie erträgt es dann meistens, aber wirklich mögen tut sie es nicht. Probier es trotzdem, weil ich es extrem spannend fände, ob sie es von einem „Arzt“ aus medizinischen Gründen über sich ergehen lässt.
Thomas:
Bist du dir sicher, dass sie das wirklich okay findet? Wenn ich das richtig verstehe, glaubt sie, ich bin ein echter Arzt. Das ist doch Betrug – und dann nutze ich die Situation auch noch aus, um sie nackt zu sehen und intime Untersuchungen zu machen? In der Fantasie ist das heiß, aber im Real Life…
Alex:
Ich verstehe deine Bedenken total. Aber ich kenne Clara sehr gut. Ich habe die Idee schon vorsichtig mit ihr besprochen. Sie ist einverstanden, auch wenn der Arzt-Fetisch nicht so ganz ihrer ist. Sie hat mir sogar schriftlich ihr Okay gegeben, damit du dich absolut sicher fühlen kannst. Wir haben ein klares Safeword und ich weiß genau, wo ihre Grenzen sind. Wir haben schon einmal etwas Ähnliches gemacht und sie steht total auf solche Überraschungen. Der Reiz für mich ist genau, dass sie es währenddessen nicht weiß und denkt, es wäre ein echter Arzt.
Wenn sie es durchschaut oder wirklich nicht will, kannst du sofort abbrechen. Ich bin ja auch dabei und vertraue voll auf dein Gespür.
Thomas:
Okay… das klingt schon sehr verlockend. Ich bin dabei. Aber was soll ich alles mitbringen? Ich habe zu Hause quasi nichts Professionelles. Nur ein normales Stethoskop und ein paar Handschuhe.
Alex:
Gute Frage, lass uns gemeinsam überlegen. Du brauchst auf jeden Fall:
Ein paar Einmalhandschuhe (Latex oder Nitril)
Ein Fieberthermometer
Ein normales Stethoskop
Gleitgel (als „medizinisches Gleitmittel“ tarnen)
Eventuell ein paar Zäpfchen oder ein kleines Klistier-Set aus der Drogerie
Blutdruckmessgerät
Eine kleine Lampe/Taschenlampe
Und am besten eine richtige Arzttasche, damit es echt aussieht.
Eine weiße Hose wäre auch gut.
Thomas:
Puh, das mit den Zäpfchen wird schwer, aber ich hab da eine Idee. Ich könnte auch noch eine Spritze (ohne Nadel) oder ein paar Vitaminampullen mitnehmen. Je nach ihrer Reaktion schauen wir einfach, wie weit wir gehen.
Alex:
Alles klar. Ich gebe dir die Adresse. Ich bin schon total gespannt, wie sie reagiert…