Der überraschende Einlauf
Der überraschende Einlauf Teil 4
Meine Nachbarin kam nach einiger Zeit wieder zu mir und setzte sich auf die Bettkante. Sie hatte dann irgendwie das Bedürfnis, mir von Früher zu erzählen. Vielleich konnte sie auch länger mit niemandem aus ihrem früheren Leben plaudern, da sie keine Verwandschaft in der Nähe hatte. „Ich hoffe das dir die Behandlung hilft und es ist dir doch bestimmt nicht sehr peinlich oder unangenehm von mir behandelt zu werden“ Wenn wir früher des Öfteren mal krank waren, wurde immer die Gemeindeschwester, eine Nonne gerufen. Sie wirkte immer sehr streng und bestimmend mit ihrer Ordenskleidung und dem langen weißen Schleier als Kopfbedeckung. Durch den Schleier konnte man sie nur von vorne erkennen, ihr Alter konnte man eigentlich nicht einschätzen. Man hatte immer so ein Gefühl, das man sich ihrer Anordnungen nicht widersetzen durfte, also blieb man still und erwartete geduldig der Dinge die ausgeführt werden mußten. Den weißen emalierten Irrigator mit langem roten Gummischlauch und langem roten Darmrohr trug sie diskret, verborgen in einer schwarzen Stofftasche. Es mußte ja nicht gleich jeder im Ort sehen, welche intimen Verordnungen sie und bei wem auszuführen hatte. Wenn ich sie mit der Tasche das Haus betreten sah, wusste ich schon was auf mich zukommen würde. Damals wurde nicht viel geredet oder erklärt, was gemacht werden sollte, wurde mit dem gewohnt strengen Ablauf durchgeführt. Man wurde auf seinem Bett platziert, die Schwester bereitete alles vor:" Habt ihr nochmal die Gummiunterlage, die sollten wir noch als Schutz unterlegen"! Diese wurde dann von der Schwester entfaltet und vorschriftsmäßig unter das Gesäß geschoben, das fühlte sich immer etwa kühl an. Dann befüllte sie den Behälter mit Seifenwasser und bestrich das Gummidarmrohr mit Vaseline. Es war immer ein markanter Geruch von Kernseife im Zimmer. „Du musst jetzt stillhalten, es tut nicht weh, du kennst das ja noch vom letzen Einlauf den ich dir verabreichen mußte“! Dann schob sie das lange Rohr aus rotem Naturgummi mit dem einlaufenden Wasser langsam immer tiefer in den Darm. Man spürte auf Grund von der Länge des Darmrohres jede Windung. Sie verwendete natürlich mehr Wasser für die Behandlung, machte mal eine Pause wenn der Druck zu groß wurde: "Atme jetzt ganz gleichmäßig tief ein und aus" Dann öffnete sie wieder den Hahn und ließ den Rest einfließen. Anschließend schob sie eine Bettpfanne unter, damit der Einlauf eine zeitlang eingehalten werden konnte. Die Zeit des Einhaltens gab sie vor und beobachtete genau die Reaktionen der Patientin. Eh sie wieder verschwand, sagte sie ofmals: „Ich komme morgen nochmal vorbei um nach ihr zu schauen, oder ob wir das nochmal wiederholen müssen! Als ich dann später selber Krankenschwester gelernt habe und einem Patienten meinen ersten Einlauf machen musste, war es mir schon irgendwie komisch - ich kannte die Gefühle ja selber von meinen eigenen Behandlungen - ich war bestimmt mehr aufgeregt als der Patient dem ich das jetzt machen mußte -. Mit der Zeit gewöhnt man sich dann daran und es wird Routine. Auf der Chirogischen Abteilung, wo ich meistens arbeitete, wurden jeden Tag Einläufe gemacht. Vor Operationen und bei Verstopfungen nach OP´s war das natürlich immer erforderlich. Ein Klistier wie ich es dir heute mache ist doch eine Kleinigkeit gegenüber Hohen Einläufen oder einer Darmreinigung! Sie hatte sich so in ihre Vergangenheit hinein gesteigert, das wir fast vergaßen was heute noch zu erledigen war. So, jetzt sollten wir aber noch einmal Fieber messen! Dreh dich mal bitte auf die Seite, sagte sie und streifte mir die Hose nach unten. Ich spürte wieder dieses leichte Spreizen und die kalte Spitze die sie mir einführte. Sie machte es irgendwie fürsorglich und vorsichtig! Die Temperatur ist mir irgendwie noch zu hoch sagte sie…38,5 Grad C. „Ich sollte dir besser noch ein paar Einläufe machen, zwei Füllungen werden diesmal ausreichen, du siehst ja, das sich schon eine leichte Wirkung zeigt“! Bedingt durch ihre Erzählungen von Früher und das was sie nun bei mir machen wollte, war ich etwas innerlich aufgewühlt. Sie löste sich von der Bettkante, anschließend hörte ich wie Wasser in die Schüssel rauschte und sie alles für die nächste Behandlung vorbereitete. „Begib dich bitte noch einmal in die Hocke, so wie heute Mittag“ Schon vernahm ich dieses bekannte Geräusch beim Befüllen der Birnspritze, dieses auf mich wirkende aufregende pffftt . Ich dachte, mein Schließmuskel hätte sich mittlerweile schon an das Eindringen eines fremden Gegenstandes, ausgeführt von Frauenhand gewöhnt. Nein, es war wieder diese leichte Aufregung und ein kribbelndes Bauchgefühl und leichtes Zucken da. Dann spreizte sie meinen Po und verabreichte mir noch zwei tiefgehende Klistiere. „Ich hoffe das wird jetzt genügen, wenn du noch einmal mit Verstopfung oder einer Grippe zu tun hast, sag´s mir, dann werde ich dir wieder helfen, Klistiere sind ein einfaches wirkungsvolles Mittel. Wir haben ja jetzt die Spritze, ich bewahre sie für das nächstemal für dich in meinem Medikamentenschrank auf. In der folgenden Nacht kreisten alle Träume um diese Behandlungen herum und ich verspürte noch mehrere Tage ein seltsames kribbelndes Bauchgefühl.