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Der überraschende Einlauf

Der überraschende Einlauf Teil 3

Die vorherigen Behandlungen schienen doch etwas anstrengend gewesen zu sein und durch die leichte krankheitsbedingte Schwäche, schlief ich ein. Dann hörte ich im Halbschlaf die Stimme meiner Nachbarin. Zunächst wusste ich nicht was los war. Hast Du geschlafen, fragte sie und legte ihre Hand auf meine Stirn. Wir sollten jetzt mit den fiebersenkenden Maßnahmen beginnen! Ich werde dir zunächst einmal fiebermessen, damit wir wissen woran wir sind! „Dreh dich mal bitte auf den Bauch“! Anschließend zog sie mir leicht die Hose bis auf die Oberschenkel. Nun spürte ich wieder die kalte Spitze des Fiebermessers in mich eindringen. Das sind ja immer noch 38,7 !!! „Glaubst du, du hälst noch einmal so einen Einlauf aus“? Ich weis auch nicht…Daraufhin füllte sie in die Emailschüssel mit dem blauen Rand lauwarmes Wasser ein und testete mit dem Handrücken die Temperatur. „Ich setze noch etwas Salz hinzu, damit das Wasser nicht im Darm resorbiert wird“! Dauert noch einen Moment, ich komme gleich! Der Darm wird ja wohl jetzt ganz leer sein, der nächste Einlauf kann sich dann nämlich schön hoch im Darm verteilen! Sie sagte dann, ich soll mich aufs Bett knien und nach Vorne auf beide Ellenbogen abstützen. „Nein, nicht so, vorne etwas tiefer und die Oberschenkel leicht auseinander“! Sie stellte die Schüssel aufs Nachtschränkchen, dann hörte ich das schon bekannte pffftt..! Die Klistierbirne wurde also für den nächsten Einsatz wieder aufgefüllt. Locker lassen bitte und nicht kneifen, du kennst das ja schon! Mir viel es tatsächlich schwer nicht zu kneifen, mein Anus fühlte sich an, als ob er leicht zucken würde. Ich creme das Darmrohr etwas mit Vaseline ein, dann lässt es sich leichter einführen, sagte sie noch. Dann kam der spannende Moment. Sie spreizte die Pobacken, setzte das Darmröhrchen an die Öffnung und schob es mit leicht drehender Bewegung tief ein. Jetzt wäre mir das peinlich gewesen, wenn sich „da Vorne“ etwas vergrößert hätte. Ich versuchte mich also mit aller Gewalt zu beherrschen. Nun drückte sie das Gummiteil langsam zusammen und zog es dann wieder zurück. In mir tat sich ein wohliges nicht gekanntes Gefühl auf. „Wir machen jetzt drei Einläufe, da ist genügend Platz“! Sie befüllte das Klistier ein weiteres Mal, ich vernahm dreimal dieses pffftt.. blubber, bis sie wieder den Po spreizte und den Klistierballon tief einführte. Beim Einführen bemerkte sie nun, bedingt durch die höhere Stellung, dass sich da bei mir etwas aufrichtete. Ich fühlte mich jetzt völlig ausgeliefert und wollte mich eben schämen und entschuldigen, da sagte sie: „Das ist doch normal, ich kenne das, sowas ist bei anderen Patienten während meiner praktischen Tätigkeit auch schon öfters vorgekommen…eine normale Reaktion, du brauchst dich nicht zu schämen“! Sie drückte das Wasser wieder aus der Spritze in den Darm. Dieses mal war es besser auszuhalten. So ich mach dir jetzt noch einen letzten Einlauf, dann kannst Du auf Toilette! Anschließend floss alles aus mir heraus. Als ich von Toilette zurückkam, sie reinigte eben wieder das Einlaufgerät, sagte sie zu mir; „In zwei Stunden messen wir wieder Fieber, wenn es dann noch nicht abgesenkt ist, müssen wir das Ganze wiederholen“! Solche sogenannten Serieneinläufe haben sich bei Fieber nämlich gut bewährt, ich hatte dir ja vorhin schon erzählt, das solche Einläufe bei uns Zuhause früher schon üblich waren! So habe ich Frau Müller als gutmütige und fürsorgliche Krankenschwester kennen gelernt!