Erziehung nach dem Überraschungstermin
Der Anfang – Erniedrigungen und Hinterlist
Nach qualvollen Stunden auf dem Zahnarztstuhl, kommen wir wieder zum Haus der Schwiegermutter zurück, wo mich jetzt der erzieherische Teil der Überraschung erwartet.
Kaum reingekommen übernimmt Claudia im Befehlston die Führung: „So! Zögling Kuddel! Hände waschen, ganz ausziehen, deine Sachen sauber gefaltet auf der Kommode ablegen und dann Marsch in den Erziehungsraum! Der ist im Keller und es steht an der Tür! Zack, zack!“
Davon überrascht, sehe ich sie nur irritiert an.
Da faucht sie gleich: „Na wird’s bald? Beweg deinen fetten faulen Hintern, träger Fettsack! Aber zügig, Zögling!“
Und Marianne setzt noch nach: „Ja Kuddel, du wirst jetzt richtig rangenommen! Also los! Keine Widerrede! Sieh zu!“
Ich dachte ‚Das ist schon echt fies, aber du hast immer von strenger Erziehung geträumt. Jetzt bekommst du sie. Also lass dich drauf ein!‘
Ich beeile mich, die Anweisungen zu befolgen. Gehe ins Bad und wasche mir die Hände.
Dabei werde ich von Claudia weiter angetrieben: „Nicht so lahm Zögling! Werd fertig! Und dann ausziehen! Aber zackig!“
Als ich beim Abtrocknen bin, legt Ariana nach: „Na los Fetti, bring dein Fett in Wallung! Schneller, faules Stück!“
Dann lacht sie gehässig.
Ich eile zurück auf den Flur und fange an, mich auszuziehen.
Da steigt auch Sascha mit ein: „Was für ein fauler Fettsack! Seht euch das an! Alles schwabbelt!“
Und auch er lacht, genauso gehässig, wie seine Schwester.
Ich lege, wie befohlen, meine Kleidung zusammen und dann auf die Kommode.
Sascha grinst hinterlistig und kommentiert: „Ordentlich sieht das aber nicht aus! Voll schlampig!“
Darauf reagiert Claudia sofort mit „Allerdings! Schlampigkeit wird hier nicht geduldet!“
Sie fegt die Sachen von der Kommode, die sich über den Boden verteilen, und faucht mich an: „Aufsammeln, Zögling! Und dann im Erziehungsraum nochmal zusammenlegen! Aber diesmal sauber und ordentlich! Bewegung, faules Stück!“
Während ich meine Sachen zusammensuche, sagt Marianne energisch: „Ja Kuddel, hier herrschen Sauberkeit und Ordnung! Und das werden wir auch dir einbläuen!“
Mit meinen Klamotten gehe ich schnell in den Keller, wobei ich mich frage, wo wohl der Erziehungsraum sein soll. Ich gucke an den Türen der Räume. An der einen steht „Zöglingskammer“ auf einem, offensichtlich neu angebrachten, Schild und am Bad steht jetzt „Hygieneerziehung“.
Das Erziehungsraum Schild finde ich dann an der Tür zur eigentlichen Bar. Es wurde anscheinend alles bis ins Kleinste für meine Erziehung vorbereitet.
Gespannt, was mich wohl drinnen erwartet, öffne ich die Tür, schalte das Licht an und betrete den Raum. Es ist in der Tat jetzt ein Erziehungsraum, der nur noch wenig mit der früheren Bar zu tun hat und in dem wirklich alles perfekt vorbereitet ist.
Mein Blick fällt zuerst auf den zentral platzierten Sägebock mit Riemen, der offensichtlich als Strafbock dienen wird. Als nächstes fallen mir diverse, an Haken in der Wand aufgehängte, Züchtigungsinstrumente auf. Dann sehe ich, dass auch auf dem Tisch sogar noch mehr Erziehungshelfer bereitliegen.
Da fällt mir wieder ein, dass ich ja noch meine Sachen zusammenlegen muss. Das sollte wohl besser fertig sein, wenn die anderen runterkommen. Keine Zeit, alles näher in Augenschein zu nehmen oder nachzudenken. Also falte ich, so schnell und akkurat ich kann, alles zusammen, lege die Sachen ordentlich aufeinander und dann glatt auf dem Tresen ab.
‚Das sieht gut aus! Damit wird sogar Claudia zufrieden sein!‘ denke ich, als ich auch schon jemand die Treppe runterkommen höre. Mein Herz pocht vor Aufregung.
Da höre ich die Stimme von Sascha: „Der kriegt gleich richtig! Ich freue mich schon!“
Danach kichert er und ich höre Ariana: „Ja, das wird richtig geil! Der wird richtig Prügel kriegen!“
Dann kommen die beiden auch schon durch die Tür und Sascha fragt gehässig: „Na? Hast du denn auch deine Sachen ordentlich zusammengelegt, Zögling?“ Ariana lacht hämisch.
Ich reagiere darauf nicht mehr, denn ich höre die anderen schon kommen und möchte Ärger vermeiden.
Entsetzt sehe ich dann, wie Sascha grinsend, direkt bevor die anderen reinkommen, meine mühsam akkurat hingelegte Kleidung wieder unordentlich macht.
Ich sage noch „Mann Sascha!“, dann kommt auch schon Claudia als erste durch die Tür.
Offensichtlich hat sie mich gehört, denn sie faucht mich sofort an: „Zögling, Mund halten! Keinen Ton mehr! Du hast ohne Erlaubnis nicht zu sprechen!“
Ich zucke vor Schreck zusammen, sage nichts mehr.
Während die anderen reinkommen und sich hinsetzen, befiehlt sie, mit dem Finger zeigend: „Da hinstellen! Und strammstehen! Gerade hinstellen, Füße zusammen, Arme gestreckt angelegt!“
Ich stelle mich, wie befohlen, hin und stehe stramm, während Claudia Ariana und Sascha fragt: „Was war denn hier gerade los?“
Ariana antwortet scheinheilig: „Der Zögling wollte gerade frech werden, weil Sascha ihn darauf hingewiesen hat, dass seine Sachen ja immer noch ganz schlampig sind!“ Und dann grinst sie mich an.
Darauf sagt Claudia, ruhig aber mit bösartigem Unterton: „Aha! Frech werden wollte er! Das werden wir ihm noch austreiben. Dafür bekommt er gleich noch eine angemessene Strafe!“
Ich kann diese Gemeinheit von Sascha und Ariana nicht ertragen und versuche das richtig zu stellen: „Aber ich habe gar nichts gemacht! Sascha hat …“
Weiter komme ich nicht, denn Claudia zieht mir schon das Ohr lang und herrscht mich an: „Sei still Zögling! Was habe ich gerade gesagt? Du sprichst nicht ohne Erlaubnis! Jetzt gibst du auch noch Widerworte und versuchst den lieben Sascha zu beschuldigen? Keinen Ton mehr von dir, wenn du nicht angesprochen wirst! Verstanden?“
Dann lässt sie wenigstens mein Ohr los, sieht mich aber noch böse an und setzt dann streng nach: „Ich habe dich was gefragt Zögling! Antworte gefälligst!“
Ich zucke zusammen und stammle: „Äh … ja!“
Sofort zetert sie wieder: „Was war denn das? Wirst du wohl anständig antworten! Der Zögling spricht immer im ganzen Satz! Und immer mit der angemessenen Anrede! Also entweder mit Frau Erzieherin oder gnädige Frau und dem Namen! Ist das klar? Und nimm gefälligst Haltung an, du schwabbliges Stück Fett!“
Die Beleidigung trifft mich, aber ich mache mich wieder gerade und stehe stramm, antworte etwas stockend: „Ja … das ist klar ... Frau Erzieherin!“
Darauf reagiert sie mit: „Schon besser! Aber noch nicht akzeptabel! Es heißt nicht einfach nur ja, sondern jawohl! Und ich erwarte, als Zeichen deiner Unterwürfigkeit, als Anrede für mich ausnahmslos gnädige Frau Schröder! Hast du das verstanden Zögling?“
Ich entgegne wunschgemäß: „Jawohl, das habe ich verstanden, gnädige Frau Schröder.“
Im Hintergrund sehe ich die anderen sitzen. Marianne und Sabine grinsen, Ariana und Sascha kichern.
Da sagt Marianne: „Ja, Kuddel! Jetzt ist Schluss mit lustig! Du wirst jetzt richtig rangenommen!“
Darauf sagt Sascha: „Mensch Oma! Er heißt doch nicht mehr Kuddel! Er ist doch jetzt nur noch der Zögling!“
Und dann wieder Claudia: „Genau! Er ist keine Person, die einen Namen verdient. Der Zögling ist ein wertloses niederes Subjekt, das auch so behandelt werden muss. Man nennt ihn entweder Zögling oder benutzt eine andere angemessene Bezeichnung, wie zum Beispiel Dreckstück oder Nichtsnutz.“
Da springt Sascha an: „Oder vielleicht auch Schwabbel oder Faulpelz!“ Dann lacht er gehässig.
Auch Ariana lacht bösartig und muss noch ihre Ideen zum Besten geben: „Sehr gut Sascha! Oder auch einfach Fetti, oder faules Stück, oder Miststück!“
Dann lacht auch Claudia fies und sagt: „Sehr gute Vorschläge! Es wird uns sicherlich noch mehr einfallen. Aber genau so muss es sein. Und das gilt natürlich auch für den Zögling!“
Dann sieht sie mich grinsend an und fährt fort: „Ja, du wirst dich auch so nennen, damit dir immer bewusst ist, dass du nur ein wertloses Subjekt bist. Tust du es nicht, wirst du natürlich bestraft. Aber jetzt gibt es erstmal die Strafe fürs Frech Werden, danach noch eine für die Widerworte und dann noch eine dafür, dass du Sascha beschuldigen wolltest. Das wird alles, wie verdient, bestraft. Wir lassen dir nichts durchgehen.“
Darauf plärrt Sascha gleich: „Genau! Dafür muss er streng bestraft werden!“
Claudia lächelt und spricht weiter: „Keine Sorge, das wird er jetzt sofort! Wir fangen mit einer strengen Züchtigung fürs Frech Werden an. Weil Sascha und Ariana ja das Ziel der Frechheit waren, werden sie ihn auch dafür bestrafen.“
Als sie das sagt, sehe ich die beiden schon, voller Vorfreude, breit grinsen.