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Überraschungstermin

Die erste Behandlung

Als wir dann den Behandlungsraum betreten, sehe ich den Zahnarztstuhl. Er ist mit einer Apparatur zur Fixierung versehen. Mit diversen Riemen kann der Patient, also ich, bewegungsunfähig festgeschnallt werden. Es gibt sogar eine Halterung für den Kopf, mit der jede Regung verhindert wird.

Es liegen jede Menge Instrumente bereit. Auch ein Beissblock und ein metallener Retraktor sind dabei und auf dem Tablett steht ein Halter mit jeder Menge Bohrköpfen.

Neben der normalen Behandlungseinheit steht tatsächlich ein antiquierter Riemenbohrer.

Beim Anblick des Gestänges, mit dem daran hängenden Handstück, kriege ich Gänsehaut.

Aber andererseits ist der Gedanke daran, so behandelt zu werden auch erregend.

Marianne zeigt auf den Stuhl und fragt erstaunt: „Oh, was ist denn das?“

Sabine antwortet: „Das dient dazu, den Patienten ruhig zu stellen! Das wird bei Kuddels Behandlung notwendig sein!“

Da ruft Sascha aus: „Und kuck mal! Der alte Bohrer!“

Frau Doktor darauf: „Ja, den haben wir extra für Kuddel besorgt! Damit ist das Bohren nicht so angenehm, wie mit den modernen!“

Es folgt der Befehl der Zahnärztin: „Kuddel, auf den Stuhl!“

Ich nehme Platz und Sabine fängt grinsend an, mich zu fixieren. Sie zurrt Riemen über meine Unter- und Oberschenkel, einen um die Hüfte, einen über den Oberkörper und schnallt meine Handgelenke an den Armlehnen des Stuhls fest.

So fixiert gibt es keine Möglichkeit mehr, mich überhaupt noch irgendwie zu bewegen.

Nur mein Kopf ist noch bewegbar.

Dies allerdings, durch die Halterung, auch nur eingeschränkt.

Daran ist auch ein Riemen zur Fixierung des Kopfes, der momentan aber noch nicht eingesetzt wird.

Während der Prozedur gruppieren sich die Zuschauer um den Stuhl und die Zahnärztin bestückt lächelnd den Riemenbohrer, wobei allen die Vorfreude auf die Behandlung deutlich anzusehen ist.

Sascha reibt sich die Hände und sagt gehässig: „Hähähä! Jetzt wird gebohrt!“

Marianne sieht mich an und sagt streng: „Ja, Kuddel! Wer nicht putzen will, muss fühlen! Das ist die verdiente Strafe, dafür dass du dir nie die Zähne putzt! Hoffentlich tut es richtig weh! Und ist dir eine Lehre!“

Sabine darauf trocken: „Oh ja, das wird es! Das kann ich ihnen versprechen!“

Dann informiert die Zahnärztin kühl: „Wir fangen jetzt mit den ersten zwei Zähnen an. Wir machen heute zum Anfang die Karies im 18 und den 17, wo vorhin die Füllung rausgefallen ist. Den 18 zuerst. Mit dem guten alten Riemenbohrer wird das schon ein unangenehmes Erlebnis. Dadurch, dass er mit viel niedrigerer Drehzahl, als die modernen Bohrer läuft, verursacht er immer einen Bohrschmerz. Es tut von der ersten Sekunde an weh und der Schmerz intensiviert sich, je länger es dauert und je tiefer er im Zahn vordringt. Das werden wir auch deutlich an Kuddels Reaktionen während der Behandlung sehen können. Dann wollen wir mal!“

Der Stuhl fährt in Behandlungsposition, weit nach unten, da im Oberkiefer behandelt wird.

Es folgt der Befehl der Zahnärztin: „Mund auf! Weit aufmachen!“

Jetzt wir es ernst! Den Bohrer direkt vor Augen, öffne ich den Mund. Offensichtlich nicht weit genug, denn Sabine drückt mir, mit strengem „Weiter auf!“ das Kinn runter. Kaum dass mein Mund etwas mehr geöffnet ist, schiebt sie mir dann auf der linken Seite den Beissblock zwischen die Zähne, drückt meine Kiefer damit maximal auseinander und sagt noch: „Und jetzt schön stillhalten!“

Die Zahnärztin zieht mit einem Spiegel meine rechte Wange zur Seite, schiebt mir dann den Bohrer in den Mund und setzt ihn am ersten Zahn an. Sabine legt mir die andere Hand auf die Stirn und presst sanft meinen Kopf gegen den Stuhl.

Die Zahnärztin erklärt noch: „Ich werde zuerst oberflächlich Zahnsubstanz entfernen, das Loch etwas vergrößern und dann tiefer gehen, um die Karies zu entfernen.“

Dann brummt der Bohrer los und fräst in den Zahn.

Tatsächlich stellt sich sofort der angedrohte Bohrschmerz ein.

Ein konstantes fieses Ziehen, das ich so noch nie erlebt habe.

Mein Körper verkrampft, meine Hände krallen sich um die Armlehnen, während Frau Doktor den Bohrer genüsslich durch den Zahn treibt.

Wie angedroht, fühlt sich der Schmerz zunehmend intensiver an und meine Gesichtszüge verzerren sich jetzt auch.

Claudia sagt spöttisch: „Na Kuddel, ist’s unangenehm?! Hättest mal lieber putzen sollen, was?! Tja, zu spät!“ Dann lacht sie gehässig.

Zu meiner Erleichterung stoppt dann der Bohrer und ich kann durchatmen, wobei mir klar wird, dass es nur eine kleine Verschnaufpause sein wird, bevor die Tortur weiter geht.

Beissblock und Mundspiegel bleiben an Ort und Stelle, mein Mund aufgesperrt, während die Zahnärztin auf dem Monitor das vorher gemachte Bild des Zahns aufruft, die Kamera zur Hand nimmt und den Zuschauern erklärt: „Jetzt werden wir uns den bisherigen Fortschritt der Behandlung einmal ansehen. Hier zum Vergleich der Zahn vor der Behandlung. Und als nächstes der jetzige Stand.“

Auf dem Bildschirm erscheint das aktuelle Bild der Kamera mit dem Zahn in Großaufnahme, das dann als Standbild eingefroren wird.

Frau Doktor erklärt weiter: „Man erkennt deutlich, dass oberflächlich Zahnsubstanz abgetragen wurde und Ich das Loch etwas ausgeweitet habe. Das war noch der angenehme Teil. Als nächstes werde ich tiefer in den Zahn vordringen, um großräumig die Karies zu entfernen und letztendlich zum Nerv vorzudringen. Das wird für Kuddel dann deutlich unangenehmer! Also dann weiter!“

Mit den letzten Worten greift sie wieder zum Bohrer, Sabine verstärkt den Druck auf meine Stirn und ich sehe das sadistische Grinsen der Zahnärztin, als sie den Bohrer wieder ansetzt und er wieder losbrummt.

Ariane ruft mir noch zu: „Viel Spaß, Kuddel!“

Sofort ist mein ganzer Körper wieder komplett angespannt und meine Hände umkrallen wieder die Armlehnen.

Dann setzt auch der Borschmerz wieder ein und Frau Doktor treibt den Bohrer tiefer in den Zahn.

Schnell verstärkt sich der Schmerz.

Ich kneife die Augen zu, fange an aufzustöhnen, meine Hände krallen sich noch fester.

Der instinktive Versuch mich zu bewegen und das Bein anzuziehen, wird durch die feste Fixierung verhindert.

Unbarmherzig frisst sich der Bohrer durch den Zahn. Der Schmerz nimmt gnadenlos weiter zu.

Dann stoppt der Bohrer. Ich bin erleichtert, zumindest für einen Moment, erlöst zu werden.

Als ich die Augen öffne, sehe ich das Gesicht der Zahnärztin, das klar zeigt, dass es ihr großes Vergnügen bereitet, mich zu quälen. Auch in den Gesichtern von Sabine und den Zuschauern kann ich erkennen, dass sie sich daran erfreuen, wie ich gefoltert werde.

Frau Doktor sagt fröhlich: „Noch kurz säubern und dann schauen wir uns den Fortschritt nochmal an!“

Dann spült sie das Loch aus. Der kalte Wasserstrahl verursacht ein fieses Ziehen im aufgebohrten Zahn, das mich verkrampfen lässt. Danach bläst sie ihn trocken, was wieder übel zieht und ich stöhne dabei auf.

Während die Zahnärztin die Kamera bereit macht, beugt sich Claudia zu mir runter, grinst mir ins Gesicht und fragt gehässig: „Na Kuddel, tut es schon weh?“

Sascha plärrt gleich los: „Na klar! Das sieht man doch! Und es wird noch mehr weh tun!“

Während die Kamera schon den Zahn ins Visier nimmt, steigt Ariane auch noch mit ein: „Das muss es auch! Das hat er verdient! Wer seine Zähne nicht pflegt, muss bestraft werden!“

Darauf Frau Doktor: „Das wird er!“

Der Zahn ist nun wieder groß auf den Bildschirmen zu sehen und die Zahnärztin erklärt: „Hier also nochmal der Zahn! Das Bohrloch ist jetzt weiter vergrößert und vertieft. Der Zahn, wie ja allen schon aufgefallen ist, entsprechend empfindlich. Man kann auch die Restkaries erkennen, die ich gleich noch großzügig ausbohren werde. Das wird dann richtig unangenehm.“

Dann wechselt sie den Bohrkopf. Dabei ein kurzes Kopfnicken in Richtung Sabine, die es auch sofort versteht. Sie zurrt den Riemen über meine Stirn fest, wodurch nun auch mein Kopf, vollkommen bewegungsunfähig, fixiert ist.

Sabine flötet förmlich: „Kann losgehen, Frau Doktor!“

In mir steigt Panik auf. Ich denke: ‚Ich bin ihr vollkommen wehrlos ausgeliefert! Es tut jetzt schon weh und sie wird gleich gnadenlos noch tiefer bohren!‘

Die Zahnärztin sagt kühl „Dann wollen wir mal.“ und setzt mit sadistischem Grinsen den Bohrer wieder an. Mein ganzer Körper spannt sich wieder an, meine Hände umkrallen wieder ganz fest die Armlehnen. Ich weiß, dass es gleich noch schlimmer wird. In Erwartung, dass der Schmerz einsetzt, kneife ich die Augen wieder zu, als der Bohrer los brummt. Und da ist er dann auch schon. Es beginnt wieder mit diesem fiesen Ziehen, das mich aufstöhnen lässt. Dann gräbt sich die Bohrspitze tiefer in den, schon empfindlichen, Zahn und der Schmerz wird schnell stärker.

Die Zahnärztin treibt den Bohrer gnadenlos tiefer, kommt dem Nerv immer näher.

Der Schmerz wird noch intensiver. Ich stoße Schmerzenslaute aus. Sie bohrt ungerührt weiter, bis zum Nerv.

Ein furchtbarer Schmerz, wie ein Blitz, als der Bohrer den Nerv berührt. Ich schreie, wie am Spieß.

Er lässt kurz nach, während der Bohrer weiter im Loch kreist.

Dann der nächste Blitz, als die Bohrspitze wieder den Nerv trifft.

Dieser unglaublich intensive Schmerz lässt mich erneut laut aufschreien.

Selbst als der Bohrer stoppt, wirkt er noch nach.

Als ich mich etwas gefangen habe, sehe ich den Bohrer untätig vor mir hängen.

Ich bin erleichtert, dass die Tortur anscheinend beendet ist.

Sabine saugt einmal kurz ab, Frau Doktor nimmt den Luftbläser zur Hand und bläst das Bohrloch aus, was durch den frei liegenden Nerv, den nächsten Schmerzblitz auslöst.

Mein Körper krampft und zuckt, ich stöhne auf, was die Zahnärztin mit einem Lachen quittiert.

Meine Gedanken konzentrieren sich auf den pochenden Nerv, aber ich nehme im Hintergrund Gelächter und Kichern wahr. Es scheinen sich alle an meinem Leid zu erfreuen.

‚Jetzt kommt gleich wieder die Kamera. Da kann ich mich wenigstens kurz erholen.‘ denke ich noch.

Aber die Zahnärztin greift nicht zur Kamera, sondern zur Sonde.

Ein kurzes fieses Lachen und sie erklärt: „Die Restkaries ist entfernt, der Nerv ist freigelegt und äußerst berührungsempfindlich. Das wird Kuddel auch gleich intensiv spüren, wenn ich ihn jetzt ein wenig mit der Sonde reize. Als erste kleine Lehre für mangelhafte Zahnpflege.“

Mich ergreift die Angst, ich denke: ‚Den Nerv? Mit der Sonde? Scheiße! Nein!‘

Ich versuche instinktiv den Kopf zu schütteln und etwas zu sagen, was mir allerdings beides nicht gelingt.

Mein Kopf ist fest fixiert, durch den Retraktor kann ich mich nicht artikulieren und bringe nur unverständliche Laute hervor.

Die Zahnärztin hält inne.

Ariane platzt raus: „Boah! Der hat richtig Schiss!“

Sascha darauf: „Klar! Das wird ja auch richtig weh tun!“

Dann Claudia: „Er hat es verdient! Hätte er halt besser putzen müssen!“

Marianne auch noch: „Ja! Strafe muss sein!“

Die Zahnärztin grinst und mit dem, heute schon öfter gefallenen Spruch „Wer nicht putzen will, muss fühlen!“, drückt sie die Sonde fest in den aufgebohrten Zahn.