Überraschungstermin
Lehrstunde in Zahnpflege
Sabine lacht und sagt: „Sehr gut, Sascha! Das werden wir auf jeden Fall in der Akte vermerken! Nachdem der Zustand jetzt festgehalten ist, kommen wir nun zur Beseitigung der Beläge! Das könnt ihr auch gerne übernehmen, wenn ihr möchtet. Kuddel kann dann schön zusehen, wie das geht! Also, das heißt zuerst mal gründlich die Zähne putzen. Dann Zwischenräume reinigen mit Interdentalbürsten und Zahnseide. Ihr könnt euch das ja aufteilen!“
Sascha ist wieder sofort begeistert und prescht vor: „Ja! Ich fange an mit Putzen!“
Ariane meldet, ebenfalls begeistert, an: „Ich übernehme die Zahnseide!“
Auch Marianne ist jetzt wieder dabei: „Ich möchte auch putzen! Da werde ich Kuddels Zähne mal ordentlich bürsten!“
Darauf Claudia bissig: „Ja, richtig! Er selbst macht es ja nicht! Und nur, weil er zu faul ist! Tja, keine Disziplin! Aber die bläuen wir ihm schon noch ein! Und ich übernehme dann die Zwischenraumbürsten!“
In der Zwischenzeit hat Sabine schon Zahnbürste und Zahnpasta an Sascha übergeben, der jetzt grinsend einen dicken Strang Zahnpasta auf die Bürste drückt, wobei Sabine zu mir sagt: „Kuddel, Spiegel hoch und aufmerksam zusehen!“
Sascha muss natürlich nachlegen: „Ja Kuddel, gut zusehen! Jetzt werden deine Zähne mal richtig sauber geputzt!“
Dann muss ich im Spiegel verfolgen, wie er, mit offensichtlichem Vergnügen, die Zahnbürste ansetzt und beginnt rabiat die Zahnreihe meines Unterkiefers intensiv zu schrubben.
Natürlich wird die Prozedur wieder allseits von Kommentaren begleitet.
Sascha: „Eklig, der ganze Zahnbelag!“
Ariane: „Ja, alles voll mit Belägen! Da musst du ganz schön schrubben, Sascha!“
Claudia: „Jetzt wird sein Drecksmaul endlich mal sauber! Nur nicht zimperlich sein beim Bürsten! Selbst schuld, wenn er nicht putzen will!“
Marianne: „Ja genau! Schrubb ihm die Zähne ordentlich ab, Sascha! Wirklich ganz schlimm deine Zähne, Kuddel! Na warte, bis ich gleich dran bin! Dann wird richtig gebürstet! Bis alles sauber ist!“
Sascha bürstet, unter Beobachtung der anderen, kräftig weiter. Mir tut schon das Zahnfleisch weh. Mein Mund ist schon total voll mit Schaum.
Sabine schiebt mir den Sauger in den Mund, saugt ab, wirft einen Blick auf Saschas Werk und sagt: „Das sieht ja schon viel besser aus, aber da muss noch weiter geputzt werden! Vor allem die Backenzähne!“
Alle hängen wieder neugierig über meinem Mund und glotzen.
Da bemerkt Ariane: „Sein Zahnfleisch blutet!“
Darauf antwortet Sabine, mit vorwurfsvollem Unterton: „Tja! Das kommt davon, das es nicht genug gebürstet wird. Da können wir keine Rücksicht drauf nehmen! Einfach weiter putzen!“
Sascha altklug: „Ja, es muss alles ganz sauber sein!“
Da hat er auch schon wieder neue Zahnpasta auf der Bürste und fängt freudig wieder zu schrubben an.
Unter Beobachtung der anderen bürstet er ausgiebig die Backenzähne.
Wenigstens gibt es keine weiteren Kommentare.
Dann hört er endlich auf. Sabine saugt wieder ab, kontrolliert das Ergebnis und sagt: „Das sieht jetzt gut aus! Frau Strenge, sie können dann jetzt den Oberkiefer putzen!“
Sascha drückt einen neuen dicken Strang Zahnpasta auf die Bürste und übergibt sie an Marianne.
Die sieht mich mit stechendem Blick an und sagt: „So mein Lieber! Jetzt werde ich deine Zähne mal richtig sauber putzen!“
Dann packt sie mein Kinn, dreht meinen Kopf zur Seite und legt sie los. Sie schrubbt rücksichtslos meine obere Zahnreihe ab. Mit kräftigem Druck bürstet sie brutal über Zähne und Zahnfleisch.
Dabei schimpft sie: „Wie deine Zähne aussehen! Ekelhaft! Der ganze Zahnbelag! Schämen muss man sich für dich! Eine Schande bist du! Wie kannst du deine Zähne nur so verkommen lassen! Zu faul zum Putzen, was? Jetzt werden sie wenigstens einmal richtig sauber!“
Dann kommt wieder die Pause zum Absaugen und Inspektion.
Wieder heißt es von Sabine: „Schon ganz gut, aber es muss noch nachgeputzt werden!“
Marianne setzt also wieder an und schrubbt weiter.
Nach einer Weile hört sie auf und sagt: „Jetzt wird es wohl reichen! Ich glaube seine Zähne sind endlich sauber!“
Sabine lacht und meint: „Schauen wir uns das mal an! Hat ja auch ziemlich lange gedauert!“
Sie saugt wieder ab, kontrolliert und stellt fest: „Ja, das ist so akzeptabel! Dann können wir zur Reinigung der Zwischenräume übergehen. Claudia, du kannst dann jetzt übernehmen!“
Die Vorfreude ist heraus zu hören, als Claudia sagt: „Sehr gerne! Das ist ja auch dringend nötig! Wenn er sich nicht mal die Zähne regelmäßig putzt, reinigt er die Zwischenräume garantiert nie! Dann machen wir das jetzt umso gründlicher!“
Da ist sie auch schon mit einem Bürstchen bewaffnet und legt, mit sichtlichem Vergnügen, eifrig los.
Sie rammt die Bürste förmlich zwischen meine Backenzähne, zieht sie rabiat vor und zurück, zieht sie raus und rammt sie wieder rein, furcht dabei immer voll ins Zahnfleisch.
Gehässig grinsend geht sie zum nächsten Zwischenraum über und wiederholt die übertriebene sadistische Prozedur.
Es bleibt ihr nicht verborgen, dass es für mich unangenehm und schmerzhaft ist.
Aber genau das ist ganz klar ihr Ziel. Und sie genießt es eindeutig, fragt gehässig: „Na, ist das unangenehm? Selbst schuld! Du machst das ja nie! Das hast du jetzt davon! Deine Zähne müssen sauber sein! Ich mache das jetzt richtig gründlich!“
Während Claudia einen Zwischenraum nach dem anderen brutal in gleicher Weise bearbeitet, kommen auch wieder Kommentare von den anderen.
Sabine sagt trocken: „Egal ob es blutet, Claudia! Immer schön durchziehen! Es soll ja alles gründlich sauber werden!“
Ariane: „Selbst schuld, wenn er seine Zähne nicht pflegt!“
Sascha: „Ja genau! Das hat er jetzt davon, dass er nie putzt! Geschieht ihm recht!“
Marianne: „Ja Kuddel! Zähne müssen sauber sein! Aber Claudia macht das ja jetzt!“
Darauf wieder Ariane: „Und komme ja gleich auch noch mit der Zahnseide! Damit sie auch ganz sauber sind!“
Dann hat Claudia auch irgendwann endlich alle Zwischenräume, wo sie konnte, bearbeitet.
Sabine saugt alles nochmal ab, inspiziert dabei mein Gebiss, lächelt zufrieden und sagt vergnügt: „Zeit für die Zahnseide! Ariane, jetzt bist du gefragt!“
Die kann es kaum erwarten, hat schon die Zahnseide im Anschlag.
Sabine erklärt noch: „Also Ariane, du weißt ja, wie man es richtig macht! Du machst das ja selbst immer vorbildlich! Wichtig ist, dass du immer auch schön unter den Zahnfleischrand gehst und die Zahnfleischtaschen gründlich durchziehst! Da kommt keine Bürste hin und die Beläge dort müssen unbedingt gründlich entfernt werden!“
Ariane grinst, antwortet: „Aber sicher! Das werde ich machen! Und ich werde sehr gründlich sein!“
Dann setzt sie die Zahnseide am ersten Zwischenraum an, grinst mir ins Gesicht und sagt hinterhältig, gespielt freundlich: „Das kann jetzt etwas unangenehm werden. Du bist das ja nicht gewohnt. Und es wird auch eine Weile dauern. Aber dein ganzer Zahnbelag muss gründlich entfernt werden. Was sein muss, muss sein!“
Dann senst sie förmlich mit der Zahnseide durch meine Zähne, schiebt sie brutal weit hoch unter das Zahnfleisch und zieht sie durch.
Es tut weh und ich verziehe das Gesicht, was Ariane mit bösartigem Grinsen quittiert. Das Funkeln in ihren Augen zeigt deutlich, dass es ihr Freude bereitet, mich zu quälen.
Dann sagt sie, wieder in diesem gespielt mitfühlenden Ton: „Ja, ich weiß. Es ist unangenehm. Aber deine Zähne müssen nun mal gründlich gereinigt werden.“
Dann meint Sabine: „Das wird jetzt ja eine Weile dauern. Claudia und Sascha, wir gehen in der Zwischenzeit nach nebenan und machen die Aufnahmen von euren super Zähnen für die Präsentation.“
Die beiden stimmen zu und gehen mit Sabine in den Nebenraum.
Genüsslich malträtiert Ariane mich weiter, während Marianne kommentiert: „Selbst schuld! Wer nicht putzen will, muss fühlen! Strafe muss sein!“
Ein Zwischenraum nach dem anderen wird ausgiebig brutal bearbeitet.
Immer wieder begleitet von Ermahnungen, Kommentaren und Sticheleien.
Die Tortur will scheinbar kein nehmen.
Ich kann das Blut schmecken, das aus meinem aufgescheuerten Zahnfleisch fließt, während die Zahnseide weiter gnadenlos durchgezogen wird.
Ariane ist noch nicht ganz fertig, als die anderen zurückkommen.
Als sie reinkommen höre ich Sabine lachend sagen: „Tolle Bilder! Da mache ich eine super Präsentation draus! Eure gesunden gepflegten Zähne und dagegen die ungepflegten schlechten Zähne von Kuddel! Perfektes Lehrmaterial zum Thema Zahnpflege und Zahngesundheit! Die wird Eindruck machen! Die können wir dann auch im Wartezimmer laufen lassen!“
Ich denke, als ich das höre: ‚Na super! Da werden meine Zähne sogar der Öffentlichkeit vorgeführt! Hauptsache man erkennt mich nicht!‘
Während Ariane noch die letzten Zwischenräume bearbeitet, fragt Sascha ungeduldig nach: „Ja toll! Wann ist die denn fertig? Wann können wir das sehen?“
Sabine lacht und antwortet: „Ein paar Tage brauche ich schon, aber zum nächsten Termin, also nächsten Samstag, auf jeden Fall!“
Da schießt es mir durch den Kopf: ‚Was? Nächster Termin? Nächsten Samstag?‘
Sabine fährt fort: „Ihr seid doch nächste Woche auch wieder alle dabei, oder nicht?“
Sascha sagt begeistert sofort zu: „Ich bin dabei! Das lasse ich mir nicht entgehen!“
Ariane sägt mir ein letztes Mal ins Zahnfleisch und stimmt, mit der gleichen Begeisterung, mit ein: „Auf alle Fälle!“
Auch Marianne und Claudia sagen zu.
Sabine grinst zufrieden und sagt: „Sehr schön! Dann sehen wir uns alle nächste Woche wieder hier! Aber machen wir erstmal weiter. Kuddel, ausspülen und Mund auf zur Kontrolle!“
Ich kann das Blut in meinem Mund schmecken, bevor ich ausspüle, die Mischung aus Speichel und Blut ins Becken spucke und nochmals spüle, um alles loszuwerden.
Mir tut das ganze Gebiss weh.
Dann ergebe ich mich wieder in mein Schicksal, lege mich wieder zurück und mache den Mund auf.
Sabine hält mir noch den Spiegel hin und sagt: „Sieh dir das genau an, Kuddel!“
Dann muss ich im Spiegel verfolgen, wie sie unter den Blicken der, schadenfroh grinsenden, Zuschauer meine Zähne inspiziert und ermahnend kommentiert: „So sehen saubere Zähne aus! Siehst du das, Kuddel?! So sollten sie immer aussehen! Auch bei dir! Du musst sie genau so pflegen! Also regelmäßig gründlich putzen, täglich Zwischenraumbürsten und Zahnseide! Verstanden?“
Sie nimmt die Instrumente aus meinem Mund und ich antworte kleinlaut: „Ja, verstanden.“
Ariane fügt noch oberlehrerhaft zu: „Und Kuddel, regelmäßig putzen heißt mindestens dreimal täglich! Damit das klar ist! Einmal im Jahr wäre ja schließlich auch regelmäßig!“
Sie lacht und Sabine entgegnet: „Gut bemerkt, Ariane!“
Sascha legt noch, in gleicher Art, einen drauf: „Und nach dem Naschen musst du natürlich auch jedes Mal gründlich putzen! Du nascht ja immer so viel! Das ist ganz schlecht für die Zähne!“
Claudia kommentiert noch bösartig: „Das sieht man, dass er viel nascht! So fett und schwabbelig, wie er ist! Da muss er oft putzen!“
Marianne legt auch noch nach: „Ja Kuddel! Das solltest du mal lieber lassen! Aber das schaffst du ja sowieso nicht! Dazu fehlt dir die Disziplin! Und zum Zähne putzen bist du ja auch zu faul! Aber das bringen wir dir schon noch bei!“