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Der Premium-Gesundheits-Check

Teil II – Ultraschall

Jonas hatte in der Nacht nur unruhig geschlafen. Immer wieder war er aufgewacht und hatte an die Untersuchung vom Vortag gedacht – wie entblößt er sich gefühlt hatte, als Dr. Voss ihn abgetastet hatte. Gegen 6:35 Uhr gab er schließlich auf und stand auf.

Er ging ins Badezimmer, zog sich aus und stellte sich unter die Dusche. Das warme Wasser prasselte lange auf seine Schultern. Während er sich einseifte, wanderten seine Gedanken automatisch zu dem, was heute auf dem Plan stand. Ultraschall-Untersuchungen. Er versuchte sich vorzustellen, wie viel er wohl ausziehen musste und wie lange es dauern würde. Der Gedanke ließ ein unangenehmes Kribbeln in seinem Magen entstehen.

Nach dem Duschen trocknete er sich gründlich ab und stand nackt im Zimmer. Gerade als er eine frische Unterhose aus seiner Tasche nehmen wollte, klopfte es plötzlich zweimal kurz an der Tür, welche sich direkt einen Spalt öffnete. "„Herr Bergmann? Schwester Anna hier. Ich bringe frische Handtücher und –“.

Schwester Anna schaute herein und erstarrte. Jonas stand splitterfasernackt im Zimmer, die Unterhose noch in der Hand.

„Oh! Entschuldigung!“, rief sie erschrocken und zog die Tür sofort wieder zu. „Ich dachte, Sie wären schon angezogen! Tut mir wirklich leid!“

Jonas stand wie versteinert da, das Gesicht glühend heiß. Sein Herz raste. „Kein… kein Problem…“, murmelte er leise. Hastig zog er die Unterhose hoch und schlüpfte in das Klinikhemd. Er fühlte sich ertappt und ungeschützt. Ausgerechnet heute Morgen…

Um 8:45 Uhr klopfte es erneut. Diesmal war es Dr. Voss.

„Guten Morgen, Herr Bergmann. Sind Sie bereit für den Ultraschall? Kommen Sie mit.“

Sie führte ihn in einen etwas größeren Untersuchungsraum. Jonas trat ein und sah sich nervös um. An der linken Wand standen zwei Ultraschallgeräte. Auf einem davon lag eine lange, stabförmige Sonde – deutlich länger und schmaler als die normalen Schallköpfe. Sie sah verdächtig aus. Jonas schluckte. Er hoffte inständig, dass diese Sonde heute nicht zum Einsatz kommen würde...

„Bitte legen Sie sich auf den Rücken auf die Liege und schieben Sie das Hemd bis unter die Brust hoch“, sagte Dr. Voss ruhig.

Jonas kletterte auf die Liege. Das Papier raschelte laut. Er schob das dünne Hemd nach oben und entblößte seinen gesamten Bauch und den oberen Schambereich. Die kühle Luft der Klimaanlage strich über seine nackte Haut und ließ ihn leicht frösteln.

Dr. Voss nahm die Flasche mit Ultraschallgel und drückte eine große, kalte Portion direkt auf seinen Bauchnabel. Jonas zog scharf die Luft ein.

„Entschuldigung, das Gel ist immer ziemlich kalt“, sagte sie mitfühlend. „Atmen Sie einfach normal weiter.“

Mit dem Schallkopf begann sie langsam und sehr gründlich über seinen Bauch zu fahren. Sie drückte mal stärker, mal sanfter, zog kleine Kreise über den Oberbauch, fuhr dann tiefer zum Nabel und schließlich in den Unterbauchbereich. Immer wieder hielt sie inne, schaute konzentriert auf den Monitor und bewegte den Schallkopf millimeterweise hin und her.

Jonas lag stocksteif da. Das kalte, glitschige Gefühl des Gels und das ständige Gleiten des Schallkopfes auf seiner Haut waren ihm unangenehm nah. Besonders als Dr. Voss tiefer ging und der Schallkopf knapp über seinen Schamhaaransatz fuhr, spürte er, wie sein Penis leicht zuckte. Er biss sich innen auf die Wange und versuchte krampfhaft, an etwas Belangloses zu denken.

Nach einer gefühlten Ewigkeit wischte Dr. Voss das Gel mit einem Tuch sorgfältig ab.

„Der Bauch-Ultraschall ist fertig. Jetzt machen wir noch die Schilddrüse und die Halsgefäße. Das Hemd können sie wieder herunterschieben und stattdessen sich nur oben etwas frei machen.“

Jonas lag nun oberhalb der Brust entblößt da – immerhin war seine Unterhose und der Bauch wieder bedeckt. Dr. Voss trug erneut reichlich kaltes Gel auf seinen Hals und den Bereich unter dem Kehlkopf auf. Mit langsamen, konzentrierten Bewegungen fuhr sie mit dem Schallkopf über seine Schilddrüse, dann seitlich am Hals entlang.

Jonas spürte ihren ruhigen Atem, wenn sie sich näher über ihn beugte. Er fühlte sich beobachtet und ausgeliefert. Die Scham war spürbar – nicht nur wegen der teilweisen Nacktheit, sondern weil eine fremde Frau so viel Zeit damit verbrachte, seinen Körper genau zu betrachten.

„Alles unauffällig“, sagte sie schließlich und wischte auch hier das Gel ab. „Sie können sich wieder etwas bedecken.“

Jonas zog das Hemd hastig nach unten. Er war erleichtert, dass dieser Teil vorbei war.

Dr. Voss notierte etwas und sah ihn dann ruhig an.

„Für den Vormittag sind wir damit fertig.“

Jonas wollte schon aufatmen, als Dr. Voss fortfuhr:

„Bevor Sie gehen, holen wir noch schnell die Temperaturmessung nach. Gestern bei der Aufnahmeuntersuchung wurde sie vergessen. Ich weiß, dass das sehr unangenehm ist, aber wir messen bei uns grundsätzlich im Po, das ist am genauesten. Legen Sie sich bitte auf die linke Seite und ziehen die Beine an.“

Jonas erstarrte innerlich. „Ein Thermometer? In den Po?“, dachte er. Sein Puls schnellte in die Höhe. Er konnte nichts dagegen sagen, drehte sich gehorsam auf die Seite und zog die Knie etwas an.

"Ziehen sie die Unterhose bitte bis zu den Knien herunter", forderte ihn Dr. Voss auf.

Er tat, was Dr. Voss sagte, sodass sein Po jetzt komplett frei lag. Die kühle Luft strich über seine nackte Haut. Er fühlte sich schrecklich entblößt.

Dr. Voss zog sich Einweghandschuhe über, öffnete eine Tube Gleitgel und drückte einen großzügigen Klecks auf ihren Zeigefinger.

„Ich weiß, dass das unangenehm sein kann“, sagte sie ruhig und mitfühlend. „Aber rektal ist die genaueste Methode. Versuchen Sie bitte, sich so gut wie möglich zu entspannen.“

Jonas spürte, wie sie mit einer Hand seine Pobacken spreizte und ihr mit Gleitgel benetzter Finger sanft gegen seinen After drückte. Er biss die Zähne zusammen und atmete tief ein. Als sein Loch sich leicht entspannte, glitt der Finger langsam, aber bestimmt in ihn hinein – erst nur die Spitze, dann etwas tiefer. Jonas atmete stoßweise. Das Gefühl, einen fremden Finger in seinem Po zu haben, war ihm extrem unangenehm. Er fühlte sich klein und ausgeliefert und so, als ob er auf Toilette müsste.

Nach ein paar Sekunden zog sie den Finger zurück und setzte stattdessen das kühle Digitalthermometer an. Dr. Voss spreizte erneut seine Pobacken.

"So, nochmal schön entspannen und tief einatmen bitte."

Jonas entspannte sich etwas. In dem Moment spürte er die glitschige Spitze, die langsam gegen seinen Schließmuskel drückte und dann Zentimeter für Zentimeter in ihn hineingeschoben wurde. Das Thermometer fühlte sich kühl und hart an. Dr. Voss schob es vorsichtig, aber zielstrebig etwa sechs Zentimeter tief ein, bis es fest saß.

Jonas lag da, starrte die Wand an und versuchte, ruhig zu atmen. Das Thermometer drückte von innen leicht gegen seine Prostata. Das Gefühl war fremd, unangenehm und gleichzeitig auf eine verwirrende Weise intensiv. Er schämte sich schrecklich, dass ausgerechnet Dr. Voss ihm das Thermometer in den Po schob. Seine Wangen brannten. Er hoffte inständig, dass sie nichts von seiner inneren Unruhe mitbekam.

Die Minute kam ihm endlos vor. Das Thermometer bewegte sich minimal bei jedem Atemzug.

Endlich piepste es leise.

Dr. Voss zog das Thermometer langsam und vorsichtig wieder heraus. Irgendwie fühlte sich das Herausziehen auch nicht besser an als das Einführen – es fühlte sich an, als hätte er gerade Stuhlgang. Danach wischte Dr. Voss ihn mit einem weichen Tuch ab.

„37,1 °C. Alles im Normalbereich.“

Sie zog die Handschuhe aus.

„Für den Vormittag war das alles. Ruhen Sie sich bis zum Nachmittag etwas aus. Um 14:30 Uhr machen wir dann die urologischen Untersuchungen.“

Jonas zog das Hemd hastig nach unten und stand auf. Seine Beine fühlten sich etwas weich an. Die Scham saß noch tief in ihm.

Der Vormittag war vorbei.

Aber der Nachmittag mit den urologischen Untersuchungen lag noch vor ihm.

Und er hatte das unbestimmte Gefühl, dass es dann noch deutlich unangenehmer werden würde.

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doninki Vor 5 Tage 1