Der Premium-Gesundheits-Check
Teil I – Die Ankunft
Jonas Bergmann stand schon seit fast zwei Minuten vor dem Eingang der Voss Präventionsklinik und traute sich nicht so recht, die gläserne Drehtür zu durchschreiten. Das Gebäude sah von außen fast wie ein modernes Wellness-Hotel aus – helle Steinplatten, große Fenster, dezente Beschilderung. Nur das dezente Schild „Privatklinik für Präventivmedizin“ verriet, dass hier weit mehr als nur Massagen und Sauna-Angebote auf die Patienten warteten.
Er hatte das Gewinnspiel seiner Firma vor sechs Wochen als lustigen Zufall abgetan. Eine Woche bezahlter Urlaub plus „exklusiver Premium-Gesundheits-Check“. Jetzt, wo er mit seiner kleinen Sporttasche in der Hand hier stand, fühlte es sich plötzlich viel ernster an. Sieben volle Tage. Sieben Tage, in denen fremde Menschen seinen Körper von oben bis unten untersuchen würden.
Mit einem tiefen Atemzug trat er schließlich ein.
Die Eingangshalle war hell und angenehm kühl. Leise klassische Musik spielte im Hintergrund. Eine junge Empfangsdame in weißer Bluse lächelte ihn freundlich an.
„Herr Bergmann? Herzlich willkommen. Dr. Voss erwartet Sie bereits. Wenn Sie mir bitte folgen möchten.“
Sie führte ihn durch einen langen, stillen Flur. Der Geruch von Desinfektionsmittel und frisch gewaschener Wäsche hing in der Luft. Vor einer weißen Tür blieb sie stehen und klopfte leise.
„Herein.“
Dr. Elena Voss erhob sich hinter ihrem großen, aufgeräumten Schreibtisch. Sie war größer als Jonas erwartet hatte, schlank, mit dunklen Haaren, die sie zu einem lockeren, aber ordentlichen Zopf gebunden hatte. Ihr weißer Kittel saß perfekt. Sie reichte ihm die Hand mit einem ruhigen, professionellen Lächeln.
„Guten Morgen, Herr Bergmann. Ich bin Dr. Elena Voss. Schön, dass Sie da sind. Nehmen Sie bitte Platz.“
Jonas setzte sich steif auf den Stuhl. Seine Finger spielten nervös mit dem Reißverschluss seiner Tasche.
Dr. Voss setzte sich ihm gegenüber und schlug eine dünne Mappe auf.
„Wir haben hier ein gründliches Programm für Sie zusammengestellt. Über die nächsten sieben Tage werden wir Ihren Körper wirklich systematisch und vollständig untersuchen. Das schließt auch Bereiche ein, bei denen Sie sich möglicherweise entblößen müssen. Einige Untersuchungen können unangenehm oder fremd wirken. Ich werde Ihnen jeden einzelnen Schritt vorher genau erklären. Wenn etwas unangenehm wird oder wehtut, sagen Sie es bitte sofort. Haben Sie dazu schon Fragen?“
Jonas spürte, wie sein Hals trocken wurde. „Nein… also… ich hab im Informationsblatt gelesen, dass es umfassend wird. Ich wusste nur nicht, dass es so… direkt losgeht.“
Dr. Voss nickte verständnisvoll, ohne zu lächeln. „Viele Teilnehmer sind am ersten Tag etwas verunsichert. Das ist völlig normal. Doch wir starten heute ja noch nicht mit den wirklich intimen Untersuchungen. Meine Aufgabe ist es, alles so sorgfältig und schonend wie möglich durchzuführen. Ich bitte Sie nur um eines: Versuchen Sie, so gut wie möglich mitzumachen und meinen Anweisungen zu folgen. Das macht die Untersuchungen für uns beide leichter.“
Jonas nickte "Okay, ich werde es versuchen".
Sie stand auf und deutete auf einen Paravent in der Ecke des Raumes.
„Gut, dann fangen wir am besten gleich mit der Aufnahmeuntersuchung an. Hinter dem Paravent finden Sie ein Untersuchungshemd. Ziehen Sie bitte alles aus – auch Unterhose und Socken – und legen Sie nur das Hemd an. Ich lasse Sie kurz allein und komme in fünf Minuten wieder.“
Jonas wartete, bis die Tür leise ins Schloss fiel. Sein Herz klopfte jetzt deutlich hörbar. Langsam zog er sich aus. Erst die Schuhe, dann die Jeans, das Shirt. Er stand nur noch in Socken und Unterhose da. Er zögerte kurz. Soll er sich jetzt wirklich komplett entblößen? Doch es nützt ja nichts, dachte er sich. Also zog er seine Unterhose über seinen knackigen Po und seine durchaus muskulösen Oberschenkel. Auch die Socken zog er aus. Nun stand er da, komplett nackt, inmitten des Sprechzimmers von Frau Dr. Voss. Die kühle Luft der Klimaanlage strich über seine nackte Haut. Er schlüpfte in das dünne, hellblaue Hemd. Es kam ihm irgendwie viel zu kurz vor. Kaum hatte er es angezogen, spürte er bereits, wie es am Rücken weit auseinanderklaffte und seinen Po fast komplett freiließ. Vorne bedeckte es ihn gerade so bis zur Mitte der Oberschenkel. Er fühlte sich schrecklich entblößt.
Als Dr. Voss zurückkam, warf sie einen kurzen, professionellen Blick auf ihn.
„Sehr gut. Legen Sie sich bitte auf den Rücken auf die Untersuchungsliege, die Arme locker neben den Körper.“
Jonas kletterte auf die Liege. Das Papier unter ihm raschelte laut in der Stille. Dr. Voss trat neben ihn und begann oben.
Zuerst tastete sie mit warmen Fingern seinen Hals und die Lymphknoten unter dem Kiefer ab – langsam, gründlich, an beiden Seiten. Dann nahm sie das Stethoskop, wärmte es kurz in ihren Händen und setzte es auf seine Brust.
„Bitte tief einatmen… und aus… nochmal… tiefer, wenn möglich.“
Das kalte Metall wanderte systematisch über seine Brust, dann ließ sie ihn sich aufsetzen und hörte den gesamten Rücken ab. Jonas spürte ihren Atem leicht auf seiner Haut.
Danach prüfte sie die Reflexe. Mit einem kleinen roten Hammer schlug sie leicht unter die Kniescheibe. Sein Bein schnellte jedes Mal unwillkürlich nach vorne. Dasselbe machte sie an der Achillessehne. Jonas kam sich vor wie ein Versuchskaninchen.
„Reflexe sind unauffällig“, murmelte sie und notierte etwas auf ihrem Klemmbrett.
Dann schob sie das dünne Hemd langsam nach oben, bis knapp unter seine Brust. Nun war auch sein Intimbereich komplett für sie zu sehen. Er hoffte, dass sich sein kleiner Freund nicht regen würde ^^. Sein Gemächt interessierte Frau Dr. Voss jedoch (erstmal) absolut nicht, worüber er auch sehr froh war. Sie begann, seinen Bauch systematisch abzutasten. Sie drückte mit unterschiedlichem Druck – mal flach mit der ganzen Hand, mal mit den Fingerspitzen – über den gesamten Oberbauch, den Mittelbauch und schließlich den Unterbauch. Immer wieder fragte sie ruhig nach:
„Drückt das hier? Haben sie Schmerzen? Atmen Sie bitte ganz normal weiter.“
Jonas lag stocksteif da und starrte an die weiße Decke. Das Gefühl der fremden Hände auf seinem nackten Bauch war ihm unangenehm nah.
Dr. Voss schob das Hemd noch etwas höher. Sie begann, die Leistengegend abzutasten. Ihre Finger glitten vorsichtig, aber sehr gründlich über die Lymphknoten in beiden Leisten. Jonas spürte, wie gefährlich nah ihre Hände seinem Penis kamen. Er biss sich auf die Lippe und versuchte, an etwas völlig Belangloses zu denken.
„Bitte die Beine leicht spreizen“, sagte sie ruhig und sachlich.
Er gehorchte mit rotem Kopf. Dr. Voss tastete weiter, prüfte die Leistenkanäle und die Region um die Hoden, ohne sie direkt zu berühren. Die Zeit schien sich endlos zu dehnen.
„Gut. Drehen Sie sich jetzt bitte auf die linke Seite und ziehen Sie die Knie etwas Richtung Brust.“
Jonas war erschrocken. Diese Aufforderung kannte er noch von seiner Mutter, wenn sie ihm die Temperatur im Po messen oder ein Zäpfchen geben wollte. Würde die Ärztin ihm jetzt ernsthaft ein Thermometer oder gar ihren Finger in den Po schieben? Dennoch drehte sich Jonas und hoffte, dass das nicht passieren würde. Das Hemd verrutschte noch etwas und entblößte seinen gesamten Rücken und Po. Die kühle Luft strich über seine nackte Haut. Dr. Voss tastete nun den unteren Rücken ab, dann die Nierenlager mit festem Druck, schließlich die gesamte Wirbelsäule von oben bis unten.
„Alles unauffällig“, sagte sie schließlich. „Sie können sich wieder auf den Rücken drehen.“
"Puh, geschafft", dachte sich Jonas. Immerhin bekam er weder einen Finger, noch ein Thermometer oder Zäpfchen in den Po geschoben. Das wollte er definitiv nicht. Er konnte sich nämlich noch daran erinnern, dass ihm das als Kind oder Jugendlicher immer extrem peinlich war und es ein total unangenehmes, komisches Gefühl war. Ihm wurde nämlich bis etwa 14 im Po Fieber gemessen und auch Zäpfchen bekam er bis dahin ab und zu.
Als er lag, zog sie das Hemd sorgfältig nach unten, fast als wollte sie ihm wenigstens einen Rest Würde zurückgeben.
„Für heute war das der erste Teil der Aufnahmeuntersuchung, Herr Bergmann.“ Sie sah ihn ruhig an. „Morgen Vormittag beginnen wir mit den Ultraschall-Untersuchungen von Bauch und Schilddrüse. Am Nachmittag folgen dann Untersuchungen im urologischen Bereich, unter anderem eine Prostata-Abtastung.“
Damit war seine leise Hoffnung, er käme um rektale Untersuchungen herum, endgültig zerstört. Gleichzeitig wusste er natürlich, dass ein echter Ganzkörper-Check auch genau das mit sich brachte. Jonas schluckte schwer.
Dr. Voss bemerkte dies und fügte mit leiser, mitfühlender Stimme hinzu:
„Ich weiß, dass das für die meisten Männer ungewohnt und unangenehm ist. Aber es gehört zu einem wirklich gründlichen Check dazu. Haben Sie noch Fragen, bevor wir für heute Schluss machen?“
Jonas schüttelte nur leicht den Kopf.
„Dann ruhen Sie sich heute Nachmittag noch etwas aus. Das Zimmer 214 ist für Sie vorbereitet. Morgen um 8:45 Uhr hole ich Sie ab. Versuchen Sie, ein bisschen herunterzukommen, schließlich sollen Sie sich bei uns wohlfühlen.“
Sie reichte ihm die Hand. Ihr Händedruck war warm und fest.
„Bis morgen, Herr Bergmann.“