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Aufrufe: 186 Created: Vor 4 Wochen Updated: Vor 4 Wochen

Bella beim Zahnarzt

die Behandlung von 16

Die Zahnärztin betrachtete noch einen Moment die Röntgenbilder auf dem Monitor. Dann drehte sie sich langsam wieder zu mir.

„Gut“, sagte sie schließlich. „Wir behandeln heute alle drei Zähne.“

Ich blinzelte.

„Alle?“

„16, 15 und 14“, bestätigte sie. „Die Defekte sind zu groß, um das aufzuschieben. Und Sie haben ja in dem Bereich bereits Schmerzen.“

Sie nahm die Maus und vergrößerte noch einmal die Aufnahme.

Mehrere dunkle Bereiche wurden sichtbar.

„Das hier“, sie deutete auf Zahn 16, „ist bereits tief unter den Schmelz gegangen.“

Der Cursor wanderte weiter.

„Hier bei 15 ist der Schaden noch größer.“

Dann sah sie mich direkt an.

„Das ist langfristig entstandene Karies. So etwas entwickelt sich nicht in ein paar Wochen. Mangelnde Zahnpflege führt genau zu solchen Bildern.“

Sie klickte das Röntgenbild weg.

„Jetzt kümmern wir uns darum.“

Der Behandlungsstuhl senkte sich weiter nach hinten.

Die helle Behandlungslampe wurde exakt auf meinen Oberkiefer ausgerichtet. Das Licht blendete mich kurz.

„Anna, wir brauchen eine Leitungsanästhesie für die gesamte obere linke Seite.“

Anna bereitete sofort die Spritze vor.

„Mund weit öffnen.“

Die Nadel setzte tief hinten im Oberkiefer an.

Ein kurzer Stich, dann ein deutlich spürbarer Druck, während das Betäubungsmittel langsam injiziert wurde.

„Locker lassen.“

Sie zog die Nadel heraus und setzte eine zweite Injektion etwas weiter vorne.

„Damit sind die Nerven für mehrere Zähne blockiert.“

Nach wenigen Minuten fühlte sich meine Wange schwer und fremd an.

Sie prüfte mit einer Sonde den ersten Zahn.

„Spüren Sie das?“

Ich schüttelte vorsichtig den Kopf.

„Gut, dann beginnen wir mit 16.“

Anna legte ein grünes Gummituch bereit.

Die Zahnärztin setzte eine kleine Metallklammer auf den hinteren Backenzahn. Der Druck auf dem Zahnfleisch war unangenehm.

Dann spannte sie den Kofferdam über einen Metallrahmen.

Die Zahnärztin griff zum Turbinenbohrer.

Ein hoher Ton erfüllte sofort den Raum.

Der Bohrer setzte an der Kaufläche von Zahn 16 an.

Ich spürte vor allem die starken Vibrationen im Kiefer, während sie sich durch den Zahnschmelz arbeitete. Wasser kühlte die Spitze, während Anna mit dem Sauger die Flüssigkeit entfernte.

Die Ärztin arbeitete ruhig und konzentriert.

„Hier sehen Sie schon, wie weich das Dentin geworden ist“, sagte sie zu Anna und wechselte auf einen größeren, runden Bohrkopf.

Das Geräusch wurde höher und es begann unangenehm im Zahn zu ziehen. Zwischendurch stoppte sie immer wieder, prüfte mit einer Sonde und bohrte weiter.

„Die Karies hat sich unter dem Schmelz weit ausgebreitet."

Nach einigen Minuten legte sie den Bohrer beiseite.

„Exkavator bitte.“

Mit dem neuen Instrument entfernte sie die letzten braunen Stellen aus dem inneren meines Zahns, es war fast noch unangenehmer als das bohren zuvor.

Sie betrachtete die entstandene Höhle.

„Der Defekt ist sehr groß.“

Dann blickte sie kurz zu mir.

„Für solche Backenzähne ist Amalgam am stabilsten. Eine Kunststofffüllung würde hier deutlich schneller versagen.“

Anna bereitete bereits das Material vor.

Die Zahnärztin trocknete die Kavität erneut.

Dann brachte sie das frisch angemischte Amalgam in den Zahn ein.

Es hatte eine silbrig matte Farbe.

Mit einem kleinen Stopfer presste sie die Füllung tief in die Kavität. Es brauchte

mehrere Portionen, bis das Loch gestopft war.

Dann nahm sie ein dünnes Papier.

„Bitte vorsichtig zubeißen.“

Ich schloss den Mund leicht.

Das Papier hinterließ dunkle Punkte auf der Oberfläche.

"Noch etwas zu hoch.“

Mit einem feinen Schleifinstrument korrigierte sie die Kaufläche.

Dann wurde der Kofferdam auf 15 umgesetzt.

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Norman Vor 4 Wochen 2